Brustvergrößerung im Ausland

Mit Blick auf die Kosten einer Schönheitsoperation denken manche Frauen über eine Brustvergrößerung, auch mit Eigenfett, im Ausland nach. Vor allem die günstigen Preise einer Brustvergrößerung im Ausland klingen verlockend. Besonders Länder in Osteuropa wie Polen, Ungarn und Tschechien haben sich am Markt etabliert und dortige Kliniken werben direkt in Deutschland um Patientinnen. Hier erfahren Sie, worauf bei einer Brustvergrößerung im Ausland zu achten ist.

Brustvergrößerung im Ausland – Kosten und Preise

BrustvergrößerungWenn sich Frauen über eine Brustvergrößerung im Ausland informieren, spielen die Kosten eine wesentliche Rolle. Wichtig ist, dass neben den reinen OP-Kosten die weiteren Ausgaben berücksichtigt werden. So kostet eine Brustvergrößerung mit Implantaten in Prag bspw. 2.900 Euro. Hinzu kommen Reise- und Unterbringungskosten. Für Hin- und Rückflug sollten mindestens 300 Euro kalkuliert werden, dafür ist die erste Nacht nach der Operation meist stationär und im Preis enthalten.

Zusätzlich empfehlen Kliniken, nach der Brustvergrößerung noch vier bis sechs Tage vor Ort zu bleiben. In dieser Zeit finden Nachkontrollen statt, außerdem muss sich die Patientin von der Operation erholen. So kommen zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 300 Euro hinzu. Bei der Reiseplanung sollte berücksichtigt werden, dass Autofahren erst nach 14 Tagen wieder erlaubt ist. Schließlich sind noch mindestens zwei weitere Kontrolltermine bei einem Arzt in Deutschland notwendig, um die Heilung und den Operationserfolg zu bewerten. Hier ist mit mindestens 100 Euro zu rechnen. So ergeben sich Kosten für eine Brustvergrößerung im Ausland von mindestens 3.600 Euro. Zum Vergleich: In Berlin bieten gute Ärzte die Behandlung bereits ab 3.990 Euro an.

Risiken bei Brustvergrößerung im Ausland

Die Kosten von 3.600 Euro mögen im Vergleich zu einigen Ärzten in Deutschland noch immer günstig erscheinen, allerdings birgt eine Brustvergrößerung im Ausland auch Risiken, die vorab bedacht werden sollten.

Sprache als Barriere

Die Sprache kann eine wichtige Hürde sein. Gerade in der Voruntersuchung kommt es darauf an, dass der Arzt die medizinische Vorgeschichte der Patientin erfasst und genau versteht, welche Erwartungen sie an die Brustvergrößerung im Ausland stellt. Kommt es hier zu Missverständnissen, kann das Operationsergebnis enttäuschend sein. Wenn die Patientin den Arzt und das übrige Klinikpersonal nicht ausreichend versteht, kann sich keine Vertrauensebene aufbauen, die allerdings sehr wichtig ist. Denn die Patientin sollte sich nur operieren lassen, wenn sie dem Arzt vollständig vertraut – andernfalls sollte man sich weder in Deutschland noch im Ausland die Brüste vergrößern lassen.

Kontrolle und Nachsorge

Für einen reibungslosen Verlauf einer Brustvergrößerung ist neben einer gewissenhaften Durchführung der Operation auch die Nachsorge sehr wichtig. Am ersten Tag nach der OP findet die erste Kontrolle statt. Weitere Untersuchungen finden gewöhnlich nach ein bis zwei Wochen sowie nach drei und zwölf Monaten statt. Dabei wird kontrolliert, ob die Narbe gut verheilt, das Implantat richtig sitzt und die Patientin mit dem Ergebnis der Operation zufrieden ist. Wenn die Brustvergrößerung im Ausland stattfindet, kann maximal die Kontrolluntersuchung nach einer Woche durchgeführt werden – danach müssen weitere Termine in Deutschland vereinbart werden, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Außerdem kennt der kontrollierende Arzt in Deutschland die Patientin weniger gut, was bei der Nachsorge problematisch sein kann. Auch die Skype-Termine, die einige Kliniken anbieten, können eine persönliche Kontrolle durch den Arzt nicht ersetzen.

Komplikationen und Nachbehandlung

In seltenen Fällen kommt es nach einer Brustvergrößerung zu Komplikationen, die eine Nachbehandlung erforderlich machen. Fand die Brustvergrößerung im Ausland statt, müsste die Patientin in die Klinik fahren und dort vorstellig werden. Sollte eine Nach-OP verweigert werden oder es aus anderen Gründen zu rechtlichen Differenzen kommen, müsste die Patientin in dem Land klagen, in dem die Behandlung durchgeführt wurde.

Lassen Sie sich Zeit

Bei einer Brustvergrößerung im Ausland steht die Patientin unter großem Druck. Sie hat bereits Ausgaben für die Fahrt und die Unterkunft getätigt, möglicherweise wurde auch schon eine Anzahlung für die Operation an die Klinik bezahlt. In dieser Situation kann es zu einer überstürzten Entscheidung kommen, die im Nachhinein bereut wird. Lassen Sie sich deshalb Zeit bei der Überlegung, ob Sie tatsächlich eine Brustvergrößerung wünschen. Ebenso sollte nicht direkt nach der Beratung der OP-Vertrag unterschrieben werden, denn häufig ergeben sich einige Tage danach noch wichtige Fragen, weshalb die Bedenkzeit sehr wichtig ist.

Fazit zur Brustvergrößerung im Ausland

Grundsätzlich muss die Operation der Brüste nicht in Deutschland stattfinden. Vor allem mit Blick auf die Kosten kann eine Brust-OP im Ausland sehr attraktiv sein. Wenn Sie sich dafür entscheiden, achten Sie darauf, dass es sich um eine seriöse Klinik handelt, die strenge hygienische Standards einhält und recherchieren Sie umfangreich im Internet nach Erfahrungen.

Außerdem sollten Sie sich vorab genau informieren, welche Kosten für die Brustvergrößerung im Ausland zu erwarten sind. Dabei sind neben den OP-Kosten auch die Ausgaben für die An- und Abreise, den Transfer zum Flughafen oder Bahnhof sowie die Unterbringung und die Verpflegung zu berücksichtigen.

Sie haben Fragen zu Brustvergrößerungen? Wir beraten Sie gern – kostenlos und unverbindlich!

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