Eigenfett-Brustvergrößerung: Ablauf, Kosten und Vorteile

Die Eigenfett-Brustvergrößerung erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Denn dabei werden keine Fremdkörper in Form von Implantaten in die Brust der Patientin eingesetzt. Stattdessen entnimmt der behandelnde Chirurg oder die Chirurgin körpereigenes Fettgewebe und injiziert dieses in die Brust. Dies sorgt für ein natürliches Ergebnis. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat gegenüber der Brustvergrößerung mit Implantaten sowohl Vor- als auch Nachteile. Diese sowie mehr über den Ablauf und die Kosten für eine Eigenfett-Brustvergrößerung lesen Sie im folgenden Ratgeber.

Eigenfett-Brustvergrößerung: Ablauf

BrustvergrößerungDie Brustvergrößerung durch Eigenfett findet in zwei Schritten statt: Zunächst kommt es zur Fettabsaugung (Liposuktion), anschließend folgt die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation). Für beide Anwendungen sind nur kleine Einschnitte notwendig. Diese müssen lediglich groß genug für die Kanülen sein, durch die das Fett abgesaugt bzw. injiziert wird. Dementsprechend verursacht diese Art der Brustoperation kaum Narben.[1] Der Eingriff dauert insgesamt ein bis zwei Stunden. Er wird in der Regel ambulant und unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. Anschließend bleibt die Patientin für eine Nacht in der Klinik – ein längerer Aufenthalt ist nicht notwendig.

Die einzelnen Schritte sowie die Nachsorge der Eigenfett-Brustvergrößerung werden im Folgenden detailliert erläutert.

Schritt 1: Eigenfett für die Brustvergrößerung absaugen

Zunächst klärt der Chirurg bzw. die Chirurgin mit seiner Patientin, an welchen Stellen die Fettzellen zu entnehmen sind. Je nach individueller Fettverteilung kommen dafür z. B. infrage:

  • Bauch
  • Hüften
  • Oberschenkel

Als Standardmethode der Liposuktion setzen Fachärzte heute die Tumeszenztechnik ein.[2] Dabei spritzen sie ein Gemisch mit Kochsalzlösung unter die Haut, das die Fettzellen anschwellen lässt und so vom Bindegewebe trennt. Diese werden dann über eine Kanüle abgesaugt.

Die Einschnitte für die Kanüle sind nur wenige Millimeter groß und später kaum sichtbar. Eine örtliche Betäubung kann gleichzeitig mit dem Einspritzen der Kochsalzlösung erfolgen. Ansonsten ist die Fettabsaugung auch unter Vollnarkose möglich.

Schritt 2: Eigenfett aufbereiten

Vor der Transplantation des Fettgewebes in die Brust ist dieses entsprechend aufzubereiten. Beim Zentrifugieren werden die Fettzellen von den übrigen Flüssigkeiten getrennt. Dadurch verbleibt nur noch etwa die Hälfte des entnommenen Gewebes, das sich für die Injektion in die Brust eignet.

Die sogenannte Beauli-Methode ist ein relativ neues Verfahren zur Fettabsaugung. Hier wird eine Tumeszenzlösung mithilfe der Wasserstrahlmethode für die Ablösung der Fettzellen eingesetzt. Die Trennung der Gewebe-Flüssigkeits-Fraktionen geschieht durch die Schwerkraft.[3] Dies erspart die anschließende Zentrifugierung, wodurch die gewonnenen Fettzellen überlebensfähiger sind.

Schritt 3: Eigenfett in die Brust transplantieren

Das aufbereitete Fettgewebe wird über entsprechende Kanülen in der Unterbrustfalte (Submammarfalte oder Inframammarfalte) in die Brust injiziert. Je nach gewünschter Brustgröße sind dafür eine bis mehrere Sitzungen für die Transplantation erforderlich. Zwischen den Eingriffen muss jedoch ein zeitlicher Abstand von ungefähr drei Monaten liegen.

In der Regel werden pro Brust rund 500 Kubikzentimeter Körperfett benötigt. Das entspricht einem Gewicht von etwa 470 Gramm. Bei der Vergrößerung beider Brüste wird somit rund ein Liter Körperfett abgesaugt. Damit lässt sich eine Volumenzunahme von etwa 200 bis 250 Kubikzentimeter pro Brust erzielen, was einer Vergrößerung um eine halbe bis maximal dreiviertel Körbchengröße entspricht. Ein vorgedehnter Busen, z. B. nach der Stillzeit oder der Entnahme von Implantaten, eignet sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett meist besser als eine ungedehnte, feste Brust. Soll mit der Eigenfettbehandlung lediglich eine Bruststraffung erzielt werden, sind 100 bis 150 ml des aufbereiteten Materials pro Seite ausreichend.[4]

Schritt 4: Nachsorge

Um die Narbenheilung nicht zu beeinträchtigen, muss sich die Patientin nach dem Eingriff schonen. Genaue Anweisungen zur Pflege erhält sie von ihrem behandelnden Chirurgen bzw. der Chirurgin. So ist z. B. auf Saunagänge sowie Sport nach der Brust-OP mit Eigenfett für rund sechs Wochen zu verzichten. Starke körperliche Aktivitäten im Oberkörperbereich sind je nach Heilungsfortschritt auch danach ggf. zu vermeiden. In jedem Fall muss die Patientin nach einer Eigenfett-Brustvergrößerung einen speziellen Stütz-BH tragen. Zu enge Kleidung ist zu vermeiden.

Voraussetzungen für die Brustvergrößerung mit Eigenfett

BrustvergrößerungVor der Brustoperation ist im ersten Beratungsgespräch zu klären, ob die Brustvergrößerung durch Eigenfett überhaupt möglich ist. Denn nicht für jede Frau eignet sich diese Art der Mammaaugmentation. Zum einen muss der Körper der Frau über ausreichend Fettdepots verfügen. Zum anderen sind bestimmte medizinische Voraussetzungen zu erfüllen.

H3: Körperliche Voraussetzungen für die Eigenfett-Brustvergrößerung
Ein entscheidender Faktor bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die Menge an vorhandenem Fettgewebe, das sich zur Transplantation eignet. Denn bei der Fettabsaugung bedarf es etwa der doppelten Menge an Fettgewebe, wie letztlich in die Brust injiziert wird. Unter Umständen muss die Patientin vor der Operation an Gewicht zulegen. Dieses sollte sie jedoch im besten Fall auch nach der Operation halten, damit die Brust nach der OP ihr neu gewonnenes Volumen nicht verliert.

Darüber hinaus muss in der Brust ausreichend Platz für das neue Fettgewebe zur Verfügung stehen. Oft eignen sich Brüste mit einer bereits gedehnten Haut besonders gut für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett, z. B. …

Sind die Brüste eher klein und straff, wie oft bei jüngeren Patientinnen, so muss vorher eine Dehnung des Gewebes erfolgen. Dies geschieht von außen über einen speziellen BH, den die Patientin ab vier Wochen vor der Operation regelmäßig tragen muss.

Medizinische Voraussetzungen für die Eigenfett-Brustvergrößerung

Neben einem relativ stabilen Körpergewicht muss die Patientin insgesamt in gutem Gesundheitszustand sein, damit eine Brustvergrößerung mit Eigenfett durchführbar ist. Es dürfen keine genetischen Risiken vorliegen. Daher schließt das chirurgische Fachpersonal vor der Operation mit einer Mammographie und einem Ultraschall alle Anzeichen für Brustkrebs aus.

Patientinnen, die sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett interessieren, sollten sich ausgiebig von einem Chirurgen oder einer Chirurgin ihres Vertrauens beraten lassen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass es keine Garantie für einen bestimmten Vergrößerungsgrad gibt und sich das endgültige Ergebnis der Eigenfett-Brustvergrößerung erst nach einigen Monaten einstellt.

Was ist vor der Brustvergrößerung mit Eigenfett zu beachten?

Generell sollte die Patientin ein stabiles Gewicht mit geringen Schwankungen aufweisen. Mindestens zwei Wochen vor der Brustvergrößerung mit Eigenfett sollte sie zudem auf Nikotin, Alkohol und Blutverdünner wie Aspirin verzichten sowie auf eine angemessene Hygiene achten. Wenn die natürlichen Brüste der Patientin klein und fest sind, lässt sich mit einer präoperativen Hautdehnung durch einen speziellen BH einer übermäßigen Strapazierung der Brust nach der Operation vorbeugen.

Brustvergrößerung mit Eigenfett: Preise

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kostet in Deutschland zwischen 3.500 und 7.500 Euro. Aufgrund des zweiteiligen Verfahrens mit Fettabsaugung und Transplantation ist die Methode meist teurer als eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Manche Chirurgen bieten außerdem eine weitere Möglichkeit an: Das gewonnene Fettgewebe kann mit körpereigenen Stammzellen angereichert werden. Dadurch steigert sich die Qualität der Zellen und die Vergrößerung erfolgt langfristiger. Bei dieser speziellen Methode der Eigenfett-Brustvergrößerung steigen die Kosten allerdings auf bis zu 10.000 Euro.

Woraus setzen sich die Kosten für eine Eigenfett-Brustvergrößerung zusammen?

Generell können die Kosten für eine Brust-OP mit oder ohne Eigenfett je nach Klinik und Arztwahl variieren. Die Kosten für die Brustvergrößerung mit Eigenfett setzen sich aus den folgenden Aufwendungen zusammen:

  • Beratung
  • Verwendete Technik
  • Narkose
  • stationärer Aufenthalt
  • Lage der Klinik
  • Erfahrung des Arztes oder der Ärztin

Nicht jeder Arzt veranschlagt die gleichen Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett. Einige bieten an, das Fett aus mehreren Zonen abzusaugen, während andere Kliniken bei mehr als zwei Zonen einen Aufpreis verlangen. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch kann das chirurgische Fachpersonal genau mitteilen, welche Kosten in Ihrem konkreten Fall zu erwarten sind.

Eigenfett-Brustvergrößerung: Finanzierung

Viele Praxen für Brustoperationen bieten zudem individuelle Finanzierungsmöglichkeiten an. Erfragen Sie diese einfach im Beratungsgespräch. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in besonderen Fällen, wie einer extremen Asymmetrie der Brüste oder einem Aufbau nach einer Brustamputation.

Weiterhin sollten Patientinnen darüber nachdenken, ob sie sich für eventuelle Folgeoperationen absichern wollen. Durch eine Folgekostenversicherung können unter Umständen bei der Brustvergrößerung ohne Implantate die Kosten effektiv eingegrenzt werden.

Risiken bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung durch Eigenfett ist bei vielen Frauen beliebt, weil sie im Gegensatz zur Vergrößerung mit Implantaten nahezu frei von ernsthaften gesundheitlichen Risiken ist. Statt künstlichem wird körpereigenes Füllmaterial für die Aufpolsterung der Brust verwendet. Dadurch behandelt der Körper dieses nicht wie einen Fremdkörper und das Risiko für Abstoßungs- oder allergische Reaktionen ist sehr gering. Wenn die Patientin ein stabiles Körpergewicht aufweist und eine gewissenhafte Vor- und Nachsorge betreibt, birgt die Brustvergrößerung mit Eigenfett daher kaum Risiken und Nebenwirkungen.

Generell sind folgende Risiken nach der Eigenfett-Brustvergrößerung möglich:

  • An der Stelle der Fettabsaugung kann es zu Fältchen und Unebenmäßigkeiten der Haut kommen.
  • Blutergüsse und Schwellungen an der Brust gehören zu den normalen Begleiterscheinungen einer Brustvergrößerung mit Eigenfett.
  • In seltenen Fällen sind Wundheilungsstörungen oder Entzündungen an den Einschnittstellen möglich.

Das Risiko für gefährliche Zystenbildungen im Fettgewebe lässt sich durch moderne Operationsmethoden minimieren: Bei einer professionellen Eigenfett-Brustvergrößerung verteil der Chirurg oder die Chirurgin das Fettgewebe fächerartig in der Brust. Dadurch werden Gewebeklumpen weitestgehend vermieden. Umstritten ist, ob auch beim Lipofilling das potenzielle Risiko der Induktion eines Mammakarzinoms besteht.[5]

Risikoaufklärung durch den Spezialisten

In der Regel klärt das chirurgische Fachpersonal die Patientin während der Beratung ausführlich über alle möglichen Risiken der Brustvergrößerung mit Eigenfett auf. Interessierte sollten hierfür möglichst viele Fragen vorbereiten, die sie dem Operationsteam stellen können. Welche Möglichkeiten es für Ihre Brustvergrößerung mit Eigenfett gibt und wer Ihr Chirurg des Vertrauens ist, können Sie auf Brustoperation-Vergleich.de durch den Vergleich der verschiedenen Kliniken herausfinden.

Brustvergrößerung mit Eigenfett vs. Implantate

Die verschiedenen Methoden der Brustvergrößerung bieten jeweils Vor- und Nachteile, wie die folgende Tabelle zeigt.

Art der Brustvergrößerung Vorteile Nachteile
Mit Implantaten Dauerhafte Brustvergrößerung: Auch nach Jahren sind die Implantate formstabil und können teilweise 15 Jahre und länger im Körper bleiben. Zahlreiche Risiken: Nur selten drehen oder verschieben sich Silikonkissen, was einen erneuten Eingriff erfordert. Häufig kommt es jedoch zu einer Kapselfibrose. Dabei bildet sich um das Implantat herum ein Gewebe, weil es vom Körper als fremdartig erkannt und in eine Hülle „eingeschlossen“ wird. Solange die Kapsel weich bleibt, handelt es sich um einen normalen Vorgang. Erst eine Verhärtung und eine Verformung der Kapsel können zu Beschwerden führen, die operativ zu behandeln sind.
Beliebig großer Zuwachs: Implantate eignen sich für Brustvergrößerungen um zwei Körbchengrößen und mehr. So ist eine Brustvergrößerung von A auf C oder D möglich, was mit Eigenfett nicht zu erreichen ist. Sichtbare Implantatränder: Besonders bei schlanken Frauen, die eine geringe Oberweite und eine dünne Deckschicht haben, wird das Implantat über dem Muskel eingesetzt. Dort können die Ränder allerdings sicht- und spürbar sein.
Gute Vorhersage des Ergebnisses: Die spätere Form der Brust ist mit einem Implantat sehr gut vorhersagbar. Es gibt digitale 3D-Simulationen, die das Ergebnis für mehrere Hundert Implantate mit unterschiedlichen Größen, Formen und Oberflächen modellieren. So kann der Arzt das perfekte Implantat für die Patientin auswählen. Mehrmalige Eingriffe: Bei zierlichen Patientinnen werden die Implantate hinter den Muskel gesetzt, um sichtbare Ränder zu vermeiden. Allerdings ist der Muskel nicht sehr dehnbar, weshalb keine Größen über 300 ml eingesetzt werden können. Wünscht sich die Frau eine deutlich größere Brust, lässt sich das Implantat wechseln. Nach etwa einem Jahr hat sich der Muskel ausreichend gedehnt, um ein größeres Kissen einzusetzen.

 

Mit Eigenfett Geringe Risiken: Da kein Fremdmaterial eingesetzt wird, ist eine Kapselfibrose ausgeschlossen. Auch Entzündungen sind deutlich seltener, da keine großen Schnitte durchgeführt werden, über die Krankheitserreger in die Wunde gelangen könnten. Geringer Zuwachs: Mit jeder Behandlung ist ein Zuwachs um lediglich eine halbe bis maximal eine Körbchengröße möglich. Somit eignet sich die Operation für Frauen, die eine moderate Brustvergrößerung wünschen.
Natürliches Ergebnis: Die Brust fühlt sich nach einer Vergrößerung mit Eigenfett sehr natürlich an. Auch Narben sind nach der Operation nicht zu befürchten, weil das Eigenfett lediglich mit einer Spritze in die Brust injiziert wird und kein Schnitt wie bei Implantaten erforderlich ist. Mehrmalige Eingriffe: Soll die Brust um eine BH-Größe oder mehr zulegen, muss die Brust mit Eigenfett alle drei bis sechs Monate aufgespritzt werden, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

 

Weniger Schmerzen: Die Eigenfett-Brustvergrößerung verursacht weniger Schmerzen als eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Dadurch eignet sie sich vor allem, um eine nach der Stillzeit erschlaffte Brust zu straffen oder asymmetrische Brüste auszugleichen. Höhere Kosten: Da der Eingriff meist mehrmals erfolgt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, summieren sich die Gesamtkosten.

Fazit: Brustvergrößerung mit oder ohne Implantat?

BrustvergrößerungDie Entscheidung, ob die Brustvergrößerung mit oder ohne Implantat durchgeführt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine schonende Alternative für Frauen, die lediglich eine gemäßigte Brustvergrößerung wünschen, ist die Eigenfettbehandlung. Die Ergebnisse wirken ausgesprochen natürlich und die Risiken sind gering.

Auch bei den Kosten gibt es kaum Unterschiede, sie liegen zwischen 3.500 Euro und 7.500 Euro. Zwar sind bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett die Implantate einzusparen, dafür muss das Eigenfett an anderer Stelle abgesaugt und aufbereitet werden. Wer mehrere Eingriffe für die gewünschte Brustvergrößerung benötigt, zahlt die Summe zudem jedes Mal erneut.

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Eigenschaften, die es bei der Entscheidung für eine Brustvergrößerung mit oder ohne Implantaten abzuwägen gilt:

 

  Brustvergrößerung mit Implantaten Brustvergrößerung mit Eigenfett
Haltbarkeit des Ergebnisses 15 Jahre und mehr Fettgewebe baut sich innerhalb weniger Jahre wieder ab
Vorhersage des Ergebnisses genaue Vorhersage z. B. mit 3D-Simulation keine genaue Vorhersage möglich
Optik natürlich bis künstlich (je nach Wunsch verschiedene Formen und Größen von Implantaten möglich) natürlich
Brustzuwachs Brustvergrößerung über mehrere Körbchengrößen hinweg Brustvergrößerung von einer halben bis dreiviertel Körbchengröße
Risiken viele Risiken aufgrund der Verwendung von Fremdmaterial und großen Schnitten kaum Risiken dank körpereigener Zellen als Füllmaterial und geringfügiger Schnitte
Kosten einmalig 3.500 Euro bis 7.500 Euro 3.500 Euro bis 7.500 Euro pro Eingriff, aber ggf. mehrere Eingriffe bis zum gewünschten Ergebnis notwendig

Erfahrungen mit Brustvergrößerung mit Eigenfett

Auf Brustoperation-Vergleich.de finden Interessierte echte Erfahrungsberichte zur Brustvergrößerung durch Eigenfett und zu den jeweiligen Ärzten und Ärztinnen. Diese Bewertungen veröffentlichen wir nur, wenn die Patientin bereits Kontakt mit dem Arzt oder der Klinik hatte, um den Wahrheitsgehalt sicherzustellen.

Ein weiterer hilfreicher Indikator bei der Wahl des richtigen Arztes für eine Eigenfett-Brustvergrößerung ist die Service-Note. Sie berechnet sich individuell für jeden Arzt und gibt detailliert Auskunft über

  • die Qualifikation
  • den Service
  • die Patientenmeinungen
  • die im Preis enthaltenen Leistungen

So können Interessentinnen, die über eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nachdenken, bequem und schnell die Ärzte und Leistungen vergleichen und feststellen, welcher Anbieter am besten für sie geeignet ist.
 
Sie haben weitere Fragen? Dann rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern. Kostenlos und unverbindlich.

Telefon: 0800 200 50 60

 

[1] Ueberreiter, K.: Autologe Fettgewebstransplantation. Luxemburg: Springer-Verlag, 2016, S. 91.

[2] Kaufmann, R.; Podda, M.; Landes, E.: Dermatologische Operationen. 4. Aufl. Stuttgart: Thieme, 2011, S. 241.

[3] Berger, A.; Hierner, R.; Pallua, N. (Hrsg.): Plastische Chirurgie. Band 5. Berlin, Heidelberg: Springer, 2017, S. 76.

[4] Ueberreiter, K. (Hrsg.): Autologe Fettgewebstransplantation. Berlin, Heidelberg: Springer, 2016, S. 91.

[5] Fansa, H.; Heitmann, C.: Brustchirurgie. Luxemburg: Springer, 2018, S. 243.


Häufige Fragen

Was ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird der Patientin körpereigenes Fettgewebe entnommen und gleichmäßig in die Brust eingebracht. Da es sich um Eigenfett handelt, ist das Verfahren sehr verträglich für den Körper. Ein zusätzlicher Vorteil der Eigenfett-Brustvergrößerung ist, dass die Operation weniger Schmerzen verursacht als eine Brustvergrößerung mit Implantaten.
Was kostet eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kostet in Deutschland zwischen 3.500 und 7.500 Euro. Aufgrund des zweiteiligen Verfahrens mit Fettabsaugung und Transplantation ist die Methode meist teurer als eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Generell können die Kosten für die Brustvergrößerung je nach Klinik und Arztwahl variieren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten bei besonderen Fällen, wie einer extremen Asymmetrie der Brüste oder einem Aufbau nach einer Brustamputation.
Was sind die Ergebnisse einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Die Brust fühlt sich nach einer Vergrößerung mit Eigenfett sehr natürlich an. Auch Narben sind nach der Operation nicht zu befürchten, weil das Eigenfett lediglich mit einer Spritze in die Brust injiziert wird und kein Schnitt wie bei Implantaten erforderlich ist.
Wie funktioniert eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Die Operation besteht aus zwei Abschnitten: der vorbereitenden Fettabsaugung und der anschließenden Brustvergrößerung mit Eigenfett. Die ein- bis zweistündige Operation erfolgt unter Lokalanästhesie oder unter Vollnarkose und wird in der Regel ambulant ausgeführt bzw. bleibt die Patientin für eine Nacht im Krankenhaus – ein längerer Klinikaufenthalt ist nicht notwendig.
bing tracking pixel