Brustverkleinerung – Kosten, Finanzierung, Kostenübernahme durch Krankenkasse

Brustverkleinerung Operation Die Kosten für eine Brustverkleinerung setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen. Neben Personalkosten und der Ausstattung der Klinik gehören dazu auch die Kosten für Voruntersuchung, Betäubung, Klinikaufenthalt und Nachsorgetermine. Weitere Preisbestandteile, wie zum Beispiel die Dauer des Eingriffs, sind abhängig von der Beschaffenheit der eigenen Brust. Ebenso wird die angewandte Operationstechnik individuell an jede Patientin angepasst. Ist eine gleichzeitige Korrektur der Brustwarzen oder eine zusätzliche Bruststraffung gewünscht, fließen auch diese Kosten mit ein. Durchschnittlich sollten Patientinnen für eine Brustverkleinerung mit Kosten zwischen 5.000 und 7.000 € rechnen. In diesem Rahmen bewegen sich seriöse Angebote.
Mitunter bieten Ärzte und Kliniken die Brustverkleinerung auch günstiger an. Diese Angebote sollten genau geprüft werden, da eventuell nicht alle Kosten im Preis enthalten sind. Einzelne Positionen, wie zum Beispiel für die Betäubung, werden dann extra berechnet. So steigt der günstige Angebotspreis schnell bis zur üblichen Höhe der Kosten für eine Brustverkleinerung an.

Brustverkleinerung - Kosten im Überblick

ArztStadtKosten ca. weitere Informationen
Dr. med. Annett Kleinschmidt
Dr. med. Annett Kleinschmidt
Berlin5650 €zum Arztvergleich in Berlin
Dr. med. Timo Bartels
Dr. med. Timo Bartels
Hamburg5700 €zum Arztvergleich in Hamburg
Dr. med. Philipp Richrath
Dr. med. Philipp Richrath
Köln5800 €zum Arztvergleich in Köln
Fouad Besrour, MD
Fouad Besrour, MD
Frankfurt am Main6500 €zum Arztvergleich in Frankfurt am Main
Grischa Müller
Grischa Müller
München6000 €zum Arztvergleich in München
Dr. med. Ramin Khorram
Dr. med. Ramin Khorram
Stuttgart5900 €zum Arztvergleich in Stuttgart

Preise für Brustverkleinerung vergleichen und sparen

Bevor sich eine Patientin für eine Brustverkleinerung bei einem Arzt für plastische Chirurgie entscheidet, sollte sie daher mehrere Angebote von verschiedenen Ärzten einholen. Die Angebote sollten dieselben Preisbestandteile beinhalten, um sie besser vergleichen zu können. Der Preis für eine Brustverkleinerung setzt sich gewöhnlich aus folgenden Positionen zusammen:

  • Beratungsgespräch und Voruntersuchung
  • Operation (inkl. OP-Saal, Narkose, schmerzstillende Medikamente)
  • Klinikaufenthalt (in der Regel eine Nacht)
  • Spezial-BH für die Heilungsphase
  • Nachsorgetermine (mindestens zwei Untersuchungen)

Besonders bei vermeintlich günstigen Angeboten sollten Patientinnen genau auf die im Grundpreis enthaltenen Leistungen achten.

Brustverkleinerung – Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Bei einer Brustverkleinerung handelt es sich um eine ästhetisch-plastische Operation. Brustverkleinerungen werden überwiegend bei sehr großen Brüsten durchgeführt. Doch auch bei ungleich großen Brüsten kann eine Verkleinerung der größeren Brust helfen. Grundsätzlich müssen die Kosten für solche Operationen selbst getragen werden. Ist die Brustverkleinerung jedoch aufgrund starker körperlicher oder psychischer Beschwerden notwendig, besteht die Möglichkeit, eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu beantragen. Der Antrag muss vor der Operation bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden.

Nachdem eine Patientin den Antrag auf eine Kostenübernahme bei der Krankenkrasse eingereicht hat, entscheidet ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK). Dieser wird den Antrag auf Grundlage der eingereichten Unterlagen prüfen. In manchen Fällen bittet er die Antragstellerin auch zu einem persönlichen Gespräch. Generell gilt, je ausführlicher Patientinnen schildern, warum der Eingriff notwendig ist, desto eher wird einer Übernahme der Kosten zugestimmt.

Eine Garantie für die Kostenübernahme besteht allerdings nicht. Um die Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Medizinische Notwendigkeit

Die wichtigste Voraussetzung für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist die medizinische Notwendigkeit der Operation. Eine medizinische Notwendigkeit ist gegeben, wenn körperliche Schäden auf den Brustumfang zurückzuführen sind. Zu den typischen körperlichen Beschwerden von Patientinnen zählen Schädigungen an Hals und Wirbelsäule. Häufig sind auch Belastungen im Schulterbereich durch BH-Träger die Folge. Idealerweise wird im Antrag deutlich, dass eine Brustverkleinerung gesundheitliche Probleme lindern würde. Andere Maßnahmen, die körperliche Beschwerden eindämmen können, sollten weitestgehend ausgeschöpft worden sein.

Von einer Betonung psychischer Beeinträchtigungen ist hingegen abzuraten. Anderenfalls kann von der Krankenkasse statt einer Brustverkleinerung eine Psychotherapie angeraten werden.

Ästhetische Gründe sollten gar nicht angeführt werden, da diese keine medizinische Notwendigkeit darstellen.

Ärztliche Behandlungen und Atteste

Patientinnen sollten wegen ihrer körperlichen Beeinträchtigungen bereits in ärztlicher Behandlung sein. Atteste und Nachweise über Behandlungsmaßnahmen wie Krankengymnastik wirken sich positiv auf die Antragstellung aus. Belege über eine regelmäßige Teilnahme an Sport- oder Gymnastikprogrammen sind ebenfalls von Vorteil. Wenn sich trotz einer starken Gewichtabnahme der Brustumfang nicht maßgeblich verringert hat, sollte auch das im Antrag erwähnt werden.

Kostenvoranschlag eines plastischen Chirurgen

Zusammen mit dem Antrag auf eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse sollte ein oder mehrere Kostenvoranschläge von plastischen Chirurgen eingereicht werden. Nach einer bei einem plastischen Chirurgen erhalten Patientinnen in der Regel eine Aufstellung über die zu erwartenden Kosten. Kostenvoranschläge sollten immer alle Preisbestandteile ausweisen. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass es sich nicht um auffallend teure Angebote handelt.  Es kann auch vorab bei der Krankenkasse erfragt werden, ob mit bestimmten Chirurgen eine Zusammenarbeit besteht.

Fazit zur Kostenübernahme einer Brustverkleinerung

Damit die Kosten für eine Brustverkleinerung von der Krankenkasse getragen werden, muss der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) einer Bewilligung zustimmen. Aufgabe des MDK ist die Sicherstellung, dass Leistungen der Krankenkassen allen Versicherten zugutekommen, welche die medizinischen Voraussetzungen erfüllen. Daher ist es wichtig, die Gründe für den Antrag auf eine Brustverkleinerung so genau und umfangreich wie möglich darzulegen. Alle Belege für körperliche Leiden sollten dem Antrag beigefügt werden. Zusätzlich sind auch Bilder von Einschnürungen durch BH-Träger an den Schultern oder ähnliches hilfreich.

Wird die Kostenübernahme der Brustverkleinerung dennoch abgelehnt, kann rechtlicher Beistand ein sinnvoller Schritt sein. In einigen Fällen entschied das Gericht zugunsten der Patientinnen. Die Krankenkasse musste alle entstandenen Kosten übernehmen.

Finanzierung einer Brustverkleinerung

Die Kosten für eine Brustverkleinerung können eine hohe finanzielle Belastung sein. Viele Kliniken und Ärzte für plastische Chirurgie bieten deshalb die Möglichkeit einer Finanzierung an. Bei einer Finanzierung werden die Gesamtkosten für die Operation in monatliche Teilbeträge aufgesplittet. Es gibt Kliniken mit eigenen Finanzierungsangeboten, die Patientinnen in Anspruch nehmen können. Daneben kann auch auf spezialisierte Drittanbieter zurückgegriffen werden, die ausschließlich medizinische Behandlungen finanzieren. Außerdem können mit der eigenen Hausbank die Bedingungen für einen Privatkredit zur Finanzierung einer Brustverkleinerung besprochen werden.

Sie haben weitere Fragen zu den Kosten für eine Brustverkleinerung? Dann rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern dabei, das passende Angebot zu finden – kostenlos und unverbindlich.

Telefon: 0800 200 50 60


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