Tubuläre Brust – OP, Behandlung und Kosten

Brustverkleinerung

Bei einer tubulären Brust handelt es sich um eine Fehlbildung der Brust bzw. der Brustdrüse. Die Begriffe „tubulär“ bzw. „tubulös“ stammen von dem lateinischen Wort „tubus“ (Rohr) und bedeuten „schlauch- oder röhrenförmig“. Daher ist die Fehlbildung auch unter der Bezeichnung Schlauchbrust oder Rüsselbrust bekannt.[1] Sie wird chirurgisch korrigiert und ist dabei meist mit einer Brustvergrößerung verbunden. Im Jahr 2017 fanden beispielsweise 20,8 Prozent der Brustvergrößerungen bei 17-jährigen Patientinnen vor dem Hintergrund einer tubulären Brustdeformation statt.[2]

Viele Frauen spüren aufgrund der Brustdeformation einen besonders großen Leidensdruck. Dennoch sind Krankenkassen nicht verpflichtet, die Kosten für die Behandlung zu übernehmen. In diesem Ratg

eber informieren wir Sie über die Ursachen und Behandlungsmethoden dieser Brustfehlbildung.

 Definition: Was ist eine tubuläre Brust?

Die tubuläre Brust ist eine der häufigsten Fehlbildungen der weiblichen Brust. Aufgrund ihrer spezifischen Form wird sie auch als Schlauchbrust oder Rüsselbrust bezeichnet. Infolge einer Wachstumsstörung der Brustdrüsen wächst der untere Teil der Brust weniger als der obere Brustabschnitt. Dadurch entsteht die schlauchartige Form. Ebenfalls markant ist der stark ausgeprägte Brustwarzenvorhof.

Bei der Diagnose einer tubulären Brust wird zwischen vier tubulären Brusttypen unterschieden:

  • Typ 1: ein fehlender unterer Quadrant
  • Typ 2: zwei fehlende untere Quadranten, ausreichender Hautmantel
  • Typ 3: zwei fehlende untere Quadranten, unzureichender Hautmantel
  • Typ 4: geringe oder fehlende Ausprägung aller vier Quadranten

Ursachen für eine tubuläre Brust

Um zu verstehen, was die Ursachen einer tubulären Brust sind, hilft ein Blick auf die Anatomie der weiblichen Brust (Mamma).[3] Der große Brustmuskel (Musculus pectoralis major) befindet sich unter dem Fett- und Drüsengewebe. Er bedeckt den gesamten vorderen Rippenbereich. Das Fettgewebe (Textus adiposus) befindet sich vor allem im oberen Bereich der Brust. Es umschließt die Brustdrüse (Glandula mammaria) und das Drüsengewebe, die im Bereich um die Brustwarze liegen.

Welche Brustformen gibt es?

Weibliche Brüste entwickeln sich in verschiedenen Formen und Größen. Die Genetik, das Alter, das Körpergewicht und der Hormonspiegel einer Person können die Form und Größe der Brüste, der Brustwarzenhöfe und der Brustwarzen beeinflussen.
Entscheidend für die Brustform sind hauptsächlich genetische Faktoren sowie die Anteile an Fett- und Bindegewebe der Brust. Üppigere Brustformen haben meist einen höheren Fettgehalt. Weisen Brüste eine geringe Spannkraft und Elastizität auf, hängt dies oft mit einem schwachen Bindegewebe zusammen.

Die häufigsten Merkmale: Wie sieht eine tubuläre Brust aus?

Der Ursprung für tubuläre Brüste ist noch unklar. Je nachdem, wie stark die Frau von der Fehlbildung betroffen ist, unterscheidet sich das körperliche Erscheinungsbild individuell hinsichtlich Schweregrad und Asymmetrie. Schlauchbrüste können jede Größe haben, weisen aber dennoch einige gemeinsame Merkmale auf.

An folgenden Merkmalen können Sie eine tubuläre Brust erkennen:

  • Zylindrisches (statt rundes) Brustgewebe: Das Gewebe hat in der Regel von der Basis der Brust bis zum Ende die gleiche Form.
  • Hängendes Aussehen: Die Brust wirkt wie eine Hängebrust aufgrund einer abnormal erhöhten unteren Brustfalte.
  • Vergrößerter und geschwollene Brustwarzenhof
  • Signifikante Asymmetrie zwischen den beiden Brüsten: Manchmal ist nur eine Brust betroffen. Eine schlauchförmige Brust erscheint dann im Vergleich zur anderen Brust unterentwickelt.
  • Kurzer Abstand zwischen Brustwarze und Brustumschlagsfalte

Patientinnen mit einer tubulären Brustdeformität können eine oder mehrere dieser anatomischen Facetten aufweisen. Diese Symptome beeinträchtigen das Wohlbefinden der Betroffenen häufig derart, dass sie eine Operation als notwendig erachten.

Tubuläre Brust: OP und Behandlung

Abhängig von der anatomischen Voraussetzung der Patientin gibt es verschiedene Behandlungsmethoden einer tubulären Brust. Dabei sind vor allem die Ausprägung der Deformität und der Unterschied zwischen beiden Brüsten der Frau zu berücksichtigen.

Wann ist eine OP notwendig?

Voraussetzung für die Operation bei einer tubulären Brust ist, dass die Frau von ihrer Entscheidung überzeugt ist. Denn manchmal wünscht sich nicht die Betroffene selbst die tubuläre Brust-OP, sondern wird von Außenstehenden zu diesem Eingriff gedrängt. Vor allem junge Frauen können unter der Fehlbildung leiden und wünschen sich eine frühzeitige Operation. Im Beratungsgespräch hinterfragt der Arzt die konkreten Beweggründe der Patientin und bespricht mit ihr gemeinsam mögliche Lösungen und Alternativen zur Operation der tubulären Brust.

Welche Methoden gibt es zur Behandlung von tubulären Brüsten?

Bei der Operation der tubulären Brust werden gewöhnlich mehrere Verfahren kombiniert, bspw. eine Bruststraffung in Verbindung mit einer Brustvergrößerung. Die Brustvergrößerung erfolgt durch das Einsetzen von Implantaten oder das Injizieren von Eigenfett. Oft werden bei einer tubulären Brust-OP auch die Brustwarzenvorhöfe verkleinert, weil sie bei diesem Krankheitsbild meist stark ausgeprägt sind. Folgende Brust-OP-Methoden können Chirurgen anwenden, um eine tubuläre Brust zu behandeln:

Brustvergrößerung mit Implantaten

Erfolgt die Operation der tubulären Brust mit einer Brustvergrößerung, gibt es verschiedene Schnitttechniken.

  1. Schnitt an Unterbrustfalte

Eine gängige Methode zur Behandlung einer tubulären Brust ist eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Dafür wird meist unterhalb der Brust in die Unterbrustfalte ein vier bis fünf Zentimeter langer Schnitt gesetzt, durch den der Arzt oder die Ärztin das Implantat in die Brust einführt.

  1. Zuschnitt über Achselhöhle oder Brustwarze

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Zugang über die Achselhöhle der Patientin zu setzen oder entlang der Brustwarze zu schneiden. Der Schnitt in die Unterbrustfalte hat sich zur Brustvergrößerung allerdings bewährt, weil damit weniger Komplikationen einhergehen und der Chirurg leichteren Zugang erhält. Zudem ist die Narbe später kaum zu erkennen, weil sie direkt in der Falte unterhalb der Brust sitzt.

  1. Submuskuläre Brustvergrößerung

In besonders schweren Fällen der tubulären Brust bieten einige Ärzte auch eine komplett submuskuläre Brustvergrößerung an. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Verfahren. Im Unterschied zur subpektoralen Brustvergrößerung werden neben dem großen Brustwandmuskel noch drei weitere Muskeln genutzt, um eine geeignete Höhle für das Implantat zu schaffen. Diese Tasche dient anschließend als eine Art „innerer BH”, der das Brustgewebe stabilisiert. Das Implantat ist komplett in dieser Muskeltasche eingeschlossen, weshalb Außenstehende es später weder sehen noch fühlen können.

 

Bruststraffung u. Brustverkleinerung

Bruststraffung bei tubulärer Brust

Bei einer Bruststraffung entfernt der Chirurg oder die Chirurgin Hautgewebe, um die gewünschte Brustform zu erreichen. Meist wird im Rahmen einer Bruststraffung auch eine Brustvergrößerung durchgeführt, denn vor allem kleine Brüste mit wenig Drüsengewebe wirken nach einer Bruststraffung nochmals etwas kleiner als zuvor. Die Brustvergrößerung findet gleichzeitig mit der Bruststraffung oder einige Monate später statt. Die Entscheidung trifft der Arzt gemeinsam mit der Patientin. Die Bruststraffung bei einer Schlauchbrust dauert etwa 90 bis 120 Minuten, mitunter sogar noch länger. Der Eingriff erfolgt stationär. Gewöhnlich bleibt die Patientin ein bis zwei Nächte zur Kontrolle im Krankenhaus oder in der Klinik.

 Tubuläre Brust: OP-Kosten

Wie hoch die Kosten zur Behandlung einer tubulären Brust ausfallen, richtet sich nach dem Aufwand und der Beschaffenheit der Brust. Auch die Wahl des Arztes spielt eine wichtige Rolle: Denn einerseits führen nicht alle Kliniken eine Operation der tubulären Brust durch und andererseits sind Behandlungen bei erfahrenen Chirurgen meist kostenintensiver. Grundsätzlich sollten Frauen für die tubuläre Brust-OP mit Kosten ab 6.000 Euro rechnen. Wenn eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert wird, können die Kosten entsprechend höher ausfallen.

Tubuläre Brust: Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine OP?

Bevor sich eine Patientin für die Operation ihrer tubulären Brüste entscheidet, sollte sie bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Zwar werden die meisten Brustoperationen nicht mehr übernommen, da sie vor allem ästhetischer Natur sind. In besonders schwerwiegenden Fällen, insbesondere bei körperlichen oder psychischen Problemen, könnte eine Kostenübernahme für eine tubuläre Brust dennoch möglich sein. Patientinnen müssen beachten, dass sie sich vor der Behandlung an die Krankenkasse wenden und das Angebot eines Arztes einreichen. Idealerweise fügen sie auch Gutachten über körperliche oder psychische Beschwerden hinzu, die mit der tubulären Brust verbunden sind. Liegt eine medizinische Notwendigkeit vor, tragen Krankenkassen häufig die Kosten.

Risiken bei der Operation von tubulären Brüsten

Für die Operation einer Schlauch- bzw. Rüsselbrust wird meist eine Bruststraffung in Verbindung mit einer Brustvergrößerung durchgeführt. Wesentliche Risiken sind die folgenden:

  • Infektionen oder Wundheilungsstörungen
  • Verrutschen der Implantate, wenngleich das Risiko eher gering ist.

Eine regelmäßige Narbenpflege und postoperative Versorgung kann die Risiken der Operation verringern. Dazu gehört auch, einen speziellen Stütz-BH für die Dauer von vier bis sechs Wochen Tag und Nacht zu tragen. Dieser entlastet das Narbengewebe und die Wunde kann besser heilen. Zudem sollten Patientinnen für zwei bis drei Monate auf Sport verzichten. Denn vor allem Sportarten, bei denen die Brust stark beansprucht wird, z. B. beim Joggen, belasten das frische Narbengewebe.

Sie haben Fragen zur Behandlung einer tubulären Brust oder denken über eine Brustoperation nach? Bei uns finden Sie zahlreiche Ärzte und Ärztinnen für ästhetisch-plastische Chirurgie im Überblick. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns. Wir beraten Sie gern – kostenlos und unverbindlich!

Experteninterview mit Dr. med. Sebastian Dunda, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie:

Was ist eine tubuläre Brust?

Dr. Dunda: „Die tubuläre oder auch tuberöse Brust ist eine angeborene Fehlbildung der weiblichen Brust. Aufgrund von ‚Verwachsungen‘ des festen Bindegewebes (Faszien) mit Teilen des Brustwarzenvorhofs (Areola) wird die Entwicklung der Brustdrüse und somit des Brustvolumens behindert. Oftmals betrifft es beide Brüste in gleicher Weise, es kann jedoch auch eine Brust deutlich stärker betroffen sein als die andere. Entsprechend der Ausprägung dieser Fehlentwicklung wird die tubuläre Brust in unterschiedliche Typen eingeteilt.“

Wie sieht eine tubuläre Brust aus?

Dr. Dunda: „Die Bezeichnung tubulär kommt aus der lateinischen Sprache (‚tubulus‘ = Rohr) und bedeutet letztlich ‚schlauchförmig‘. Und genauso sieht typischerweise auch eine tubuläre Brust aus. Häufig erscheint die obere Hälfte der Brust normal geformt, wird dann aber in der unteren Brusthälfte schmalförmiger und untypisch klein. Ein Hauptmerkmal ist zudem, dass der Abstand von der Brustwarze zur Unterbrustfalte deutlich geringer ist, als er es normalerweise sein sollte. Dies führt dann zu dem Eindruck, dass die tubuläre Brust über die Unterbrustfalte herüberhängt. Die Ursache für die optisch zu hohe Unterbrustfalte ist bis heute nicht sicher geklärt. Allerdings geht man von einer Fehlentwicklung des normalerweise die Brust stabilisierenden Bindegewebes aus, wodurch es zu einer Art Einschnürung im Bereich des Brustwarzenvorhofes kommt und so die Ausbildung besonders der unteren Brusthälfte einschränkt.

Eine weitere Bezeichnung der tubulären Brust ist, wie oben beschrieben, die tuberöse Brust. Auch dies lässt sich aus der lateinischen Sprache herleiten und bedeutet Knospe. Hiermit ist die ausgeprägteste Form dieser Brustfehlbildung gemeint, bei der nicht nur die untere Hälfte, sondern auch die obere Brusthälfte in ihrem Volumen und so der Form deutlich vermindert ist. Optisch führt das zu einer sehr kleinen, ‚knospenartigen‘ Brust.

In beiden Fällen, der ‚schlauchförmigen‘ und auch der ‚knospenartigen‘ Brust, ist der Abstand zwischen der linken und rechten Brust meistens deutlich größer als bei einer normal entwickelten Brust.“

Welche Typen tubulärer Brüste gibt es?

Dr. Dunda: „Es gibt unterschiedliche Klassifikationen und Einteilungen zur Typisierung der tubulären Brust. Die bekannteste Einteilung erfolgt nach Grolleau wie folgt:

  • Typ 1: fehlender unterer medialer Quadrant

(‚vermindertes Volumen an der Brustinnenseite unten‘)

  • Typ 2: Fehlen beider unterer Quadranten

(‚vermindertes Volumen der gesamten unteren Brusthälfte‘)

  • Typ 3: Hypoplasie aller Quadranten

(‚vermindertes Volumen inder gesamten Brust‘/‚knospenartige Form‘).“

Welche OP empfehlen Sie bei einer tubulären Brust?

Dr. Dunda: „Es gibt nicht ‚die eine richtige Operationstechnik‘ für alle Patienten zur Behandlung der tubulären Brust. Aufgrund der unterschiedlichen Ausprägung der Fehlentwicklungen und den oben beschriebenen unterschiedlichen Typen muss immer individuell für jede Patientin entschieden werden, welche Art von Korrektur-Operation durchgeführt werden sollte.

Ist die Ausprägung der Brustfehlbildung nur sehr gering und betrifft wie bei Typ 1 nur den inneren Bereich der unteren Brusthälfte, dann wäre unter Umständen eine Korrektur mit Eigenfett-Transfer (‚Lipofilling‘) eine eher unkomplizierte und einfache Operation.

Sobald jedoch die komplette untere Brusthälfte (‚Typ 2’) oder mehr (‚Typ 3’) betroffen ist, der Abstand von der Brustwarze zur Unterbrustfalte verringert ist und die vorhandene Brustdrüse mit der Areola über diese Unterbrustfalte herüberhängt, ist eine komplexere Korrektur-Operation erforderlich. Bei dieser Operationstechnik ist das Ziel, die Verwachsungen, oder besser gesagt die Einschnürungen des Bindegewebes im Bereich der Areola zu lösen und gleichzeitig das vorhandene Brustdrüsengewebe gleichmäßiger zu verteilen. Diese Technik wird auch ‚Unfurling‘ genannt und erfolgt in der Regel über einen Hautschnitt am Übergang des Brustwarzenvorhofs zur normalen Haut (‚periareolär‘). Dabei werden die ‚verwachsenen‘ Gewebestränge und die Faszie gelöst und das Brustdrüsengewebe partiell durchtrennt, um es dann weiter nach unten bewegen zu können. Dies führt dann zu einer volleren unteren Brusthälfte und somit gleichzeitig auch zu einer tieferen Unterbrustfalte.

Reicht ein Lipofilling oder das beschriebene Unfurling nicht aus, um die gewünschte Brustform und Brustgröße zu erzielen, ist zusätzlich auch die Anwendung von Brustimplantaten, am ehesten in der ‚Dual-Plane-Technik‘, möglich.“

Über Dr. med. Sebastian Dunda:

Dr. med. Sebastian DundaNach seinem Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie an der Harvard Medical School in Cambridge erlangte Dr. med. Sebastian Dunda an der Universitätsklinik in Aachen den Facharzttitel für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bereits während seines Studiums war Dr. Dunda an verschiedenen Forschungsprojekten (u. a. an der National University of Singapore) beteiligt. Außerdem absolviert Dr. Dunda seit seiner Facharztausbildung Hospitanzen im In- und Ausland.

Zudem ist Dr. Dunda Mitglied einer wohltätigen Organisation für Plastische Chirurgen: Die INTERPLAST-Germany e.V. engagiert sich in Krisen- und Kriegsgebieten mit lebensnotwendigen Operationen. Sein letzter Einsatz führte ihn im Februar 2018 nach Myanmar.

Um seine hohen Qualitätsstandards fortwährend aufrechterhalten zu können, bildet sich Dr. med. Sebastian Dunda regelmäßig weiter.

 

[1] Sendlinger, A. (Hg.): Großes Wörterbuch Deutsch Fremdwörter. München: Compact, 2008, S. 801.

[2] International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS), https://www.isaps.org/wp-content/uploads/2019/03/ISAPS_2017_International_Study_Cosmetic_Procedures_NEW.pdf (Stand 2017).

[3] Zilles, K.; Tillmann, B.: Anatomie. Heidelberg: Springer Medizin, 2010.

 


Häufige Fragen

Wie sieht eine tubuläre Brust aus?
Infolge einer Wachstumsstörung der Brustdrüsen wächst der untere Teil der Brust weniger als der obere Brustabschnitt. Dadurch entsteht die schlauchartige Form. Die Brust wirkt wie eine Hängebrust aufgrund einer abnormal erhöhten unteren Brustfalte. Ebenfalls markant ist der stark ausgeprägte Brustwarzenvorhof. Manchmal ist nur eine Brust betroffen, sodass die schlauchförmige Brust im Vergleich zur anderen Brust unterentwickelt scheint.
Was ist eine tubuläre Brust?
Bei einer tubulären Brust handelt es sich um eine Fehlbildung der Brust bzw. der Brustdrüse. Die Begriffe „tubulär“ bzw. „tubulös“ stammen von dem lateinischen Wort „tubus“ (Rohr) und bedeuten „schlauch- oder röhrenförmig“. Daher ist die Fehlbildung auch unter der Bezeichnung Schlauchbrust oder Rüsselbrust bekannt.