Brustvergrößerung: Die Nachsorge und Pflege richtig angehen

Wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff bedarf es auch bei der Brustvergrößerung einer gewissenhaften Nachbehandlung. Wenn die Patientin selbst einige Dinge beachtet, kann Sie effektiv zu einer erfolgreichen Heilung der Wunden beitragen. Kurz nach der Operation verbleiben die Patientinnen meistens eine Nacht in der stationären Beobachtung. In den folgenden Tagen sollte der zuständige Chirurg zur regelmäßigen Kontrolle aufgesucht werden. Nach einer Brustvergrößerung beginnt die richtige Nachsorge mit einer Zeit der körperlichen (und seelischen) Entspannung – Ihr Arzt wird Sie zwei bis drei Wochen krankschreiben. Neben Ruhe ist das Tragen eines medizinischen BHs und das Unterlassen von körperlichen Anstrengungen obligatorisch für eine erfolgreiche Heilung.

Brustvergrößerung: Nachsorge und wirkungsvolle Tipps im Überblick

• Ruhe und Entspannung:
Unbedingt notwendig ist eine Periode der Entspannung direkt nach der Brustvergrößerung. Das sorgt dafür, dass die Patientin sich nicht überanstrengt und ihrem Körper die nötige Ruhe gibt, sich an die Fremdkörper zu gewöhnen und den Heilungsprozess in Gang zu setzen. Viele fahren dafür auch in einen entspannten Urlaub (nicht in tropisches Klima).

• Tragen eines Stütz-BHs:
Mindestens drei Wochen nach der Brustvergrößerung sollte die Patientin permanent einen speziellen Stütz-BH tragen, danach weitere drei Wochen lang wenigstens nachts. Dieser polstert und stabilisiert die Brust optimal.

• Verzicht auf Sport, Wasser & Co.
Auf das Duschen sollte die Patientin die ersten Tage nach der OP verzichten – an die offenen Wunden darf kein Wasser kommen. Erst wenn die Fäden gezogen sind und der Verband entfernt wurde, darf sie wieder normale Körperhygiene betreiben. Auf Sport und andere körperliche Belastungen sollte mindestens sechs Wochen lang verzichtet werden. Auch Besuche in der Sauna und im Schwimmbad sind erstmal tabu.

• Schlafposition im Liegen
Generell sollten ruckartige Bewegungen und Stöße gegen den neuen Busen unbedingt vermieden werden, denn diese verursachen nicht nur Schmerzen, sondern können auch die Wundheilung beeinträchtigen. Nach der Brustvergrößerung sollte als Nachsorge auch nicht auf der Brust geschlafen werden – die Patientin sollte nachts möglichst auf dem Rücken liegen.

So kann Narbenbildung effektiv vorgebeugt werden

Erst wenn nach 10 bis 14 Tagen die Fäden an der Brust gezogen sind, kann die Patientin mit der Pflege der Narben beginnen. Hier gibt es medizinische Salben und Pflaster, die wirkungsvoll die Herausbildung von zu großen, wulstigen Narben verhindern können. Sprechen Sie Ihren Chirurgen direkt auf Narbenpflegeprodukte an: Er wird Ihnen aus seiner Erfahrung heraus die besten Medikamente empfehlen.
Wichtig ist vor allem, dass Sie als Patientin bei der Wundheilung geduldig sind und Ihrem Körper die nötige Ruhe geben. Wenn Sie nach der Brustvergrößerung die verordnete Nachsorge ernst nehmen, steht einem tollen Endergebnis in der Regel nichts mehr im Wege!


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