Erfahrungsbericht: Brustvergrößerung bei Dr. Peters

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Natascha aus Karlsruhe. Sie ließ sich von Dr. Heinrich Peters und berichtet in diesem Artikel über ihre Erfahrungen bei Dr. Peters und mit der Brustvergrößerung.

Wie entstand der Wunsch nach der Operation?

Ich hatte mich vor 14 Jahren zum ersten Mal einseitig operieren lassen, und jetzt sollte das Implantat ausgetauscht werden. In diesem Zuge habe ich mich entschieden, auf der anderen Seite auch ein Implantat einsetzen zu lassen.

Warum haben Sie sich für diesen Arzt entschieden?

Brustvergrößerung EignungZunächst bin ich im Internet auf Ihren Vergleich aufmerksam geworden. Den ersten Arzt hatte ich mir selbst heraus gesucht, war von der Beratung aber überhaupt nicht begeistert. Daraufhin rief ich nochmal bei Ihnen an und schilderte meinen Fall, weshalb ich gefragt wurde, ob ich an einer Zweitmeinung interessiert sei. Sie haben mir dann Dr. Heinrich Peters empfohlen. Ursprünglich wollte ich meine Brüste deutlich vergrößern lassen, doch davon riet mir Dr. Peters ab. Verglichen zum ersten Arzt ging Dr. Peters viel besser auf mich ein, er sagte mir auch, ich solle die Operation nur für mich machen lassen und nicht für andere. Ich hatte den Eindruck, dass er seinen Beruf nicht wegen des Geldes macht sondern das Wohl der Patientin im Vordergrund sieht.

Welche Fragen waren Ihnen bei der Beratung besonders wichtig?

Meine Brüste sind stark asymmetrisch. Mir waren die Größe der Implantate sehr wichtig und ob Dr. Peters in der Lage ist, diese Diskrepanz auszugleichen. In der Beratung nahm sich der Arzt sehr viel Zeit für mich. Ich hatte einen Beratungstermin nach der regulären Sprechzeit und nie das Gefühl, dass er mich schnell loswerden möchte – trotz der späten Uhrzeit.

Auch die Risiken wurden ausführlich erläutert, allerdings hatte ich mich schon vorab informiert und wusste, was passieren kann. Die Risiken der Brustvergrößerung hatte er aber von sich aus angesprochen. Einen Eindruck vom Ergebnis der Operation erhielt ich dank der 3D-Simulation und mit dem, was ich dort sah, war ich sehr zufrieden. Einen BH mit Einlagen habe ich nicht anprobiert und ich habe auch überhaupt nicht daran gedacht, danach zu fragen.

Wie konnten Sie das nötige Vertrauen aufbauen?

Ich hatte das Gespräch mit dem anderen Arzt als Vergleich genommen. Bei Dr. Peters fühlte ich mich sehr gut aufgehoben, er war sehr detailliert auf meine Fragen eingegangen. Mir wurde auch gesagt, dass der Eingriff nicht einfach wird und drei bis vier Stunden dauern kann. Er wollte auch Probeimplantate einsetzen. Ich hatte ehrlich das Gefühl, dass er seine Arbeit gewissenhafter durchführt als der andere Arzt – er war auch deutlich kompetenter. Ohne Ihren Vergleich hätte ich mich nicht für Dr. Peters entschieden und das gesamte Projekt wahrscheinlich für beendet erklärt.

Welche Voruntersuchungen waren notwendig?

Ich hatte eine Ultraschall-Untersuchung für 60 Euro und einen Bluttest für 30 Euro. An dieser Stelle war ich etwas überrascht, weil ich davon ausging, dass diese Untersuchungen im Gesamtpreis der Operation enthalten sind – was sie leider nicht waren. Das Ultraschall ließ ich bei meiner Frauenärztin durchführen,  die Blutabnahme erfolgte bei meinem Hausarzt.

Gab es ein weiteres Beratungsgespräch vor der Operation?

Nein. Ich hatte ihm allerdings eine E-Mail geschrieben, da ich mir aufgrund der Größe der Implantate unsicher wurde und ich nicht mehr wusste, ob ich die richtige Wahl getroffen hatte. Diese Entscheidung wollte ich dann Dr. Peters überlassen, ich habe allerdings nicht auf eine Antwort bestanden. Ein kurzes „Erhalten und gelesen“ hätte mir gereicht. Allerdings erhielt ich dann doch eine sehr ausführliche Antwort.

Ich sollte mich für meine Nachricht nicht entschuldigen, es sei völlig normal, dass man unsicher wird, je näher der Termin rückt. Er hatte die Operation gedanklich schon durchgespielt und mir ausführlich beschrieben, wie er den Eingriff durchführen wird. Mir imponierte, dass er mir von der Behandlung abgeraten hätte, wenn ich sie für meinen Freund hätte durchführen lassen wollen. Ich hatte den Eindruck, dass es beim anderen Arzt nur darum ging, schnell Geld zu verdienen und bei Dr. Peters ging es rein um das Menschliche, einfach nur um mich!

Wie haben Sie sich am Tag der Operation gefühlt?

Ich war relativ entspannt. Mein Freund war aufgeregter als ich. Nachdem ich in der Klinik eintraf, war kurz der Narkosearzt bei mir, anschließend brachten mir die Schwestern meine OP-Kleidung und Dr. Peters hat nochmal alles kurz mit mir besprochen. Ich musste gar nicht lange warten und habe mich selbst auf den OP-Tisch gelegt. Es war alles völlig entspannt. Ursprünglich sollte ich um 11:30 Uhr in der Klinik erscheinen, aber weil der Narkosearzt annahm, ich wäre extrem aufgeregt, wurde ich für 11 Uhr einbestellt. Die Operation war für 12 Uhr angesetzt und ich kam auch pünktlich dran.

Wie haben Sie sich nach der Operation gefühlt?

Nach der OP und in der ersten Nacht war ich sehr überrascht. Ich hatte zwar Schmerzen, wurde aber rundum versorgt. Ich bin nachts mehrmals auf Toilette gegangen, dafür habe ich keine Hilfe benötigt. Wenn ich etwas brauchte, kamen sofort die Pflegekräfte, außerdem brachten Sie abends die Speisekarte. Schmerzmittel bekam ich ebenfalls regelmäßig.

Bitte beschreiben Sie die ersten Tage nach der Brustvergrößerung.

Als ich zuhause war, kam das böse Erwachen. Ohne Hilfe konnte ich nicht mehr aufstehen. Mein Freund musste mir aufhelfen, mich hinlegen und mich waschen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet – da war ich sehr überrascht. Er hatte sich auch nur einen Tag freigenommen, weil es zuvor hieß, dann man mit kurzfristigsten Einschränkungen zu rechnen hat. Weil er aber sah, dass ich nicht allein bleiben konnte, nahm er sich einen weiteren Tag frei. Am dritten Tag musste er dann zur Arbeit, aber ich rief ihn an, weil ich die Tiere nicht versorgen konnte. Ich habe 45 Minuten gebraucht, damit ich aufstehen und zur Toilette gehen konnte. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Wurden Ihnen Medikamente verschrieben?

Ja, ich bekam Schmerzmittel für fünf Tage, die ich aber auch benötigt hatte. Letztlich musste ich die Schmerzmittel dann nur vier Tage nehmen. Aber mir wurde geraten, die Medikamente zu nehmen, weil sie auch eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Wie ist die Nachsorge verlaufen?

Der erste richtige Termin für die Nachsorge fand nach einer Woche statt, dabei wurden auch die Fäden gezogen und Dr. Peters hat sich alles nochmals genauer angeschaut. Zu diesem Termin konnte ich noch nicht allein fahren. Toll fand ich, dass ich nicht warten musste und sofort aufgerufen wurde. Der Termin hat auch insgesamt nicht lang gedauert, nach etwa zehn bis 15 Minuten war ich bereits fertig. Vor einigen Tagen war ich erneut zur Nachkontrolle bei Dr. Peters und er sagte mir, der Heilungsverlauf sei sehr gut. Dabei hat er nochmals einige Fäden entfernt. Er sagte zwar, sie würden sich auch von allein auflösen, aber das könne bis zu sechs Monate dauern. In drei Monaten möchte mich der Arzt ein weiteres Mal sehen, das wird dann auch der letzte geplante Termin für eine Nachsorge sein.

Bitte beurteilen Sie das Ergebnis Ihrer Brustvergrößerung.

Ich bin mit dem Ergebnis bislang zufrieden, habe jedoch nach wie vor das Gefühl, dass eine Seite größer ist als die andere. Ich kann es aber nicht genau beurteilen. Der Arzt und die Schwestern standen vor mir, haben sich meine Brüste angeschaut und meinten, sie könnten keinen Unterschied feststellen. Ich bin der Meinung, dass eine Brust noch etwas mehr angeschwollen ist.

Allerdings sagte mir Dr. Peters, dass definitiv noch nicht das Endergebnis erreicht sei und die Brüste etwas abschwellen. Ich denke, eine Brust ist soweit schon „fertig“, die andere Seite braucht noch etwas Zeit. Mir ist aber auch bewusst, dass es keine einfache Operation war. Auch eine normale Brust ist nicht immer gleich, deshalb könnte ich auch damit leben, wenn das Ergebnis so bliebe. Bislang habe ich nach wie vor Schmerzen. Ich kann nicht lange auf einer Seite liegen. Das hatte ich schon bei der Nachsorge angesprochen, aber Dr. Peters sagte, das könne eigentlich nicht sein und dass ich keine Schmerzen mehr haben dürfte. Seiner Meinung nach bin ich etwas zu ängstlich, ich solle deshalb den Stütz-BH weitere vier Wochen tragen.

Wann konnten Sie den Alltag wieder aufnehmen?

Nachdem ich 14 Tage zuhause war, ging ich wieder arbeiten. Diese Zeit war auch vollkommen ausreichend für mich, zuhause habe ich ja nach wie vor Unterstützung und muss zum Beispiel keine schweren Dinge tragen. Innerhalb der zwei Wochen habe ich jedoch schon leichte Tätigkeiten im Haushalt ausführen können, etwa Staubsaugen oder das Versorgen der Tiere.

Wie beschreiben Sie den Gesamteindruck der OP bei Dr. Peters?

Ich würde mich jederzeit wieder für den Arzt entscheiden. Auch würde ich Dr. Peters in meinem Freundes- und Verwandtenkreis empfehlen, er bekommt von mir die volle Punktzahl.

Hätten Sie sich bei der Beratung gern Vorher-Nachher-Bilder angeschaut?

Nein, aber er hat Bilder für die 3D-Simulation gemacht. Ich denke, dass sie für meine Akte bestimmt sind und sollte ich danach fragen, würde er sie mir bestimmt aushändigen. Bei der 3D-Simulation hat etwas nicht funktioniert, er konnte mir die Bilder nicht per E-Mail schicken. Deshalb durfte ich mit meinem Telefon seinen Bildschirm fotografieren.

Hier finden Sie weitere Informationen über Dr. Peters aus Karlsruhe sowie Bewertungen von echten Patientinnen, die bereits einen Termin oder eine OP bei ihm hatten.

Natascha, Karlsruhe 2017


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