Brustvergrößerung bei Dr. Blazek: Erfahrungsbericht einer 25-Jährigen

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Laura V. aus Berlin. Sie ließ sich von Dr. Jiri Blazek die Brüste vergrößern. In diesem Artikel berichtet sie über ihre eigenen Erfahrungen mit Dr. Blazek und über die Brustvergrößerung.

Wie entstand der Wunsch nach einer Brustvergrößerung?

BrustvergrößerungIch bin jetzt 25 Jahre alt, hatte den Wunsch nach einer OP aber schon sehr früh. Mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung habe ich schon im Alter von 13 oder 14 Jahren gespielt – aber mehr in der Art, wie es die meisten Mädchen tun. Durch einen deutlichen Wachstumsschub legte auch meine Oberweite um zwei Körbchen zu. Als ich dann erneut stärker gewachsen bin und zugleich abnahm, wurden auch meine Brüste wieder kleiner. Und wenn man einmal eine große Brust hatte, ist der Wunsch danach vermutlich größer als bei diesen Träumereien im Jugendalter. Dazu muss ich sagen, dass ich mich nicht seit zwölf Jahren durchgängig mit dem Thema beschäftige. Es war immer mal phasenweise.

Welche Fragen waren Ihnen vorher besonders wichtig?

Sehr wichtig waren mir der Ablauf der Operation und die Methode selbst. Ebenso habe ich großen Wert darauf gelegt, dass der Arzt mir viele Fragen stellt, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Wichtig war zum Beispiel die Frage, wie lange ich mich mit dem Thema „Brustvergrößerung“ bereits beschäftige.

Beim Ablauf ging es mir darum zu erfahren, wie ich untergebracht werde und wie lange ich im Krankenhaus bleiben muss. Außerdem war für mich wichtig, wie lange ich im Alltag eingeschränkt bin und natürlich, welche Kosten für die Brust-OP auf mich zukommen. Ich wollte von Dr. Blazek auch wissen, ob bei Bedarf ein zweiter Termin zum Vorgespräch stattfindet oder ob man sich erst bei der Operation wieder sieht. Natürlich habe ich auch großen Wert auf seine Empfehlung bei der Wahl des Implantats gelegt, denn ich wollte unbedingt ein natürliches Ergebnis, das zum Körper passt.

„Mir gefiel besonders, dass sich Dr. Blazek immer viel Zeit für mich nahm.“

In welcher Form wurden die möglichen Ergebnisse besprochen?

Bevor ich selbst über meine Erwartungen sprechen konnte, hat mir Dr. Blazek Bilder gezeigt, um mir die verschiedenen Methoden zu verdeutlichen. Dabei ging es um die Frage, ob die Implantate über oder unter dem Brustmuskel platziert werden und ob sie rund oder tropfenförmig sein sollen. Er wollte dadurch vor allem feststellen, welches Ergebnis ich mir wirklich wünsche. Dabei stand nicht nur die Größe der Brust im Vordergrund sondern auch die Form – also ob ich es natürlich haben möchte oder eher eine abstehende Brust. Nachdem ich vermessen wurde, hat sich seine Empfehlung mit meinen Wünschen gedeckt. Abschließend wurde das mögliche Ergebnis mit einem Implantat im BH vor einem Spiegel simuliert.

Wie haben Sie Vertrauen zu Dr. Blazek aufbauen können?

Ich denke, es ist eine Sache von Minuten, ob ich jemanden sympathisch finde und ob ich das Gefühl habe, dass er sich Zeit für mich nimmt und mich ernst nimmt. Wichtig ist auch, dass ich viel gefragt werde und merke, dass sich der Arzt dafür interessiert, ob mir das Ergebnis gefällt. Nicht, dass es nur darum geht, dass wir uns möglichst schnell einigen und einen Termin für die Operation festmachen. Man muss auf einer Wellenlänge sein, denn letztlich möchte man nicht von jedermann nackt aufgeschnitten werden :).

Welche Voruntersuchungen waren erforderlich?

Es musste ein kleines Blutbild erstellt werden, zudem wurden die Gerinnungswerte von meinem Blut getestet. Zum Frauenarzt musste ich nicht. Und dann wurde die gewöhnliche Voruntersuchung von Dr. Blazek durchgeführt. Das Blutbild habe ich bei meinem Hausarzt erstellen lassen, Die Ergebnisse wurden mir ausgedruckt und ich habe sie unkompliziert per E-Mail an Dr. Blazek geschickt. Zusätzlich wurde mir angeboten, das Blutbild direkt vom Labor anfertigen zu lassen, mit dem Dr. Blazek zusammenarbeitet. Die Kosten bei meinem Hausarzt lagen bei 18 Euro.

Gab es ein weiteres Beratungsgespräch bei Dr. Blazek?

Ja, das gab es. Ich hatte meine Erstberatung etwa sechs bis acht Wochen vor dem OP-Termin. Sowohl Dr. Blazek wie auch mir war es wichtig, nochmal kurz vor der Operation ein Gespräch zu vereinbaren und zum Beispiel über die Größe der Implantate zu sprechen. Es wurde geprüft, ob sich an meinen Erwartungen etwas geändert hatte und ob neue Fragen aufkamen. Anschließend haben wir über Einzelheiten zur Operation gesprochen. Also dass ich nüchtern in der Klinik erscheinen muss und wie der weitere Ablauf am Tag der Behandlung sein wird.

Was gefiel Ihnen in der Praxis besonders gut?

Mir gefiel besonders, dass sich Dr. Blazek immer viel Zeit für mich nahm. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich schnellstmöglich meine Fragen stellen muss, weil der nächste Patient wartet. Auch die Mitarbeiter an der Rezeption waren sehr freundlich, insgesamt wirkte es sehr heimisch. Es ist also keine große und steril wirkende Praxis. Zudem gefiel mit das Entgegenkommen, also dass ich das Ergebnis der Blutuntersuchung einfach per E-Mail schicken konnte, weil ich für das Labor keine Zeit hatte. Es war alles sehr unkompliziert und nett.

Wo fand die Operation statt und wie war der Ablauf?

Die OP wurde in der Schlossklinik Sanssouci in Potsdam durchgeführt, ich sollte um 7 Uhr morgens dort sein. Der Termin für die Operation war für 8 Uhr angesetzt. Nachdem ich in der Klinik ankam, wurde ich auf mein Zimmer gebracht. Dort konnte ich mich kurz etwas einrichten und frisch machen. Anschließend zog ich mich um und bekam zwei kleine Pillen, dann wurde ich von der Schwester schon in den OP-Saal geschoben. Dr. Blazek habe ich vor der Behandlung nochmal gesehen, er zeichnete die Schnittlinien ein und es gab letzte Absprachen.

Wie haben Sie sich direkt vor der OP gefühlt?

Ich fand gut, dass die Operation so früh am Morgen stattfand. Ich war insgesamt kaum nervös. Vielleicht deshalb, weil für mich schon lange feststand, dass ich mich unbedingt behandeln lassen möchte und deshalb keine Zweifel mehr hatte. Außerdem war ich wegen der Uhrzeit sehr müde und auch deshalb recht ruhig.

Wie haben Sie sich nach der Operation gefühlt?

Auch danach war ich sehr müde. Ich habe lange geschlafen, fast 24 Stunden. Zwar mit Unterbrechungen, aber weil ich in beiden Seiten die Drainagen hatte und mich nicht bewegen wollte, habe ich versucht, viel zu schlafen. Von einer Krankenschwester weiß ich, dass im Nebenzimmer eine andere Patientin lag, die am selben Tag operiert wurde. Sie war bereits aufgestanden und etwas auf und ab gelaufen. Ich hatte das Gefühl, es lieber ruhig anzugehen – und essen konnte ich auch nicht. Aber das wird in der Klinik generell so gehandhabt, weil manche Patientinnen wegen der Narkose erbrechen und das recht schmerzhaft sein kann. Dazu muss ich sagen, dass ich keine starken Schmerzen hatte. Es fühlte sich eher an wie ein starker Muskelkater und schlecht fühlte ich mich auch nicht.

Wie empfanden Sie die Übernachtung in der Klinik?

In der Sanssouci-Klinik ist immer ein Arzt vor Ort. Er kam auch abends und am nächsten Morgen nochmal vorbei und ich denke auch nachts. Zudem schauten regelmäßig Schwestern und Pfleger vorbei und haben kurz nach mir gesehen und ein Glas Wasser oder Schmerztabletten gebracht, weil man selbst ein wenig das Zeitgefühl verliert.

Bitte beschreiben Sie den Tag nach der Operation.

Morgens wurden die Drainagen gezogen. Das hatte ich mir deutlich komplizierter vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Weder tat es sonderlich weh noch dauerte es lang. Es ging eigentlich ganz schnell und danach hatte ich ein ganz anderes Gefühl. Beim ersten Aufstehen – da war es gegen 9 Uhr – war eine Schwester anwesend, falls der Kreislauf nicht mitspielen sollte, aber das war kein Problem. Um 9.30 Uhr gab es Frühstück und anschließend konnte ich schon packen und abreisen.

Insgesamt war ich sehr zufrieden. Ich wurde aus der Klinik abgeholt und war abends bereits auswärts essen. Es war also nicht so, dass ich den ganzen Tag nur lag. Es ging mir deutlich besser, als ich vorher erwartet hatte und auch die Schmerztabletten habe ich nur vier Tage nehmen müssen. Vor allem wegen der entzündungshemmenden Stoffe. Die Brust hat in den ersten Tagen etwas gezogen und ich hatte ein Druckgefühl, auch das Aufstehen war eher unangenehm. Aber von Schmerzen konnte man wirklich sprechen. Dazu muss ich sagen, dass ich allein wohne und auch allein war. Im Alltag kam ich bereits früh gut zurecht.

„Bereits am ersten Tag nach der OP habe ich mit meinem Laptop die E-Mails gecheckt und Home Office ging auch.“

Wann konnten Sie den Alltag wieder aufnehmen?

Das klappte nach zwei bis drei Tagen langsam wieder. Bereits am ersten Tag nach der OP habe ich mit meinem Laptop die E-Mails gecheckt und Home Office ging auch. Ich kann sagen, dass ich erstaunlich munter war. Ich hatte großen Tatendrang – was in diesem Moment allerdings nicht so gut war. Es war also nicht so, dass ich nur schlief oder die Medikamente mich müde gemacht hätten.

Wie verliefen die Termine der Nachsorge?

Etwa einen oder zwei Tage, nachdem ich die Klinik verlassen hatte, fand der erste Termin für die Nachsorge statt. Ich wurde gefragt, wie es mir geht und wie ich die Operation und die Zeit danach empfand. Anschließend wurden die Pflaster gewechselt und es wurde geprüft, ob sich alles soweit gut anfühlt und wie es aussieht. Bei jedem Termin hat Dr. Blazek auch Fotos gemacht um zu schauen, wo Schwellungen sind und wie es sich entwickelt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

 Was machen Sie beruflich? Benötigten Sie eine Auszeit?

Ich arbeite sitzend im Büro. Eine Auszeit hatte ich bereits vorab geplant. Da ich eine Trainee-Stelle hatte, legte ich mir den Termin so, dass die Operation genau am Ende der Beschäftigung stattfand. So hatte ich ausreichend Zeit, mich zu erholen. Im Nachhinein denke ich, dass man sich eine Woche freinehmen sollte und im schlimmsten Fall danach im Home Office arbeitet, falls die Arbeit es zulässt. Aber ich saß im Prinzip die ganze Zeit zuhause, sodass ich auch im Büro hätte sitzen können.

Wie ist Ihr Fazit zur Brustvergrößerung bei Dr. Blazek?

Kurzum: Sehr nett, sehr empfehlenswert und ja – gerne wieder 🙂

Laura V., Berlin 2016

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