Erfahrungsbericht: Brustvergrößerung bei Dr. John

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Dorothea Z. aus Berlin. Sie hat sich von Dr. Rainer John die Brüste vergrößern lassen. In diesem Artikel berichtet sie über ihre Erfahrungen mit Dr. John und die Brustvergrößerung.

Wie entstand der Wunsch nach einer Brustvergrößerung?

BrustvergrößerungNachdem ich drei Kinder gestillt habe, schaute die Brust natürlich nicht mehr ganz so jung aus. Deshalb habe ich immer mit mir gerungen, ob ich eine Operation durchführen lassen soll. Ausschlaggebend war ein Treffen im vergangenen Sommer mit einer Freundin, die sich vor fünf Jahren die Brüste vergrößern ließ. Sie sagte mir, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist und irgendwie kam dann der Wunsch nach einer eigenen OP wieder in mir hoch. Glücklicherweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt sowohl das nötige Kleingeld als auch die Zeit. Deshalb schaute ich im Internet, welche Ärzte eine Brustvergrößerung anbieten. Auf diese Weise bin ich dann bei Dr. John aus Berlin gelandet, bei dem ich mich für ein Beratungsgespräch entschied. Er hatte mir am ehesten zugesagt.

Wie lange beschäftigen Sie sich mit dem Thema insgesamt?

Seit rund 20 Jahren. Das ist wirklich eine lange Zeit. Ich war immer hin- und hergerissen. Außerdem war mein Gewicht nie über einen längeren Zeitraum konstant und letztlich war das Thema Brustvergrößerung dann erstmal wieder in den Hintergrund geraten.

Welche Fragen waren Ihnen bei der Beratung besonders wichtig?

Da gab es mehrere Punkte, die mir besonders wichtig waren. Ich wollte wissen, welche Methode bei mir angewandt werden kann und wie die ganze Operation und die Nachsorge abläuft. Natürlich waren auch die Kosten ein wichtiges Thema. Spannend waren Informationen über die Haltbarkeit des Implantats und welches Material verwendet wird – also Kochsatz oder Silikon. Auch wollte ich wissen, wo der Schnitt verläuft und ob das Implantat über oder unter dem Muskel platziert wird.

Ich wollte mich auch nicht ein halbes Jahr damit aufhalten. Der Arzt, bei dem auch meine Freundin war, wollte mir das Implantat unter den Muskel legen. Und sie schläft heute, also nach fünf Jahren, noch immer mit einem Sport-BH, während ich ganz bequem auf dem Bauch und der Seite schlafen kann. Das war einfach spitzenmäßig.

Wurde mit Ihnen über die möglichen Ergebnisse gesprochen?

Ja, auch. Die Beratung bei Dr. John war spitzenmäßig. Ich hatte schon immer einen großen Busen, doch durch das Stillen wurde er natürlich in Mitleidenschaft gezogen. Ich bin mit Kleidergröße 40 keine Gazelle aber es fällt nicht auf, dass ich operiert wurde. Es passt einfach zu meinem Körper. Zur Veranschaulichung hätte ich mir eine 3D-Simulation gewünscht aber im Internet kann man sich ja bereits Vorher-Nachher-Bilder anschauen.

Toll fand ich auch, dass ich die Implantate mit nach Hause nehmen konnte. So konnte ich schauen, wie es aussieht und was mir gefällt. Ich hätte die Implantate von mir aus niemals in dieser hohen Grammzahl genommen. Es sind 600 ml aber Dr. John sagte, ich soll mich nicht an diesen Zahlen stören. Stattdessen solle ich auf das Ergebnis schauen. Ich zeigte ihm dann ein Bild, was ich mir vorstellen würde – und genauso sind meine Brüste geworden.

Es fühlte sich alles gut an. Auf einer Seite schmerzte die Narbe ein wenig aber nach zwei bis drei Wochen war es vorbei und alles geschah genauso, wie es vorher gesagt wurde. Der Schnitt ist wie die Linie mit einem Fineliner. Es ist wirklich ein tolles Bild, nur ärgere ich mich, dass ich es nicht schon vor 20 Jahren habe machen lassen.

Wie konnten Sie das nötige Vertrauen zum Arzt aufbauen?

Durch Gespräche und Fragen. Letztlich habe ich auf mein Bauchgefühl gehört. Auch sehr geholfen hat mir, dass seine Assistentin sich ebenfalls von ihm operieren ließ und mir ganz froh und frei ihre Oberweite gezeigt hat. Sie hat im Prinzip die gleiche Figur wie ich und bei ihr sah es wirklich so toll aus! Das habe ich mir gedacht: Hier bin ich richtig. Bei den anderen Ärzten, bei denen ich war, erschien mir alle sehr steril. Auch der Preis war ein großer Vorteil, ebenso die ganze Beratung oder die Silikoneinlagen zum Testen – Dr. John war einfach nicht zu toppen.

Ich würde ihn jederzeit weiterempfehlen und ich würde, wenn ich nochmal eine Operation benötige, immer wieder zu ihm gehen.

Welche Untersuchungen waren im Vorfeld notwendig?

Es wurde eine Mammographie durchgeführt. Ein EKG oder ein Blutbild, wie sie in anderen Praxen üblich sind, waren nicht notwendig. Die Kosten für die Untersuchung lagen bei 150 Euro.

Hatten Sie mehr als ein Beratungsgespräch?

Ich hatte insgesamt drei Beratungsgespräche. Einmal zur Beratung und beim zweiten und dritten Mal wurden die Größen festgelegt. Toll fand ich, dass man wirklich Bedenkzeit hat und nicht gesagt wird, man müsse sich zum nächsten Tag entscheiden oder so. Die Termine konnte ich frei wählen und Dr. John nahm sich immer sehr viel Zeit. Selbst, als ich am Montagabend bei ihm anrief – für Mittwoch war die OP angesetzt – und eine andere Größe haben wollte, meinte er, dass es kein Problem sei. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwischen 500 und 600 ml geschwankt.

Was hat Ihnen an der Praxis von Dr. John besonders gut gefallen?

Mir gefiel besonders gut die ganze Atmosphäre in der Praxis. Man merkt einfach, dass Dr. John ein Facharzt ist und wirklich weiß, was er tut. Egal ob vor oder nach der OP – immer hat er mich gefragt, ob ich etwas bräuchte und ob ich Schmerzen hätte. Ich bekam von ihm auch Antibiotika und Schmerztabletten. Außerdem hatte ich seine Handynummer und konnte ihn jederzeit anrufen.

In welcher Klinik wurde die Brustvergrößerung durchgeführt? Wie war der Ablauf?

Die Operation fand ich der Hygiea Klinik in Berlin in der Fuggerstraße statt. Sie war für 14 Uhr angesetzt. Zur Klinik kann ich sage, dass man sich fühlt wie in einem Hotel. Sie ist sehr sauber und das Personal ist spitzenmäßig. Als ich dort ankam, konnte ich direkt mein Zimmer beziehen. Nachdem ich die Krankenhauswäsche angezogen hatte, kam eine Schwester mit dem Speiseplan. Sie meinte, dass ich nach der OP sicher hungrig sei und mir auch gleich für den folgenden Tag etwas aussuchen solle.

Das Gefühl an diesem Tag war schon etwas komisch. Letztlich muss man sich mit dem Gedanken abfinden, dass eine Operation stattfindet und da gibt es sicherlich schöneres. Aber dennoch kann ich sagen, dass die Krankenschwestern superfreundlich waren, die Narkoseschwester war spitzenmäßig und somit war auch die komplette Nachsorge im Anschluss an die OP einfach top. Ich kann nichts Negatives sagen, es ist wie im Hotel.

Wie haben Sie sich nach der Brustvergrößerung gefühlt?

Tja, wie habe ich mich gefühlt? Bescheuert 🙂 Man fühlt sich einfach nicht gut aber trotzdem ist die OP und der gesamte Tag gut gelaufen. Und letztlich zählt das Ergebnis. Ich habe die Nacht nach der Operation noch in der Klinik verbracht. Meinen Mann hatte ich vorher noch in den Urlaub geschickt, damit er mir nicht auf die Nerven geht. Ich hatte den ganzen Ablauf aber ein wenig unterschätzt, muss ich gestehen. Ich hatte wirklich gedacht, der Arzt „schnibbelt“ ein bisschen herum, dann kommt ein Pflaster drauf und beim Aufwachen geht es wieder nach Hause.

Dem war leider nicht so. Es ziept und zwickt und man hat noch dieses „Tupferband“, außerdem muss man diesen bescheuerten BH tragen. Auf Deutsch gesagt: Ich fühlte mich wie ausgekotzt. Aber nach etwa einer Woche war es dann wirklich wieder okay. Am Tag nach der OP fühlte ich mich schlapp, wahrscheinlich auch durch die Narkose. Ich hatte zum Glück eine Freundin bei mir zuhause. Dazu muss ich sagen, dass wir im 6. Obergeschoss ohne Fahrstuhl wohnen. Insgesamt habe ich die ganze Operation etwas unterschätzt. Ich bat meine Freundin, mir eine Jogginghose und Latschen mitzubringen. Letztlich muss man verstehen, dass es eine Wunde ist und die tut nunmal weg. Aber ich hatte Schmerzmittel und ein Schlafmittel bekommen, deshalb war es erträglich. Problematisch war in der ersten Woche, dass ich erst nicht richtig ins Bett kam – und wenn ich im Bett lag, kam ich nicht wieder heraus.

Wann konnten Sie den Alltag wieder aufnehmen?

Etwa drei bis vier Wochen nach der OP konnte ich langsam wieder in den Alltag einsteigen. Ich hatte etwas Angst beim Tragen von schweren Dingen. Aber Dr. John sagte mir, dass ich schon merken werde, wenn etwas nicht geht. Und das habe ich gemerkt. Ich konnte auch erst nicht auf der Seite liegen, aber das ging dann alles ziemlich flott. Inzwischen kann ich auch auf dem Bauch schlafen, das ist alles kein Problem.

Was machen Sie beruflich? Brauchten Sie eine längere Auszeit?

Ich bin in der Projektsteuerung für Großraumbestuhlung. Mal sitze ich, mal laufe ich und außerdem bin ich deutschlandweit unterwegs. Die Auszeit nahm ich mir nach der Operation – und nehme sie mir immer noch. Denn ich habe meinen Job gekündigt 🙂

Wie ist ihr abschließendes Fazit zur Brustvergrößerung bei Dr. John?

Dr. John ist wirklich eine Koryphäe auf seinen Gebiet. Über die Wartezeiten muss ich sagen, dass sie sogar etwas zu kurz waren. Man kam nie dazu, die Zeitschriften zu lesen und in den kurzen Gesprächen mit anderen Frauen im Wartezimmer hörte ich nie etwas Negatives. Dr. John hatte immer Zeit für mich. Auch, als ich mich einmal im Termin vertan hatte – ich wurde trotzdem aufgerufen.

Im Menschlichen ist er spitzenmäßig aber ein bisschen speziell, aber daran gewöhnt man sich schnell. Denn es gibt sicher Patientinnen, die sehr ausgefallene Wünsche haben und da muss er sich entsprechend einstellen. Zunächst sagte er mir, dass bereits eine Bruststraffung etwas bringen würde. Wenn ich aber mehr Volumen haben möchte, dann könnte man auch eine Brustvergrößerung durchführen. Toll fand ich, dass er immer für mich da war: Vor der OP, nach der OP und beim Ziehen der Schläuche. Auch die Kosten war super transparent. Dr. John hatte mir einen Preis genannt und dabei blieb es. Es kamen keine Kosten für Medikamente oder für den BH dazu. Das wurde bereits alles im Vorfeld geklärt.

Ich kann Dr. John nur weiterempfehlen, auch wegen seiner hohen Erfahrungswerte. Ich hatte ja immer zwischen 500 und 600 ml geschwankt und er sagte zu mir: Wenn die meisten Frauen aus der Narkose aufwachen oder wenn der Verband entfernt wurde, ärgern sie sich, nicht die größeren Implantate gewählt zu haben.

Dorothea Z. (Berlin, 2016)


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