Brustvergrößerung: Erfahrungen mit MediBell (Lena)

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Lena aus Berlin. Sie hat sich über einen Arzt von MediBell die Brüste vergrößern lassen. In diesem Artikel berichtet sie über ihre Erfahrungen mit MediBell und die Brustververgrößerung mit Implantaten.

Ich wurde bestens beraten und habe die Praxis fraglos verlassen.

Wie entstand der Wunsch nach einer Brustvergrößerung?

Ich hatte damals sehr viel Gewicht verloren und schon immer eine recht kleine „Grundbrust“. Ich habe mit Kraftsport angefangen und möchte als Fitness-Modell arbeiten. Außerdem benötigt man in der Szene für das Allgemeinbild gute Proportionen. Deshalb hatte ich schon lange den Wunsch nach einer Operation. Ich habe über eine Brustvergrößerung nachgedacht, seid ich etwa 16 Jahre alt war. Ende 2016 wurde das Thema für mich dann immer wichtiger.

Welche Fragen waren Ihnen bei der Beratung besonders wichtig?

BrustvergrößerungIch hatte vorher bereits ein Beratungsgespräch bei einem anderen Arzt und wollte mir eigentlich nur nochmal anhören, was dieser Arzt von MediBell zu sagen hat. Ich war der Auffassung, bereits im ersten Gespräch bestens aufgeklärt worden zu sein. Durch das zweite Gespräch wurde mir jedoch klar, dass ich nicht so gut informiert war, wie ich dachte.

Es gab noch sehr viele Dinge, die ich zu beachten hatte und worauf ich hingewiesen wurde. Etwa die Unterschiede bei der Materialdichte von Implantaten, und dass sich weichere Implantate natürlicher anfühlen. Ich dachte vorher, dass nur anatomische Implantate eine natürliche Form entstehen lassen. Zudem erfuhr ich, dass nach wie vor teilweise mit schlechten Implantaten gearbeitet wird. Auch wurde ich auf den Stuttgarter Gürtel hingewiesen, den ich einige Wochen lang tragen musste und dass die Behandlung ambulant erfolgt.

Ich wurde auf sehr viele Dinge hingewiesen, die ich vorher nicht wusste oder von denen ich eine andere Meinung hatte, die der Arzt dann aber sehr schnell relativierte. Zwar kann man sich im Internet schon sehr ausführlich belesen, doch ich merkte recht schnell, dass eine gute Beratung beim Chirurgen nicht zu ersetzen ist. Ich wurde über alles aufgeklärt, Irrtümer wurden aus dem Weg geräumt.

Wurde mit Ihnen über die Risiken der Behandlung besprochen?

Ja, der Arzt hat mit mir über die Risiken gesprochen. Ich hatte gemeint, dass es die üblichen Risiken sind, die man ja eigentlich kennt. Aber der Arzt sagte, dass er mich dennoch darauf hinweisen möchte und ging mit mir alle Risiken durch. Auch erfuhr ich, dass es wichtig sei, sich zu schonen, selbst wenn man keine Schmerzen hat. Das fällt zwar schwer, ist aber ein absolutes Muss.

Wurde mit Ihnen über das Ergebnis der Operation gesprochen?

Der Arzt sagte, dass er die 3D-Simulation nicht mehr anbietet, da sie offensichtlich nicht sehr genau ist und bei den Patientinnen falsche Hoffnungen weckt. Mir wurden Implantate in den BH eingelegt, um eine ungefähre Vorstellung vom Ergebnis der Brustvergrößerung zu bekommen. Ich wurde von diesem Arzt jetzt allerdings das zweite Mal operiert, weil die ersten Implantate leider viel zu klein waren. Das war jedoch nicht die Schuld des Arztes. Ich trug bei der Beratung einen leicht pushenden BH, somit wurde das Ergebnis mit den Einlagen verfälscht.

Der Arzt versuchte, bestens auf mich einzugehen, jedoch sieht man daran, wie schwer es für den Arzt und die Patienten letztlich ist, sich auf die richtige Größe zu einigen. Er hatte mir gesagt, wenn ich eine bestimmte Größe haben möchte, sollte ich dieses oder jenes Implantat nehmen. Er hatte seinen Teil der Aufklärung geleistet, aber es ist tatsächlich schwierig, auf einen Nenner zu kommen.

Wie konnten Sie das nötige Vertrauen zum Arzt aufbauen?

Als ich das Besprechungszimmer betragt, sagte der Arzt auf gut Deutsch, ich solle mich hinsetzen, zuhören und erstmal ihn sprechen lassen. Er als Arzt wolle klarstellen, dass er nichts ausgelassen hat und dann meine Irrtümer, Voreingenommenheit und meine Meinung entweder bestätigen oder korrigieren. Der Arzt ist sehr geradeaus und direkt, was ich sehr zu schätzen weiß. Für sensible Gemüter mag das vielleicht nicht ganz so einfach sein, aber dafür erhält man eine klare Aussage. Manche Menschen können damit vielleicht nicht umgehen, doch gerade das hat mir zugesagt, da ich ebenfalls einen starken Charakter habe. Entsprechend selbstsicher war ich in der Praxis aufgetreten.

Ich denke, dieses Verhalten ist für einen Arzt auch wichtig, denn was habe ich davon, wenn ich das Gespräch führe und der Arzt nur zuhört? Dem Arzt ist es letztlich egal, ob die Patientinnen beleidigt sind – er möchte nur eine gute Arbeit machen. Zudem soll es keine Missverständnisse geben. Und das ist der Weg des Arztes, den Patienten das so klar zu machen. Ich selbst habe damit kein Problem, im Gegenteil. Ich schätze es sehr und finde gut, dass der Arzt so ist. Aus diesem Grund hatte ich innerhalb einer Woche zwei Operationen, um die ersten Implantate gegen größere Modelle auszutauschen. Beim zweiten Eingriff hatte der Arzt auf sein Honorar verzichtet, ich musste lediglich das Material, die Anästhesie und den OP-Saal bezahlen.

Ich wurde bestens beraten und habe die Praxis fraglos verlassen.

Ich fand das gesamte Team, vor allem die Anästhesie, total super und lustig

Welche Voruntersuchungen waren nötig?

Ein Blutbild wurde direkt in der Praxis gemacht, die Blutabnahme erfolgte durch den Arzt. Ein Ultraschall war nicht notwendig. Zusätzliche Kosten sind dadurch nicht entstanden.

Gab es ein zweites Beratungsgespräch?

Ich hatte noch eine OP-Vorbereitung, dabei ging der Arzt die Operation durch und erklärte mir den Ablauf.

Wie haben Sie sich am Tag der Operation gefühlt?

Ich war total entspannt und überhaupt nicht aufgeregt. Eigentlich wollte ich es nur hinter mich bringen. Auch die Abläufe der Vorbereitung und der OP selbst waren sehr entspannt. Alle Mitarbeiter in der Klinik waren wirklich nett, vergleichsweise jung und sehr lustig. Deshalb habe ich mich dort auch wohl gefühlt.

Bitte beschreiben Sie den Ablauf der Operation.

Ich sollte um 08:45 Uhr in der Klinik sein. Nachdem ich dort eintraf, musste ich zunächst zur Anmeldung. Anschließend erklärte mir der Arzt nochmals den Ablauf der Operation, der Anästhesist ging mit mir einen Fragebogen durch und gab mir Informationen zur Narkose. Schließlich zeichnete der Arzt die Schnittlinien ein und ich musste noch etwas warten, bis der OP-Saal frei wurde – der ziemlich kalt war. Ich fand das gesamte Team, vor allem die Anästhesie, total super und lustig, das muss ich wirklich sagen.

Wie haben Sie sich nach der OP gefühlt?

Es war etwas schmerzhaft und während der ersten zehn bis 15 Minuten schon unangenehm. Ich war sehr müde, aber es ging mir recht schnell wieder gut. Die Narkose hatte ich ziemlich schnell verkraftet. Schon nach kurzer Zeit konnte ich mich wieder aufsetzen und eine Kleinigkeit essen. Später durfte ich dann nach Hause.

Der Arzt hatte entschieden, dass die OP ambulant durchgeführt wird, weil die Gefahr relativ hoch sei, dass ich mich mit Krankenhauskeimen anstecken könnte. Um dieses Risiko zu verringern, empfiehlt der Arzt seinen Patienten eine ambulante Behandlung – insofern es ihnen gut geht und man sie bedenkenlos nach Hause entlassen kann. Vorbeugend erhielt ich Antibiotika, gegen die Schmerzen sollte ich Ibuprofen einnehmen.

Wie verlief der erste Tag nach der OP?

Ich hatte keine großen Schmerzen und war relativ viel herumgelaufen – was ich sicher nicht sollte. Wenn der Arzt das herausfindet, gibt es sicher noch Ärger 🙂 Aber es ist schwierig ruhig zu bleiben, wenn man sich soweit wohl fühlt. Deshalb musste ich mich zwingen, mich wirklich auszuruhen.

Bitte erläutern Sie die ersten Tage nach der Brustvergrößerung.

Ich denke, dass ich ein Ausnahmefall war. Ich konnte so gut wie alles machen und habe mehr getan, als ich eigentlich durfte. Aber das hatte keine Auswirkungen auf das spätere Ergebnis. Sehr schnell konnte ich mir die Haare binden, mich anziehen und nach einigen Tagen auch selbst die Haare waschen. Meine Mutter war zwar immer bei mir, aber eigentlich habe ich ihre Unterstützung nicht gebraucht. Nach ein paar Tagen bin ich auch wieder selbst Auto gefahren, lediglich beim Öffnen der Türen hatte ich Probleme oder bei allen Tätigkeiten, bei denen der Brustmuskel angespannt wird. Es war dann zwar schwieriger, aber alles machbar. Außerdem konnte ich meine Arme nicht ganz nach oben heben.

Beschreiben Sie bitte einen Nachsorge-Termin.

Ich hatte morgens am Tag nach der Operation einen Verbandwechsel, eine Woche später gab es in der Praxis eine weitere Nachsorge, die relativ reibungslos ablief. Wir kamen in die Praxis und mussten nicht lange warten. Nachdem ich meinen Oberkörper frei machte, wurden die Pflaster gewechselt und der Arzt schaute sich das Ergebnis an.

Sind Sie mit der Behandlung zufrieden?

Ja, ich bin sehr zufrieden. Ich konnte quasi schon im OP-Saal meinen Alltag wieder aufnehmen und würde mich auch wieder für diesen Arzt entscheiden. Er bekommt von mir zehn von zehn Punkten. Auch die Arzthelferin in der Praxis ist extrem nett.

Berlin, Mai 2017

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