Erfahrungsbericht: Brustvergrößerung, Dr. Fabian, Köln

Dies ist ein Erfahrungsbericht von Ludmila J., sie ließ sich von Dr. Ulrich Fabian in Köln mit Implantaten die Brüste vergrößern. Hier lesen Sie mehr über die Erfahrungen der Patientin mit dem Arzt und wie sie die Operation empfand.

Wie entstand der Wunsch nach einer Operation?

Nach zwei Schwangerschaften und einer langen Stillzeit hatten meine Brüste viel Volumen verloren. Vor allem deshalb wollte ich sie vergrößern lassen. Ich habe etwa sieben Monate über die Operation nachgedacht.

Warum entschieden Sie sich für Dr. Fabian?

Ich habe mich aufgrund der guten Beratung für Dr. Fabian entschieden – weil ich mich wohlgefühlt habe und gut aufgeklärt wurde. Vor dem Termin hatte ich bereits eine Beratung bei einem anderen Arzt, aber dieser hatte mir nicht zugesagt. Ich habe im Anschluss an das Gespräch mit Dr. Fabian auch gleich zu meinem Mann gesagt, dass ich keinen weiteren Chirurgen mehr sehen möchte und meine Entscheidung gefallen ist.

Welche Fragen waren Ihnen bei der Beratung besonders wichtig?

Mir war besonders wichtig, ausführlich über die möglichen Risiken informiert zu werden. Außerdem wollte ich genau die richtige Größe bei den Implantaten für mich finden. Sie sollten nicht zu groß sein, damit meine Brust nach der Operation immernoch natürlich aussieht. Zum Testen bekam ich Einlagen für meinen BH und dann konnte ich schauen, welche Modelle am besten zu mir passen.

Wie entstand das Vertrauen zum Arzt?

Mich hat seine Offenheit überzeugt und dass er mir alles ganz genau erklärt hat und vor allem so, dass ich es auch verstand.

Waren neben der Beratung noch weitere Voruntersuchungen notwendig?

Dr. Fabian wollte sich vor dem Eingriff versichern, dass mit meinen Brüsten alles in Ordnung ist, deshalb war ein Ultraschall notwendig. Ein Blutbild musste ich nicht anfertigen lassen. Den Ultraschall ließ ich bei meinem Frauenarzt durchführen, die Kosten dafür lagen bei 50 Euro.

Haben Sie vor der Operation nochmal mit dem Arzt gesprochen?

Ja, ich war noch ein weiteres Mal in der Praxis von Dr. Fabian, dabei haben wir allerings fast nur über den OP-Termin und die Kosten gesprochen. Fragen zum Eingriff hatte ich nicht. Auch beim Gespräch mit dem Anästhesisten habe ich den Arzt nochmal kurz gesehen und mit ihm über die Größe der Implantate gesprochen. Insgesamt war ich also drei Mal vor der Operation bei Dr. Fabian.

Wie haben Sie sich am Tag der Brustvergrößerung gefühlt?

Ich war überhaupt nicht in Panik, eher im Gegenteil. Ich war sehr entspannt und habe mich richtig wohl gefühlt.

Bitte beschreiben Sie den Tag der OP.

Ich sollte um 8 Uhr morgens in der Klinik erscheinen. Mir wurde sofort ein Zimmer zugewiesen und nach etwa 30 Minuten kam Dr. Fabian, um die Linien einzuzeichnen. Außerdem gab man mir eine Beruhigungstablette. Nach einer weiteren halben Stunde holte mich das Pflegepersonal ab und brachte mich zum OP-Saal. Um 10:30 Uhr wurde ich dann hineingeschoben und gegen 14:30 Uhr war ich wieder in meinem Zimmer. Ich hatte leichte Schmerzen und wollte mich einfach nur noch ausruhen. Bis zum Abend habe ich dann geschlafen. Um 20 Uhr kam Dr. Fabian kurz vorbei.

Wie empfanden Sie die Übernachtung im Krankenhaus?

Alles war super. Die Schwestern haben jede Stunde nach mir geschaut und gefragt, ob ich ein Schmerzmittel oder etwas anderes benötige. Nach dem Eingriff durfte ich den ganzen Tag und auch in der Nacht nicht aufstehen. Auch auf die Toilette sollte ich nicht gehen, allerdings hatte ich auch nicht das Bedürfnis. Am kommenden Morgen erschien eine Schwester, die mich aufsetzte und komplett wusch, ich durfte dann auch meine Zähne putzen und mir ein frisches Hemd anziehen.

Um 9 Uhr kam Dr. Fabian zur Visite und schaute sich die Narben an. Anschließend wechselte er die Pflaster, legte mir den Kompressions-BH an und erkundigte sich nach meinem Ergehen. Zur Mittagszeit durfte ich dann nach Hause fahren.

Bekamen Sie von der Klinik auch Schmerzmittel?

Ja, ich bekam zwei Tabletten Schmerzmittel mit Langzeitwirkung. Abends musste ich trotzdem eine Ibuprofen nehmen, weil die Schmerzen recht stark wurden. Ich konnte nicht aufstehen, hatte keine Kraft in den Händen und konnte nichts machen. Jetzt, rund vier Wochen nach der Operation, kann ich meine Arme noch immer nicht ganz heben. Mein Mann muss mir bspw. die Haare föhnen. Ich habe es mir auch nicht so extrem vorgestellt – aber man darf nicht vergessen, dass es sich um eine Operation handelt.

Bitte beschreiben Sie die Tage nach der Operation.

Am Tag nach meiner Entlassung hatte ich einen weiteren Termin bei Dr. Fabian, weil noch die Drainage lag. Mein Körper hatte viel Wundwasser gebildet, weshalb die Abflüsse noch länger im Körper bleiben sollten. Zwei Tage später war ich wieder bei ihm und auch diesmal sagte er, die Drainage könne noch nicht entfernt werden, weil noch zu viel Flüssigkeit austritt. Insgesamt hatte ich die Drainage sechs Tage zu liegen, was schon sehr anstrengend war. Gerade mit zwei kleinen Kindern, die immer wieder versucht haben, an den Schläuchen zu ziehen.

Wie empfanden Sie die Nachsorge?

Nachdem mir sechs Tage nach der Operation die Drainagen gezogen wurden, musste ich etwa eine Woche später nochmal zum Arzt zur Kontrolle. Die Fäden konnten leider nicht gezogen werden, weil die Naht noch nicht verheilt war. Eine Woche später war es dann endlich soweit. In drei Wochen habe ich die nächste Kontrolle, dann sollen auch wieder Fotos gemacht werden, um die Veränderung vergleichen zu können. Insgesamt war ich dann zehn Mal bei Dr. Fabian zur Kontrolle und ich bin froh, wenn es ein Ende nimmt.

Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Ich bin sehr zufrieden. Ich bin mit 1,55 m recht klein und wie die meisten Frauen wünschte ich mir vom Volumen her ein natürliches Ergebnis. Das Implantat in einer Brust hat 300 ml, in der anderen Brust sind es 265 ml. Grund dafür ist eine leichte Asymmetrie, die durch die unterschiedlich großen Implantate gut ausgeglichen wurde. Die Größe meiner Brüste passt jetzt zu meinem Körper, Dr. Fabian hat das gut abgestimmt.

Wann konnten Sie alltägliche Tätigkeiten wieder aufnehmen?

Jetzt, nach vier Wochen, kann ihr Alltägliches wieder aufnehmen. Gestern habe ich die Betten bezogen und merkte manchmal ein Ziehen. Da wird man automatisch vorsichtig. Ich bin Hausfrau und Mutter und grundsätzlich wieder voll im Alltag eingespannt. Allerdings lasse ich mir manchmal auch Zeit, es muss nicht immer alles auf einmal erledigt werden. Ich würde aber jeder Frau eine Auszeit von zwei bis drei Wochen empfehlen.

Würden Sie sich wieder für diesen Arzt entscheiden?

Ja, in jedem Fall. Ich würde ihn auch weiterempfehlen und die vollen zehn Punkte geben.

Berlin und Köln, Juni 2017


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