Erfahrungsbericht: Brustvergrößerung bei Dr. Blazek

Dies ist der Erfahrungsbericht von einer Patientin aus Berlin, die anonym bleiben möchte. Sie ließ sich von Dr. Jiri Blazek mit Implantaten die Brüste vergrößern. In diesem Artikel berichtet sie über ihre eigenen Erfahrungen mit Dr. Blazek und über die Brustvergrößerung.

Welche Fragen waren Ihnen beim Beratungsgespräch wichtig?

Mir war besonders wichtig, dass ich meine eigenen Fragen stellen konnte und dass der Arzt sich ausreichend Zeit nahm, um sie zu beantworten. Ich habe großen Wert darauf gelegt, dass ich mich mit dem Chirurgen gut verstehe und dass er authentisch ist. Auch, dass wir dieselben Ziele verfolgen und gleiche Vorstellungen vom Ergebnis haben. Alle Fragen wurden wirklich sehr ausführlich beantwortet, Dr. Blazek hat sich viel Zeit für mich genommen.

Wie wurde mit Ihnen über mögliche Ergebnisse gesprochen?

Dr. Blazek zeigte mir Bilder und verwendete auch eine 3D-Simulation, um mir die möglichen Ergebnisse zu zeigen. Dennoch konnte ich mir nicht zu 100 % vorstellen, wie das Resultat letztlich aussehen wird. Ich wurde von Dr. Blazek wirklich gut beraten und war letztlich überzeugt, dass ich mit seinem Vorschlag zufrieden sein werde. Und so war es dann auch!

„Alle Fragen wurden wirklich sehr ausführlich beantwortet, Dr. Blazek hat sich viel Zeit für mich genommen.“

Wie konnten Sie das nötige Vertrauen zu Dr. Blazek aufbauen?

Das Vertrauen baute sich auf, indem ich alle Fragen stellte, die mir einfielen und er sie mir ehrlich und authentisch beantwortete und dabei seine persönliche Meinung einbrachte. Besonders gefiel mir bei Dr. Blazek, dass er sehr menschlich reagiert hat und mich aufklärte, dass ich die Brustvergrößerung eigentlich nicht brauche. Ich fühlte mich einfach sicher bei ihm, was bei einem Arzt sehr wichtig ist.

Waren zusätzliche Voruntersuchungen notwendig?

Bei meinem Hausarzt ließ ich ein kleines Blutbild erstellen sowie die Gerinnungswerte meines Blutes testen. Weitere Untersuchungen außerhalb der Praxis von Dr. Blazek waren nicht notwendig. Für die Tests beim Hausarzt habe ich knapp 10 Euro bezahlt.

Gab es weitere Beratungsgespräche bei Dr. Blazek?

BrustvergrößerungJa, ich hatte insgesamt zwei Beratungsgespräche. Beim ersten Gespräch ging es um allgemeine Themen zur Brustvergrößerung,  bei dem wir schon die wichtigsten Fragen klärten und im Anschluss den OP-Termin vereinbarten. Darüber hinaus gab es eine zweite Beratung, die Dr. Blazek mit allen Patientinnen durchführt und für letzte Fragen nutzt, die kurz vor der Operation vielleicht noch entstanden sind. Wir haben auch nochmal über die Implantate gesprochen und letztlich habe ich mich für eine andere Größe entschieden, als wir im ersten Gespräch vereinbart hatten.

Besonders gut fand ich, dass er alle Implantatgrößen in seiner Praxis hatte und ich sie mir anschauen konnte. Auch die große Anzahl an Fotos war klasse, denn so fiel die Auswahl sehr leicht. Während andere Ärzte, bei denen ich ebenfalls eine Beratung hatte, ewig das passende Foto gesucht haben, hatte Dr. Blazek sofort Fotos mit Patientinnen, die eine ähnliche Ausgangslage hatten wie ich.

Bitte beschreiben Sie den Tag der Operation.

Direkt am OP-Tag war ich nicht mehr so stark aufgeregt, wie ich es erwartet hätte. Denn zwei Wochen vor dem Termin konnte ich teilweise nicht mehr schlafen, weil ich so nervös war. Ich hatte mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich in Vollnarkose operiert werde und deshalb ohnehin erst wieder aufwache, wenn die Operation vorbei ist. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Aufregung vorher weitgehend unbegründet war. Natürlich ist es eine große Operation, aber es ging alles sehr schnell und problemlos – das war richtig easy.

„Direkt nach der OP war ich wirklich überrascht, denn ich hatte überhaupt keine Schmerzen.“

Ich sollte am Tag der OP um 8:00 Uhr in der Klinik sein. Nachdem ich dort ankam, füllte ich einen Fragebogen aus, in dem ich bspw. Angaben über Vorerkrankungen für die Narkose machen musste. Direkt im Anschluss wurde ich auf mein Zimmer gebracht, wo ich mich umzog und letzte Informationen zum Ablauf der Operation erhielt – es war die erste Operation in meinem Leben! Schließlich bekam ich letzte Belehrungen vom Narkosearzt und einen Zugang von der Krankenschwester, dann erschien Dr. Blazek zum Einzeichnen der Schnittlinien. Er nahm mich auch mit in den OP-Saal.

Wie haben Sie sich nach der Operation gefühlt?

Direkt nach der OP war ich wirklich überrascht, denn ich hatte überhaupt keine Schmerzen. Aber gut, ich war auch mit Schmerzmitteln vollgepumpt. Ich habe mich nicht schlecht gefühlt, es hat nichts gedrückt. In anderen Erfahrungsberichten hatte ich häufig gelesen, dass die Frauen schwer atmen konnten und das Gefühl hätten, ihnen würde ein Elefant auf dem Brustkorb sitzen. Bei mir war das gar nicht so, ich habe ganz ruhig geatmet.

Vielleicht lag es aber auch daran, weil mir der Narkosearzt vor der OP ausdrücklich gesagt hat, dass ich mich auf ein Gefühl von Enge in der Brust einstellen soll und ich deshalb lockerer mit der Situation umgehen konnte. Im Aufwachraum bin ich direkt wieder eingeschlafen. Toll fand ich auch, dass immer Schwestern und Helfer in mein Zimmer kamen und fragten, wie es mir geht und ob alles okay ist. Als ich aufstehen wollte, war auch sofort jemand da, um mir hochzuhelfen. Allein durfte ich noch nichts machen.

Wie beurteilen Sie die Übernachtung in der Klinik?

Die Nacht im Krankenhaus war vollkommen in Ordnung, ich hatte überhaupt keine Probleme, mir war auch nicht übel. Ich kann sagen, dass es mir wirklich relativ gut ging. Ich brauchte auch keine Schmerztabletten mehr, nur noch flüssige Schmerzmittel, die ich vor dem Schlafengehen und tagsüber nehmen sollte. Ich habe in den ersten Stunden nach der Brustvergrößerung viel geschlafen, bis die Schwestern meinten, ich solle besser wach bleiben, weil ich sonst nachts nicht schlafen könne.

Weil ich meinen Oberkörper nicht anspannen und mich deshalb nicht allein im Bett bewegen konnte, bekam ich eine Notklingel in die Hand, die ich jedes Mal drückte, wenn ich mich umlegen wollte oder auf Toilette musste. Auch gegessen habe ich wenig, weil ich keinen Hunger hatte. Die Nacht selbst verlief aber sehr ruhig, ich konnte relativ gut schlafen.

Was passierte am Tag nach der Operation?

Am nächsten Morgen, nachdem ich aufgewacht war, kam direkt eine Schwester mit Frühstück herein und fragte, ob alles okay sei. Im Anschluss erschien Dr. Blazek und schaute sich das Ergebnis an. Er entfernte vorsichtig den Verband und so konnte ich von oben bereits einen Blick auf meine neuen Brüste werfen. Es war natürlich noch alles geschwollen, gequetscht und gerötet. Dennoch hatte ich von der Größe der Brust eine ungefähre Vorstellung bekommen. Sehr entspannt fand ich, dass ich nicht direkt nach der Visite das Zimmer verlassen musste sondern so lange bleiben konnte, wie ich wollte. Ich hatte mit meiner Mutter vereinbart, dass sie mich abholt, was wirklich gut war. Selbst Auto fahren durfte und konnte ich nicht und mit den Öffentlichen wollte ich nicht nach Hause fahren. Daheim habe ich eigentlich den ganzen Tag im Bett gelegen.

Bitte beschreiben Sie die ersten Tage nach der Brustoperation.

Ich habe mich wirklich gut gefühlt und war froh, die Operation hinter mir zu haben. Natürlich fand ich auch toll, dass der Eingriff insgesamt nicht so schlimm war, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Allerdings konnte ich mich kaum bewegen. Es war wirklich schwer, ich konnte nicht selbst von der Couch aufstehen. Deshalb hatte ich nachts das Handy in der Nähe, damit ich notfalls meine Mutter anrufen konnte. Ich wohne noch zuhause. Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn man eine Freundin oder einen Partner hat, damit man in den ersten Nächten nach der OP nicht allein ist und Hilfe hat. Ich konnte beispielsweise nur im Sitzen schlafen und mich im Bett gar nicht allein bewegen. Zudem bekam ich Rückenschmerzen, weil ich immer dieselbe Position hatte. Die Rückenschmerzen waren eigentlich schlimmer als die Schmerzen durch die OP :).

Schildern Sie bitte den Ablauf einer Nachsorge-Untersuchung.

Die erste Nachsorge hatte ich direkt am Tag nach der OP im Krankenhaus – wenn man diese Untersuchung so nennen kann. Die zweite Nachsorge erfolgte etwa eine Woche später in der Praxis von Dr. Blazek. Dort wurde ich erneut gefragt, wie ich mich fühle und ob ich die Schmerzmittel noch nehme oder sie vielleicht gar nicht mehr brauche. Anschließend schaute er sich das Ergebnis der Brustoperation an und fühlte, ob es Verhärtungen gab. Ich hätte auch Fragen stellen können. Außerdem teilte er mir mit, dass ich nach einer weiteren Woche auf Wunsch auch wieder auf der Seite schlafen könnte, wenn ich es wollte. Beim Wechseln der Pflaster fing es auf einer Seite an zu bluten, aber er meinte, das sei überhaupt nicht schlimm.

„Die meisten Tätigkeiten des Alltags klappten wieder nach etwa fünf Tagen.“

Vier Wochen nach der OP hatte ich einen erneuten Termin zur Nachsorge. Dabei wurden die Pflaster gänzlich entfernt, jetzt trage ich nur noch ein Silikonpflaster, damit die Narbe besser heilt. Außerdem machte Dr. Blazek bei dieser Nachsorge-Untersuchung auch Fotos von meinen Brüsten, damit man das Ergebnis mit dem Zustand vor der OP besser vergleichen kann.

Haben Sie Dr. Blazek außerhalb der vereinbarten Termine um Rat fragen müssen?

Ich hatte ihn zwei oder drei Tage nach der Operation angerufen. Ich wollte wissen, ob es normal ist, dass ich überhaupt nichts selbständig machen kann. Ich konnte mich nicht allein anziehen, mir Dinge aus dem Regel holen und hatte sogar Schwierigkeiten, den Seifenspender zu bedienen. Das hatte ich vorher nicht erwartet. Ich hatte zwar viele Erfahrungsberichte gelesen, aber so wurde es eigentlich nie geschildert. Schon vorher hatte Dr. Blazek mir gesagt, dass ich eigentlich nicht krank bin und alles allein machen kann. Aber in den ersten Tagen habe ich mich absolut nicht in der Lage gefühlt, irgend etwas allein zu tun. Er gab mir aber sehr schnell Entwarnung.

Wann konnten Sie den Alltag wieder selbständig bewältigen?

Die meisten Tätigkeiten des Alltags klappten wieder nach etwa fünf Tagen. Bis ich wieder Auto gefahren bin, dauerte es rund zehn Tage, auch wenn Dr. Blazek meinte, es würde nach einer Woche wieder gehen. Ich habe mich aber nicht so sicher gefühlt und noch etwas gewartet. Es fühlte sich ungewohnt an und ich wollte nicht, dass etwas verrutscht. Wenn ich nach Hause kam, habe ich auch immer sofort vor dem Spiegel geschaut, ob noch alles sitzt wie vorher oder ob sich etwas verschoben hat 🙂 . Aber letztlich ist alles gut gegangen. Spätestens zwei Wochen nach der Operation konnte ich wieder alles allein machen, zum Beispiel auch Kleidung über den Kopf ziehen.

Was machen Sie beruflich? Brauchten Sie eine Auszeit?

Ich arbeite in einer sitzenden Position. Nach der OP hatte ich eineinhalb Wochen Urlaub und ich denke, zehn Tage sind ausreichend zur Erholung. Wahrscheinlich wären zwei Wochen besser.

Sind Ihnen Vorher-Nachher-Bilder wichtig?

Ja, es war mir wichtig, dass Dr. Blazek Vorher-Nachher-Bilder zeigt und auch die 3D-Simulation anbietet. Das habe ich zuvor in seinem Profil gelesen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Anonymer Erfahrungsbericht, Berlin 2016

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