Brustverkleinerung – Behandlung, OP und Risiken

Bei einer Brustverkleinerung (Mammareduktion) handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Verkleinerung der Brüste. Brustverkleinerungen gehen meist mit einer Bruststraffung einher, die Indikatoren und damit verbundenen Ziele können vielfältig sein. Während Brustvergrößerungen meist aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden, sind Brustverkleinerungen häufig medizinisch indiziert, weil die Frauen unter körperlichem oder psychischem Leidensdruck stehen. Vor allem bei dauerhaften Schmerzen im Bereich der Brust, im Nacken oder Rücken denken viele Betroffene über eine Brustverkleinerung nach.

Brustverkleinerung: Kosten und Preise

BruststraffungDie Kosten einer Brustverkleinerung richten sich nach verschiedenen Faktoren. Neben dem Gewicht der Reduktion ist vor allem die Methode relevant, mit der die Brust verkleinert wird. Die Methode richtet sich unter anderem danach, ob vor allem Fett- oder Drüsengewebe entnommen werden muss, ob die Haut gestrafft und die Brustwarze versetzt werden muss. Deshalb können keine genauen Kosten angegeben werden, jedes Angebot bedarf einer ausführlichen Voruntersuchung. Grundsätzlich ist mit Kosten zwischen 4.000 Euro und 7.500 Euro zu rechnen, wobei zu prüfen ist, ob eine Kostenübernahme der Brustverkleinerung durch die Krankenversicherung möglich ist.

Die Preise einer Brustverkleinerung decken im Wesentlichen folgende Punkte ab:

  • Beratungsgespräch und Voruntersuchung
  • Operation inkl. OP-Saal, Narkose, Medikamente
  • Klinikaufenthalt (mindestens eine Nacht)
  • Nachsorge mit drei bis sechs Terminen
  • Individueller Stütz-BH

Beim Vergleich der Kosten für eine Brustverkleinerung in Hamburg und anderen Städten sollten sich Patientinnen von mehreren Ärzten und Kliniken ein Angebot einholen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Angebote inhaltlich und umfänglich identisch sind. Denn vermeintlich günstige Anbieter senken die ausgewiesenen Kosten für die Brustverkleinerung, indem sie Voruntersuchungen, Medikamente oder die Nachsorge separat abrechnen. Was auf den ersten Blick günstig wirkt, kann letztlich teurer werden als der Komplettpreis einer seriösen Klinik. Deshalb sollten Patientinnen unbedingt darauf achten, einen verbindlichen Kostenvoranschlag zu erhalten, bevor sie weitere, meist kostenpflichtige Untersuchungen buchen.

Kostenübernahme bei Brustverkleinerung

Damit eine Behandlung von der Krankenversicherung bezahlt wird, muss sie medizinisch notwendig sein. Bevor der Kostenübernahme einer Brustverkleinerung durch die Krankenkasse entsprochen wird, verweist sie in der Regel auf andere Therapien. Bei körperlichen Beschwerden werden zunächst Krankengymnastik und – bei Übergewicht – eine Gewichtsreduktion empfohlen, bei psychischen Leiden müssen sich Patientinnen einer Psychotherapie unterziehen. An diesem Punkt sind viele Betroffene meist frustriert, weil nicht die Ursache der Beschwerden behandelt wird sondern lediglich die Symptome.

Dennoch haben Patienten eine Chance auf Kostenübernahme der Brustverkleinerung. Krankenkassen sind grundsätzlich verpflichtet, die Kosten für Behandlungen zu bezahlen, die zur Heilung einer Krankheit notwendig sind. Sollten Krankengymnastik, Psychotherapie und Abnehmen nicht das gewünschte Ziel erreichen und die Patientin weiterhin chronische körperliche oder psychische Beschwerden haben, sollte ein auf Medizinrecht spezialisierten Fachanwalt zu Rate gezogen und ein Gutachten erstellt werden. In der Vergangenheit entschieden schon zahlreiche Gerichte zugunsten von Klägerinnen und stimmten der geforderten Kostenübernahme für eine Brustverkleinerung durch die Krankenkassen zu.

Worauf achten Patientinnen bei der Arztwahl?

Die Erfahrung des Arztes spielt für viele Frauen, die über eine Schönheitsoperation nachdenken, eine entscheidende Rolle. Eine Umfrage (Quelle: statista.com) unter 503 Frauen ergab, dass 63 % der Befragten die Erfahrung des Arztes als wichtigstes Kriterium beurteilen, wenn sie für sich oder eine Freundin eine Schönheitsoperation in Betracht ziehen würden. Hingegen war nur für 12 % der Frauen der Preis ausschlaggebend. Ein ähnliches Bild zeigt sich auf dem Portal Brustoperation-Vergleich.de. Auch hier achten die Nutzerinnen und Nutzer besonders auf die Erfahrung der Ärzte und die Bewertungen von anderen Patienten, die bereits Erfahrungen gesammelt haben und von den Terminen oder der Behandlung berichten.

Gern helfen wir Ihnen dabei, den passenden Arzt für Ihre Brustverkleinerung zu finden. Auf unserer Plattform führen wir mehr als 250 plastische Chirurgen und Kliniken aus dem gesamten Bundesgebiet.

Gründe für eine Brustverkleinerung

BrustverkleinerungMeist sind die Gründe für eine Brustverkleinerung körperlich bedingt. Schwere Brüste führen häufig zu Schmerzen in Nacken, Rücken und Kopf, bedingt durch Fehlhaltungen des Oberkörpers. Manchmal versuchen Frauen ihre große Oberweite zu verbergen, indem sie ihren Oberkörper unbewusst vornüber beugen, wodurch die Beschwerden verstärkt werden. Langfristig führt diese Fehlhaltung zum Verschleiß der Wirbelsäule, zudem kann der BH unangenehm in Schultern und Rücken schneiden und in der Unterbrustfalte bilden sich Entzündungen, weil die Bügel permanent an der Haut scheuern. Darüber hinaus können große Brüste auch im Alltag hinderlich sein, etwa beim Sport oder im Umfang mit den Kindern. Auch unterschiedlich große Brüste können Anlass für eine Brustverkleinerung sein.

Psychische Leiden durch große Brüste treten häufig auf, weil sich Frauen ständig beobachtet oder auf ihre Brüste reduziert fühlen. Oder weil sie denken, wegen ihrer großen Brüste verspottet oder ausgegrenzt zu werden. Darunter leidet das Selbstwertgefühl und Betroffene ziehen sich zunehmend aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Wenn Patientinnen unter zu großen Brüsten leiden, sollten Sie sich medizinische Hilfe suchen. Wir helfen Ihnen gern, den passenden Spezialisten für eine Brustverkleinerung in Ihrer Nähe zu finden.

Voraussetzungen für eine Brustverkleinerung

Wie bei vielen medizinischen Eingriffen, die vorwiegend ästhetischer Natur sind, ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. In Einzelfällen kann geprüft werden, ob eine Brustverkleinerung auch vorher möglich ist. Grundsätzlich gilt aber: Die Patientin sollte körperlich voll entwickelt und auch das Wachstum der Brüste abgeschlossen sein. Eine weitere Voraussetzung für eine Brustverkleinerung ist der abgeschlossene Wunsch nach einer Schwangerschaft. Zudem sollten Patientinnen mindestens seit acht Monaten abgestillt haben, weil die Brust diese Zeit benötigt, um sich entsprechend zurückzubilden. Wer dagegen eine Schwangerschaft mit anschließender Stillzeit plant, sollte sich vorher genau informieren und über den Kinderwunsch mit dem Arzt sprechen. Denn Brustverkleinerungen können Auswirkungen auf die Stillfähigkeit haben.

Körperliche Voraussetzungen

Bevor die Operation zur Brustverkleinerung durchgeführt wird, findet ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patientin statt. Dabei möchte der Arzt vor allem herausfinden, weshalb die Brüste verkleinert werden soll und welche Auswirkungen und Resultate die Patientin von der Behandlung erwartet. Im Gegenzug wird die Patientin über realistische Ziel aufgeklärt und die möglichen Risiken und Komplikationen werden detailliert besprochen.

Weitere Ausschlusskriterien für eine Brustvergrößerung sind eine Schwangerschaft, zudem können speziell blutverdünnende Medikamente gegen eine chirurgische Behandlung sprechen. Blutverdünner sollten 14 Tage vor dem Eingriff abgesetzt und zudem der Arzt entsprechend informiert werden. Auch Schmerzmittel wie Asperin sollten für diese Zeit tabu sein.

Psychische Voraussetzungen

Viele Betroffene, die unter ihren großen Brüsten leiden, haben nicht nur körperliche sondern auch seelische Leiden. In der Erstberatung muss der Arzt feststellen, ob die Patientin psychisch für die Brustverkleinerung geeignet ist. Insbesondere muss geklärt werden, für den die Behandlung durchgeführt werden soll. Denn nicht immer wünschen sich die Patientinnen selbst eine Operation sondern der Partner. In diesem Fall muss der Arzt von einer Operation abraten. Auch ist zu klären, ob sich die Patientin der Risiken einer Brustverkleinerung bewusst ist und die Komplikationen realistisch einschätzen kann. Die Operation sollte nur durchgeführt werden, wenn die Frau uneingeschränkt davon überzeugt ist, dass eine Verkleinerung der Brüste für sie die richtige Entscheidung ist und dass sie die möglichen Gefahren kennt und im Ernstfall damit umgehen kann.

Methoden der Brustverkleinerung und Schnitttechniken

Zur Brustverkleinerung gibt es zahlreiche verschiedene Methoden und Schnittverfahren. Bei der Entscheidung für eine Schnitttechnik verfolgt der plastische Chirurg das Ziel, möglichst kleine und unauffällige Narben zu hinterlassen. Vor allem die individuelle Anatomie und die Größe der Brust sind bei einer Verkleinerung ausschlaggebend, welche Schnitttechnik angewandt wird. Im Wesentlichen gibt es vier unterschiedliche Verfahren.

T-, Anker- oder Strömbeck-Methode

Der T-Schnitt erfolgt zunächst rund um den Brustwarzenvorhof, dann senkrecht nach unten und anschließend erfolgt ein horizontaler Schnitt unter der Brust. Nach der Entnahme des überschüssigen Gewebes und der Haut wird die Brustwarze nach oben versetzt, wodurch die T-förmige Narbe unterhalb der Brustwarze entsteht. Ein Nachteil dieser Methode zeigt sich vor allem bei großen Brüsten, die verkleinert werden sollen. Hier muss die Brustwarze komplett von den versorgenden Gefäßen getrennt werden. Durch die anschließende Verpflanzung kann dazu führen, dass die Stillfähigkeit verloren geht und die Sensibilität der Brustwarze gestört ist. Die Strömbeck-Methode ist das heutige Standardverfahren bei Brustverkleinerungen.

I-, Pilz-, Vertikal- oder Lejour-Methode

Wie bei der Strömbeck-Methode wird auch bei dieser Schnitttechnik zur Brustverkleinerung zunächst kreisförmig um den Warzenvorhof und anschließend senkrecht nach unten geschnitten. Auf den horizontalen Schnitt wird verzichtet. Stattdessen wird die Haut unterhalb der Brustwarze zusammengezogen. Diese Methode eignet sich besonders gut für Patientinnen mit großen Brüsten, die zugleich eine Bruststraffung vornehmen lassen möchten. Ein Nachteil der Pilz-Methode ist allerdings, dass das endgültige Ergebnis bis zu sechs Monate auf sich warten lässt. Der Grund ist einfach: Da die Haut unter der Brustwarze in Falten gelegt wird (“plissiert), wird sie angeregt, sich auf natürliche Weise zusammen zu ziehen. Dieser Vorgang benötigt Zeit, wobei die Dauer von der ursprünglichen Größe der Brust abhängt.

L-Methode

Bei der L-Methode handelt es sich um eine Weiterentwicklung der klassischen Strömbeck-Methode. Auch hier wird entlang dem Vorhof der Brustwarze und anschließend senkrecht nach unten geschnitten. Im Unterschied zur T-Methode erfolgt der horizontale Schnitt allerdings nur in eine Richtung, sodass die Schnittform einem L entspricht. Der Vorteil für die Patientin resultiert in einer kleineren Narbe unterhalb der Brust. Bei großen Brüsten wird häufig ein kleiner zusätzlicher Schnitt in die andere Richtung durchgeführt, um den Hautüberschuss besser korrigieren zu können.

O- oder Benelli-Methode

Die Benelli-Methode eignet sich besonders für geringe Korrekturen und ist darauf ausgelegt, möglichst kleine Narben zu hinterlassen. Der Schnitt erfolgt hier ausschließlich um den Brustwarzenvorhof. Durch die kleine Öffnung kann lediglich eine geringe Gewebemenge entnommen werden und auch grundlegende Formänderungen sind nicht möglich (etwa eine Straffung), weshalb bei größeren Brüsten vor allem die oben genannten Verfahren durchgeführt werden. Nach der Materialentnahme wird die Haut um die Brustwarze zusammengezogen und vernäht. Dabei entstehen kleine Fältchen, die sich allerdings zurückbilden können und durch die Anatomie der Warzenvorhofs später kaum zu sehen sind.

Die Wahl der Schnitttechnik für eine Brustverkleinerung erfolgt immer in der Voruntersuchung. Gemeinsam mit dem Arzt oder der Ärztin entscheidet sich die Patientin, welche Schnittführung bei ihr durchgeführt werden soll. Die Voruntersuchung ist wichtig und notwendig, damit der Arzt die Brust genau untersuchen kann. Sonst ist keine seriöse Empfehlung möglich.

Behandlung bei einer Brustverkleinerung | Operation

Bei einer Brustverkleinerung handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der zwischen zwei und vier Stunden dauern kann. Also doppelt so lang wie eine Brustvergrößerung. Brustverkleinerungen werden unter Vollnarkose durchgeführt, in der Regel wird die Patientin einige Nächte stationär aufgenommen, um die Wundheilung zu überwachen und auf eventuelle Komplikationen reagieren zu können, die im Anschluss an die Behandlung auftreten (Einzelheiten zu Risiken und Problemen bei einer Brustverkleinerung weiter unten im Text). Bevor eine Verkleinerung der Brust durchgeführt wird, müssen alle Zweifel seitens der Patientin beseitigt sein und auch der Arzt muss sicher sein, dass die Patientin gut aufgeklärt ist und vor allem die möglichen Risiken kennt.

Ablauf der Brustverkleinerung: Vorbereitung und Operation

Brustverkleinerung OperationHat sich die Patientin für die Brustverkleinerung entschieden, sollte sie zwei Wochen vor dem Eingriff auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten verzichten, dazu gehören auch Aspirin und Vitamin-Präparate. Ebenso sollte nach Möglichkeit nicht geraucht werden, um den Körper bestmöglich auf die Behandlung vorzubereiten und den Ablauf der Brustverkleinerung zu verbessern. In der Regel wird vor dem Eingriff eine Mammographie durchgeführt, damit der Operateur einen Überblick über die Struktur des Brustgewebes erhält. Da die Operation unter Narkose durchgeführt wird, erscheinen Patientinnen nüchtern in der Klinik, also mit leerem Magen. Direkt vor dem Eingriff zeichnet der Chirurg die Linien für die genaue Schnittführung auf die Brüste. Wichtig ist, dass die Patientin dafür steht, weil sich die Brust im Liegen stark von der natürlichen Form im Stehen unterscheidet. Auch ein Foto zur Dokumentation ist wichtig, außerdem kann anschließend ein Vorher-Nachher-Vergleich durchgeführt werden.

Die Brustverkleinerung wird in Schräglage durchgeführt. Denn wie beim Einzeichnen der Schnittlinien vor der Operation ist auch während des Eingriffs wichtig, dass die natürliche Form der Brust möglichst erhalten bleibt. Würde die Patientin bei der Brustverkleinerung waagerecht liegen, hätten die Brüste eine unnatürliche Form, was zu einem unerwünschten optischen Ergebnis der Operation führen könnte und den Ablauf der Brustverkleinerung verschlechtert.

Im Anschluss an den Eingriff wird der Oberkörper samt der Brüste in weiche Verbände gewickelt. Es ist darauf zu achten, dass die Brustwarzen frei bleiben, damit die Wunde besser heilen kann. Um Blutergüsse zu vermeiden und eventuelle Wundflüssigkeit abfließen zu lassen, werden kleine Drainagen gelegt, die nach wenigen Tagen wieder entfernt werden. Die Klinik kann meist nach zwei Tagen verlassen werden, Fäden werden nach etwa ein bis zwei Wochen gezogen. Der Ablauf der Brustverkleinerung ist stark standardisiert, weshalb die Ärzte in der Regel viel Erfahrung mit der Behandlung haben.

Nach der Brustverkleinerung: Heilung und Schmerzen

Nach einer Brustverkleinerung sollten sich Patientinnen mindestens drei Wochen schonen. Die volle Arbeitsfähigkeit ist – abhängig von der ausgeführten Tätigkeit – nach drei bis bis Wochen hergestellt. Während der ersten vier bis sechs Wochen ist Tag und Nacht ein spezieller BH zu tragen, in dieser Zeit sind körperlich anstrengende Sportarten, die besonders die Brust- oder Oberarmmuskulatur beanspruchen, tabu. Ebenfalls untersagt sind Saunieren, Solarien und Flugreisen. Zum Duschen muss ein wasserundurchlässiges Pflaster auf die Narben geklebt werden. Auf sexuelle Handlungen ist ebenfalls vier bis sechs Wochen zu verzichten, weil die sexuelle Stimulation zu einem Anschwellen und Weiten der Operationsnarben führen kann. Darüber hinaus kann es gelegentlich zu einem Austritt von Flüssigkeit an der Narbe kommen. Vorsicht ist geboten, wenn die Schnittwunde blutet oder stark schmerzt – dann ist umgehend der Arzt zu verständigen, der die Operation durchführte.

Mit erträglichen Schmerzen nach einer Brustverkleinerung ist hingegen in den ersten Tagen zu rechnen. Vor allem bei Bewegungen des Oberkörpers, weshalb die meisten Patientinnen in dieser Zeit ohnehin keinen Sport treiben möchten. Schwellungen der verkleinerten Brust treten nach der Operation und teilweise während der ersten Menstruation nach der Behandlung auf – grundsätzlich ist mit gelegentlichen Schmerzen in den ersten Monaten nach der Behandlung zu rechnen.

Brustverkleinerung: Risiken und Komplikationen

Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch eine Brustverkleinerung mit möglichen Risiken und Komplikationen verbunden. Weil im Gegensatz zur Brustvergrößerung mit Implantaten allerdings ohne Fremdkörper gearbeitet wird, kann die Brustverkleinerung als relativ risikoarm beurteilt werden. Da es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt, kann es im Zuge der Behandlung zu Störungen der Wundheilung und Blutungen kommen, darüber hinaus sind wenige Wochen nach der Verkleinerung noch Verfärbungen sichtbar. Durch eine sorgfältige Pflege der Narben kann das Risiko von Infektionen deutlich gesenkt werden.

Im ersten halben Jahr nach einer Brustverkleinerung besteht das Risiko, dass die Narben nicht wie gewünscht verheilen. Deshalb wird empfohlen, in dieser Zeit ein Heftpflaster zu verwenden, das etwa wöchentlich gewechselt wird. Auf diese Weise kann die Patientin aktiv das Ergebnis der Narbenbildung verbessern und eine Ausweitung vermindern. Schwerwiegende Risiken und Komplikationen einer Brustverkleinerung können ein Absterben der Brustwarze sein, wenn diese nicht fachgerecht versetzt wurde – wenngleich das Risiko dafür ausgesprochen gering ist. Ebenso können verzogene Brustwarzen, asymmetrische Brüste und ein Untergang von Fettgewebe aufgrund mangelnder Durchblutung auftreten. Deshalb ist es sehr wichtig, dass in der Erstberatung und im Vorgespräch ausführlich auf mögliche Komplikationen und Risiken einer Brustverkleinerung eingegangen wird.

Erfahrungen mit Brustverkleinerung

Die Erfahrung eines Arztes bei Brustverkleinerungen ist ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung. Doch nicht nur die fachliche Erfahrung ist gefragt, auch menschlich wollen sich Frauen bei einem Chirurgen gut aufgehoben fühlen und wissen, dass sie sich in gute und verantwortungsbewusste Hände begeben. Auf Brustoperation-Vergleich.de finden interessierte Frauen eine Vielzahl von Bewertungen und Erfahrungsberichten über Ärzte, mit denen anderen Patientinnen bereits Erfahrungen gesammelt haben. Dadurch ist es möglich, einen ersten Eindruck vom Arzt zu gewinnen und vorab zu entscheiden, ob eine Behandlung bei ihm oder ihr infrage kommt. Gern beraten wir auch in einem persönlichen Gespräch und helfen Ihnen dabei, den idealen Arzt für Ihr Anliegen zu finden.

Brustverkleinerung mit Brustoperation-Vergleich.de

Auf Webseiten wie Brustoperation-Vergleich.de, die sich auf bestimmte Themen wie Brustverkleinerung spezialisiert haben, finden Interessentinnen echte Erfahrungsberichte zu den einzelnen Methoden und Schnitttechniken einer Brustverkleinerung und zu den jeweiligen Ärzten, die diese Behandlung anbieten. Erfahrungen und Bewertungen werden bei uns nur veröffentlicht, wenn die Patientin bereits Kontakt mit dem Arzt oder der Klinik hatte und eine hilfreiche Bewertung abgeben kann.

Ein weiterer hilfreicher Indikator bei der Wahl eines Arztes für eine Brustverkleinerung ist die Service-Note. Sie wird individuell für jeden Arzt berechnet und gibt detailliert Auskunft über die Qualifikation, den Service, die Patientenmeinungen und die im Preis enthaltenen Leistungen. So können Interessentinnen, die über eine Brustverkleinerung nachdenken, bequem und schnell die Ärzte vergleichen und feststellen, welcher Anbieter am besten für sie geeignet ist. Sie haben Fragen zum Ablauf einer Brustverkleinerung oder den Kosten und Risiken der Behandlung? Dann rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern. Kostenlos und unverbindlich!

Telefon: 0800 – 200 50 60


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