Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die natürliche Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten. Zu ihren Vorteilen gehört, dass es nur eine winzige Narbe gibt, kein Fremdkörper implantiert wird und die Brust ihre natürliche Form und Beweglichkeit behält. Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wird der Patientin körpereigenes Fettgewebe entnommen und gleichmäßig in die Brust eingebracht. Da es sich um Eigenfett handelt, ist das Verfahren sehr verträglich für den Körper. Ein zusätzlicher Vorteil der Eigenfett-Brustvergrößerung ist, dass die Operation weniger Schmerzen verursacht als eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist besonders gut dazu geeignet, eine nach der Stillzeit erschlaffte Brust zu straffen oder asymmetrische Brüste auszugleichen.

Vorbereitung der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Brustvergrößerung

Größere Brüste durch OP

Bedingung für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine ausreichende Menge an Körperfett bei der Patientin. Es wird etwa doppelt so viel Fettgewebe abgesaugt, wie anschließend bei der Transplantation verwendet werden kann. In der Regel werden pro Brust rund 500 Kubikzentimeter Körperfett benötigt. Das entspricht einem Gewicht von etwa 470 Gramm. Wenn Sie die Vergrößerung beider Brüste planen, wird dafür rund 1 Liter Körperfett abgesaugt. Damit kann bei beiden Brüsten eine Volumenzunahme von etwa 200 bis 250 Kubikzentimeter erreicht werden. Das entspricht einer Vergrößerung um eine halbe bis maximal dreiviertel Cup-Größe. Das Fett wird meist aus dem Po- oder Bauchbereich entnommen. Im Durchschnitt beträgt der Volumenzuwachs bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett rund 150 Kubikzentimeter pro Eingriff, in Abhängigkeit von der Dehnbarkeit der Haut. Auf Wunsch kann der Vorgang nach etwa drei Monaten wiederholt werden, wenn die Brust abgeheilt ist.

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Vor dem Eingriff sollten Patientinnen den Ablauf der Operation und die Risiken mit dem behandelnden Arzt absprechen. Die Operation besteht aus zwei Abschnitten: der vorbereitenden Fettabsaugung und der anschließenden Brustvergrößerung mit Eigenfett. Für beide Teile sind nur kleine Einschnitte notwendig, die groß genug für die Kanülen sind. Entsprechend sind die Narben fast unsichtbar. Die ein- bis zweistündige Operation wird in der Regel ambulant ausgeführt bzw. bleibt die Patientin für eine Nacht im Krankenhaus – ein längerer Klinikaufenthalt ist nicht notwendig.

Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie oder unter Vollnarkose. Nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist mit einer deutlichen Schwellung im Brustbereich zu rechnen. Diese kann in seltenen Fällen bis zu vier Wochen anhalten. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett gehört zu den „natürlichen“ Verfahren der Brustanpassung und hat viele Vorzüge. Jedoch können keine Zuwächse beim Volumen verwirklicht werden wie bei der Brustvergrößerung mit Silikon.

Brustvergrößerung mit Eigenfett: die Fettabsaugung

Zunächst klärt der Chirurg mit seiner Patientin, an welchen Stellen die Fettzellen entnommen werden sollen. Je nach individueller Fettverteilung kommen dafür entweder der Bauch, die Hüften oder die Oberschenkel in Frage. Als Standardmethode der Fettabsaugung (Liposuktion) setzen Fachärzte heute die Tumeszenztechnik ein. Dabei wird ein Gemisch mit Kochsalzlösung unter die Haut gespritzt, das die Fettzellen anschwellen lässt und so vom Bindegewebe trennt. Diese werden dann über eine Kanüle abgesaugt. Die Einschnitte für die Kanüle sind nur wenige Millimeter groß und später kaum sichtbar. Eine örtliche Betäubung kann gleichzeitig mit dem Einspritzen der Kochsalzlösung erfolgen. Ansonsten kann die Fettabsaugung auch unter Vollnarkose vorgenommen werden. Die Patientin muss nach der Liposuktion vier bis sechs Wochen spezielle Kompressionskleidung tragen.

Brustimplantate einsetzen

Vor der Transplantation wird das entnommene Fettgewebe aufbereitet: Durch Zentrifugieren werden die Fettzellen von den übrigen Flüssigkeiten getrennt. Die sogenannte BEAULI-Methode ist ein neues Verfahren zur Fettabsaugung: Mittels Wasserstrahl-Methode wird eine Tumeszenz-Lösung für die Ablösung der Fettzellen eingesetzt, wodurch die anschließende Zentrifugierung erspart bleibt. Dadurch sind die gewonnenen Fettzellen überlebensfähiger.

Transplantation von Eigenfett in die Brust

Da das Fettgewebe mit einer Kanüle unter die Haut gespritzt wird, kommen bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett keine besonderen Schnitttechniken zum Einsatz wie etwa bei der Implantat-Variante. Lediglich kleine Einschnitte in der Unterbrustfalte sind nötig, um die Kanüle zum Einspritzen des Fettgewebes einzuführen. Dadurch entstehen bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett kaum sichtbare Narben. Je nach gewünschter Brustgröße sind eine bis mehrere Sitzungen für die Transplantation erforderlich. Pro Operation können etwa 150 Milliliter Volumen je Brust hinzugefügt werden. Ein vorgedehnter Busen, etwa nach einer Stillzeit oder der Entnahme von Implantaten, eignet sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett meist besser als eine ungedehnte feste Brust.

Vor- und Nachsorge bei Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wie bei jedem anderen operativen Eingriff ist bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett eine sorgfältige Vor- und Nachbehandlung wichtig für ein tolles Ergebnis. So sollte die Patientin generell ein stabiles Gewicht haben und mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff nicht rauchen. Nach der Operation muss die Patientin für rund sechs Wochen auf Sport und andere starke körperliche Aktivitäten im Oberkörperbereich sowie auf enge Kleidung verzichten. Alle weiteren Anweisungen erklärt Ihnen der Chirurg in einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Wann ist Brustvergrößerung mit Eigenfett möglich?

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett muss der Chirurg zuvor genau klären, ob dieser Eingriff an seiner Patientin möglich ist. Denn nicht in jedem Fall eignet sich eine Behandlung mit Eigenfett. Zunächst müssen am Körper der Frau ausreichend Fettdepots zur Verfügung stehen. Außerdem müssen bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt werden.
Ein entscheidender Faktor bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die Menge an vorhandenem Fettgewebe, das am Körper der Patientin zur Transplantation verwendet werden kann. Denn bei der Fettabsaugung muss etwa doppelt so viel Fett abgesaugt werden, wie letztlich in die Brust eingespritzt wird. Unter Umständen muss die Patientin vor der Operation an Gewicht zulegen. Dieses sollte sie im besten Fall auch nach der Operation halten, damit die Brust nach der OP ihr gewonnenes Neuvolumen nicht verliert.

Bei der Brust-OP mit Eigenfett kann meist eine halbe Körbchengröße an Brustvolumen pro Sitzung aufgebaut werden. Darüber hinaus muss in der Brust ausreichend Platz für das neue Fettgewebe zur Verfügung stehen. Oft eignen sich Brüste mit einer bereits gedehnten Haut besonders gut für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett – etwa im fortgeschrittenen Alter, nach der Entfernung von Implantaten oder nach der Stillzeit. Sind die Brüste eher klein und straff, wie oft bei jüngeren Patientinnen, so muss vorher eine Dehnung des Gewebes erfolgen. Diese erfolgt von außen über einen speziellen BH, den die Patientin ab vier Wochen vor der Operation regelmäßig tragen muss.

Brustvergrößerung mit Eigenfett: Medizinische Voraussetzungen

Neben der ausreichenden Verfügbarkeit von Eigenfett sowie genügend Platz in der Brust sollte für die Brustvergrößerung mit Eigenfett das Gewicht der Patientin insgesamt stabil sein. Frauen mit Gewichtsschwankungen neigen dazu, dass neues Fettgewebe in der Brust schnell abgebaut wird. Für die Operation muss außerdem der Gesundheitszustand der Patientin insgesamt stabil sein. Es dürfen keine genetischen Risiken vorliegen. Der Chirurg wird vor der Operation mit einer Mammographie und einem Ultraschall alle Anzeichen für Brustkrebs ausschließen.

Wenn Sie sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett interessieren, sollten Sie sich ausgiebig von einem Chirurgen Ihres Vertrauens beraten lassen. Wir helfen Ihnen gern dabei, den passenden Spezialisten für Ihr Anliegen zu finden. Er wird genau erklären, was die Operation leisten kann und ob Sie geeignet sind. Es ist zu berücksichtigen, dass es keine Garantie für einen bestimmten Vergrößerungsgrad gibt und das endgültige Ergebnis sich erst nach einigen Monaten einstellt.

Risiken der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung durch Eigenfett ist bei vielen Frauen beliebt, weil sie im Gegensatz zur Implantat-Vergrößerung nahezu frei von ernsthaften gesundheitlichen Risiken ist. Statt eines künstlichen Implantats wird körpereigenes Füllmaterial für die Aufpolsterung der Brust verwendet, das heißt der Körper behandelt dieses nicht wie einen Fremdkörper und Abstoßungsreaktionen oder allergische Reaktionen können vermieden werden. Wenn die Patientin ein stabiles Körpergewicht hat und eine gewissenhafte Vor- und Nachsorge betreibt, birgt die Brustvergrößerung mit Eigenfett kaum Risiken und Nebenwirkungen.

Brustvergrößerung - Schnitttechniken

So sollten Patientinnen bereits mehrere Wochen vor der Brustvergrößerung mit Eigenfett auf Nikotin, Alkohol und Blutverdünner wie Aspirin verzichten sowie auf eine angemessene Hygiene achten. Wenn die natürlichen Brüste der Patientin klein und fest sind, kann mit einer präoperativen Hautdehnung durch einen speziellen BH einer übermäßigen Strapazierung der Brust nach der Operation vorgebeugt werden.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hinterlässt kaum sichtbare Narben, da nur minimale Schnitte für die Kanüle zur Fettentnahme bzw. -einspritzung benötigt werden. Jedoch kann es an der Stelle der Fettabsaugung zu Fältchen und Unebenmäßigkeiten an der Haut kommen. Blutergüsse und Schwellungen an der Brust gehören zu den normalen Begleiterscheinungen einer Brustvergrößerung mit Eigenfett. Zudem können wie bei jeder Operation auch bei dieser Behandlung vereinzelte Risiken oder Komplikationen nicht ausgeschlossen werden. Die Chance für gefährliche Zystenbildungen im Fettgewebe werden durch moderne Operationsmethoden minimiert: Bei einer professionellen Operation wird das Fettgewebe fächerartig in der Brust verteilt, wodurch Gewebeklumpen nahezu ausgeschlossen werden. Nach dem Eingriff kann es in seltenen Fällen zu Wundheilungsstörungen oder Entzündungen kommen. Solche Probleme können jedoch mit einer gewissenhaften Vor- und Nachsorge von der Patientin selbst gut behandelt werden.

Risiken-Aufklärung durch den Spezialisten

Der behandelnde Chirurg wird die Patientin während der Beratung ausführlich über alle Risiken der Brustvergrößerung mit Eigenfett informieren. Darüber hinaus ist es wichtig, dass interessierte Frauen für das Beratungsgespräch möglichst viele Fragen vorbereiten, die sie dem Operateur stellen können. Welche Möglichkeiten es für Ihre Brustvergrößerung mit Eigenfett gibt und wer Ihr Chirurg des Vertrauens ist, können Sie auf Brustoperation-Vergleich.de durch den Vergleich der verschiedenen Praxen herausfinden.

Kosten für Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kostet in Deutschland zwischen 3.500 und 7.500 Euro. Aufgrund des zweiteiligen Verfahrens mit Fettabsaugung und Transplantation ist die Methode meist teurer als eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Manche Chirurgen bieten außerdem eine weitere Möglichkeit an: Das gewonnene Fettgewebe kann mit körpereigenen Stammzellen angereichert werden, wodurch die Qualität der Zellen gesteigert wird und eine langfristige Vergrößerung erreicht werden soll. Bei dieser speziellen Methode steigen die Kosten auf bis zu 10.000 Euro. Generell können die Kosten für die Brustvergrößerung je nach Klinik und Arztwahl variieren. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten bei besonderen Fällen, wie einer extremen Asymmetrie der Brüste oder einem Aufbau nach einer Brustamputation.

Die Kosten für die Brustvergrößerung mit Eigenfett setzen sich aus den Aufwendungen für die Beratung, die Behandlung und Operation, die Narkose und den eventuellen stationären Aufenthalt zusammen. Sie variieren je nach Ort und Honorarplänen der verschiedenen Kliniken. Nicht jeder Arzt setzt die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett gleich an. Einige Ärzte bieten an, das Fett aus mehreren Zonen abzusaugen, während andere Kliniken bei mehr als zwei Zonen einen Aufpreis verlangen. Auch die verwendete Technik, die Erfahrung des Arztes und die Lage der Klinik haben Einfluss auf den Preis. Da es sich um einen medizinischen Eingriff handelt, sind natürlich auch individuelle Wünsche und Voraussetzungen mitbestimmend für die Kosten. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch kann der Arzt genau mitteilen, welche Kosten in Ihrem konkreten Fall zu erwarten sind.

Sie sollten auch die Finanzierungsmöglichkeiten der jeweiligen Praxis beachten. Zu überlegen ist auch, ob Sie sich für eventuelle Folgeoperationen absichern wollen. Durch eine Folgekostenversicherung können unter Umständen bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett die Kosten effektiv eingegrenzt werden.

Erfahrungen mit Brustvergrößerung mit Eigenfett

Auf der Suche nach dem passenden Arzt spielen Erfahrungen eine wichtige Rolle. Einerseits die Erfahrung des Arztes, andererseits aber auch die Erfahrungen von Patientinnen, die sich bereits einer Brustvergrößerung mit Eigenfett unterzogen haben.

Brustvergrößerung mit Eigenfett mit Brustoperation-Vergleich.de

Auf Webseiten wie Brustoperation-Vergleich.de, die sich auf bestimmte Themen wie Brustvergrößerung mit Eigenfett spezialisiert haben, finden Interessentinnen echte Erfahrungsberichte zu den einzelnen Methoden und zu den jeweiligen Ärzten. In den Erfahrungen und Bewertungen werden bei uns nur veröffentlicht, wenn die Patientin bereits Kontakt mit dem Arzt oder der Klinik hatte und eine hilfreiche Bewertung abgeben kann.

Ein weiterer hilfreicher Indikator bei der Wahl eines Arztes für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die Service-Note. Sie wird individuell für jeden Arzt berechnet und gibt detailliert Auskunft über die Qualifikation, den Service, die Patientenmeinungen und die im Preis enthaltenen Leistungen. So können Interessentinnen, die über eine Brustvergrößerung mit Eigenfett nachdenken, bequem und schnell die Ärzte vergleichen und feststellen, welcher Anbieter am besten für sie geeignet ist. Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern. Kostenlos und unverbindlich!

Telefon: 0800 200 50 60


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