Sport nach Brustvergrößerung

Viele Frauen lassen ihre Brüste aus ästhetischen Gründen mit Implantaten vergrößern. Häufig möchten sie wissen, wann sie wieder Sport treiben können. Doch bevor das Sportprogramm wieder aufgenommen werden kann, müssen die Narben vollständig verheilt sein und das Implantat in der Brust angewachsen sein. Hier erfahren Sie, worauf zu achten ist, wenn Sie nach einer Brustvergrößerung wieder Sport treiben möchten.

Wann Sport nach Brustvergrößerung?

Ab wann Frauen nach einer Brustvergrößerung wieder Sport treiben können, hängt unter anderem von der Art der Brustvergrößerung, der Lage und Größe der Implantate sowie der Sportart selbst ab. Bei Brustvergrößerungen wird grundsätzlich zwischen Implantaten und Behandlungen mit Eigenfett unterschieden.

Sport nach Brustvergrößerung mit Eigenfett

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett kann Sport bereits nach zwei bis drei Wochen wieder aufgenommen werden. Denn anders als beim Einsatz von Implantaten entstehen bei dieser Methode keine Narben, die vor Schweiß und Wasser geschützt werden müssen. Darüber hinaus muss das injizierte Fettgewebe nicht erst mit dem übrigen Brustgewebe verwachsen. Weil der Brustmuskel nicht gelöst und kein Gewebe durchtrennt wird, hat die Patientin auch kaum Schmerzen und kann schnell wieder ins gewohnte Training einsteigen. Dennoch sollte in den ersten Wochen ein Stütz-BH getragen werden, um die Brust anfangs zu entlasten.

Sport nach Brustvergrößerung mit Implantaten

BrustvergrößerungAnders sieht es beim Sport nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten aus. Hier sollten Frauen mindestens sechs Wochen komplett auf sportliche Aktivitäten verzichten. Auch Schwitzen ist tabu, sodass ebenfalls saunieren zu vermeiden ist. Wichtig ist, dass die Narbe, die sich gewöhnlich in der Unterbrustfalte befindet, gut verheilt. Sie sollte also weder nass werden noch Bewegung oder Reibung ausgesetzt sein. In den ersten Wochen nach der Brustvergrößerung kann die Patientin spazieren gehen, um so den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Grundsätzlich gilt: Bevor man wieder Sport treiben möchte, sollte die Meinung des Arztes eingeholt werden. Außerdem merken Frauen selbst sehr gut, wann sie sich welche Belastung zutrauen können. Vor allem Übungen, bei denen die Brustmuskulatur belastet wird (bspw. Bankdrücken), bei denen ruckartige Bewegungen entstehen (Joggen) oder bei denen die Wunde nass werden kann (Schwimmen) sind für zwei bis drei Monate zu vermeiden.

Gefahren durch Sport nach Brustvergrößerung

Frühzeitiger Sport nach der Brustvergrößerung mit Implantaten kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Wenn die Brustimplantate noch nicht richtig eingewachsen sind und die Patientin mit dem Sport beginnen, können sich die Implantate verschieben, was zu einer Verformung der Brust führt und schlimmstenfalls eine Nach-OP zur Folge hat. Deshalb ist es wichtig, mindestens sechs Monate lang beim Sport den speziellen Stütz-BH zu tragen, wodurch auch die Narbe im Vergleich zu normalen BH’s geschützt ist.

Darüber hinaus kann frühzeitiger Sport zu Störungen der Wundheilung führen. Durch Schweiß kann es zu Entzündungen kommen, mechanische Belastung kann die Narbe strapazieren und die Heilung verzögern oder dazu führen, dass sich die Narbe öffnet. Deshalb gilt: Vor dem Sport mit dem Arzt sprechen und besser etwas länger auf sportliche Aktivitäten verzichten.

Sie haben weitere Fragen zum Sport nach einer Brustvergrößerung oder generell zum Thema? Dann rufen Sie uns an, natürlich kostenfrei, unverbindlich und diskret:

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