Brustimplantate beim Polizeidienst

Wenn sich Frauen die Brüste vergrößern lassen möchten, kann die Berufswahl eine wichtige Rolle spielen. Besonders in Berufen, in denen eine erhöhte Gefahr für Verletzungen besteht, können Brustimplantate ein Hindernis für eine Anstellung sein. Grundsätzlich muss zwischen Brustvergrößerungen mit Implantaten und Brustvergrößerungen mit Eigenfett unterschieden werden, wenn der Aspekt der Sicherheit berücksichtigt wird.

Zur Polizei nach Brustvergrößerung?

BrustvergrößerungWenn sich eine Frau bei der Polizei bewirbt, muss sie damit rechnen, körperlicher Gewalt ausgesetzt zu sein. Vor diesem Hintergrund kann eine Brustvergrößerung hinderlich sein. Moderne Brustimplantate verfügen zwar über eine mehrwandige Hülle und können nicht mehr auslaufen. Dennoch ist es möglich, dass Implantate nach massiver Gewalt- oder Krafteinwirkung oder durch Quetschungen reißen können und in der Folge ausgetauscht werden müssen. Zudem halten Brustimplantate nicht ein Leben lang sondern müssen gewöhnlich nach 15 bis 20 Jahren ausgetauscht werden. Ist dies der Fall, wäre eine Polizistin, insbesondere im Außendienst, für mehrere Monate nicht einsetzbar. Zunächst müssten die Narben verheilen und die Implantate fest mit dem Brustgewebe verwachsen.

Kein Verbot für Brustimplantate im Polizeidienst

Dennoch gibt es kein Verbot für Brustvergrößerungen mit Implantaten beim Polizeidienst. Zwar wurden Bewerberinnen bereits abgelehnt, weil sie wahrheitsgemäß eine Brustvergrößerung mitteilten. Doch inzwischen haben einige Gerichte zugunsten der Klägerinnen entschieden. Wichtig ist, dass die Polizistin in der Ausübung ihrer Tätigkeit durch die Brustvergrößerung mit Implantaten nicht eingeschränkt ist und bspw. Schutzkleidung tragen kann.

Wenn Sie Zweifel haben, ob eine Brustvergrößerung in Ihrem Wunschberuf akzeptiert wird, helfen wir Ihnen gern weiter. Natürlich kostenfrei, unverbindlich und diskret.

Telefon: 0800 200 50 60


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