Brustoperation: Zur Geschichte & Entwicklung der Brustvergrößerung

Frauen fühlten sich schon in vergangenen Zeiten dazu bewogen, der Schönheit ihrer Brüste durch äußere Eingriffe ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Während man schon im 18 Jahrhundert recht routiniert Brustamputationen, etwa aufgrund von Krebserkrankungen, vornahm, gab es erst 1895 die erste Brustrekonstruktion: Es war der deutsche Chirurg Vincenz Czerny, der damals einer Frau eine Fettgeschwulst aus ihrem Rücken in die Brust einsetzte.

Da jedoch keine ausreichende Durchblutung stattfinden konnte, verhärtete sich das Fettgewebe und bildete Knoten in der Brust. Es folgten weitere waghalsige Experimente zur Brustvergrößerung. Heutzutage ist unvorstellbar, dass zum Beispiel Glaskugeln, Elfenbein, Rinderknorpel und Wolle unter den Füllmaterialen waren, mit denen damals die Brust vergrößert wurde. In den meisten Fällen hatten die Frauen natürlich mit verheerenden Folgen zu kämpfen.

Brustvergrößerung mit Silikon seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten ist heute die beliebteste Brustoperation. Die Entwicklung begann ab den 1950er Jahren damit, dass flüssiges Silikon in das Brustgewebe gespritzt wurde. Es erwies sich jedoch aufgrund von Entzündungen und Verhärtungen als ebenso unverträglich wie andere Flüssigkeiten, mit denen experimentiert wurde. Die ersten mit Silikon gefüllten Implantate wurden 1962 vom Chemiekonzern Dow Corning entwickelt. Damit war erstmalig ein relativ sicheres Füllmaterial im Umlauf und Brustoperationen gewannen an Popularität.

Kurz darauf kamen als Alternative auch Kochsalzimplantate auf den Markt. Sie konnten jedoch aufgrund ihrer Unförmigkeit in der Brust und ihren „Gluckergeräuschen“ nicht viele Frauen überzeugen. Dow Corning trumpfte in den 70er und 80er Jahren mit Silikonimplantaten in unterschiedlichen Formen und Profilen auf. In diesem Zeitraum verbreiteten sich auch weitaus weichere Implantatvarianten, durch die sich die Brust natürlicher anfühlen sollte. Aufgrund der unzureichenden Stabilität der damaligen Implantate kam es in den 90er Jahren jedoch zum „Silikon-Desaster“. Bei vielen Frauen platzten die Implantate einfach. Seitdem wurden moderne Implantate entwickelt, bei denen sowohl eine Verhärtung des Materials als auch ein Platzen so unwahrscheinlich wie möglich gemacht worden ist.

Professionell und ohne große Risiken: Die Brust-OP heute

Heutzutage ist die plastische Chirurgie so fortschrittlich, dass eine Brustoperation, ob zur Vergrößerung, Verkleinerung oder Straffung der Brust, so risikoarm wie möglich durchgeführt werden kann. Dennoch sollten Sie sich im Vorfeld immer genauestens über mögliche Risiken und Komplikationen bei Ihrem chirurgischen Facharzt informieren. Vergleichen Sie Praxen und Möglichkeiten für Ihre Brustoperation hier bei brustoperation-vergleich.de und finden Sie Ihren Facharzt des Vertrauens.


bing tracking pixel