Die weibliche Brust: Formen und Typen

Die Form der weiblichen Brust ist so individuell wie die Frau selbst. Ob groß oder klein, spitz oder rund – jede Brust hat eine ganz eigene Form und ist damit einzigartig. Dennoch werden in der plastischen Chirurgie sieben Brustformen unterschieden, um die Brust einer Frau optisch und plastisch einordnen zu können. Hier erfahren Sie, nach welchen Kriterien die Form einer Brust klassifiziert wird.

Sieben Brustformen: Erkennen Sie sich wieder?

  • Runde Brustform
    Die runde Brust ist gut gefüllt, die Haut ist straff. Die Brust erscheint vergleichsweise groß und gut geformt. Sie stellt für viele Frauen vor einer Brustoperation das Wunschergebnis dar. Frauen mit einer runden Brustform tragen meist einen einfachen Triangel-BH und entsprechen dem Schönheitsideal der westlichen Welt.
  • Ost-West-Form
    Die so genannte Ost-West-Brustform bezeichnet einen Busen, bei dem die Brustwarzen jeweils nach außen zeigen. Obwohl viele Menschen diese Brustform durchaus attraktiv finden, empfinden einige Frauen die nach links und rechts zeigenden Brustwarzen als störend und entscheiden sich unter Umständen für eine Brustwarzenkorrektur oder eine andere Brustoperation. Oft tragen Frauen mit Ost-West-Brüsten einen an der Seite verstärkten BH.
  • Runde-Seiten-Form
    Bei dieser Brustform sind die äußeren Seiten der Brüste üppig gefüllt, wodurch sie etwas auseinanderliegend erscheinen. Viele Frauen verwenden einen Bügel-BH mit Seitenpolstern, um die größere Lücke zwischen den Brüsten zu verkleinern.
  • Glockenform
    Bei einem glockenförmigen Busen ist die Brust oberhalb der Brustwarze schmaler und unterhalb voluminöser. Die Glocken-Brustform tritt bei allen Körbchengrößen, vermehrt jedoch bei C- und D- Körbchen auf. Die Glockenform ist bei vielen Frauen beliebt, da sie viel Weiblichkeit ausdrückt.
  • Schlanke Brustform
    Bei der schlanken Brustform ist der Busen oberhalb der Brustwarze größer und in der unteren Rundung schmal. Oft zeigen die Brustwarzen nach unten. Frauen mit einer schlanken Brust tragen meistens kleinere Körbchengrößen. Einige Frauen mit dieser Brustform klagen über schlauchige und zu kleine Brüste und entscheiden sich unter Umständen für eine Brustvergrößerung.
  • Tropfenform
    Ähnlich wie bei der Glockenform sind die Brüste bei der Tropfenform unten größer als oben. Oft hat ein großer bis sehr großer Busen die Form eines Tropfens. Frauen mit einem Busen in Tropfenform klagen über eine hängende Brust bzw. eine Schlauchbrust. Bei übergroßen und schweren Brüsten entscheiden sich Frauen dann oft für eine operative Brustverkleinerung.
  • Die asymmetrische Form
    Bei der asymmetrischen Brustform sind die Brüste ungleich groß oder geformt. Das ist mitunter normal – fast jede Frau hat minimal verschieden große Brüste. Bei deutlichen Größen- oder Formunterschieden können BH-Einlagen helfen oder eine einseitige Brustoperation in Betracht gezogen werden. Denkbar wäre eine Brustvergrößerung mit Eigenfett, um kleinere Ungleichheiten auszugleichen.

Unabhängig von der Form der Brust ist das ästhetische Empfinden der Frau. Wenn die eigene Brust als unschön, zu klein oder zu groß empfunden wird, kann eine Brustoperation sinnvoll sein. Ein professioneller plastisch-ästhetischer Chirurg kann im Beratungsgespräch erklären, welche Behandlung sinnvoll und möglich ist.

Die weibliche Brust: Aufbau und Form

BrustvergrößerungDie weibliche Brust wird in der Fachsprache als „Mamma“ bezeichnet und umfasst die Brustdrüsen, die Haut sowie das Fett- und Bindegewebe. Außerdem gehören die anliegenden Nerven, die Brustwarze und der Walzenvorhof dazu. Unter der Brust liegt die Brustmuskulatur, bestehend aus dem großen und dem kleinen Brustmuskel. Beschaffenheit und Form der weiblichen Brust unterscheidet sich von Frau zu Frau und hängt wesentlich von genetischen Faktoren ab. Im Laufe des Lebens, aber auch im Vergleich des Monatszyklus‘ verändert sich die Brustform.

Der Aufbau der Brust ist unter normalen Umständen immer gleich. Das Drüsengewebe sitzt sternförmig hinter der Brustwarze, die Milchgänge laufen auf die Brustwarze zu. Außerdem durchziehen mehrere Lymphgefäße die Brust und verlaufen in Richtung der Achselhöhle. Die Brustwarze ist vom Walzenhof umgeben, an dessen Rand etwa zehn bis 15 Talgdrüsen sitzen (Montgomery-Drüsen). Das Fettgewebe in der Haut verleiht der Brust ihre Form und Festigkeit.

Stillzeit: Wie sich die Brustform verändert

Während der Schwangerschaft und Stillzeit kommt es zu deutlich sichtbaren Veränderungen bei der Brust. Sie vergrößert sich und die Durchblutung steigt. Im Drüsengewebe wird Muttermilch produziert, zunächst die Erstmilch. Sie ist reich an Proteinen und Antikörpern. Einige Tage später beginnt die Produktion der „normalen“ Muttermilch.. Sobald die Frau abgestillt hat, bildet sich das Drüsengewebe zurück und die Brust wird kleiner. Auch nach dem Abstillen kann es bei einigen Frauen zu einer Formveränderung kommen, die als unästhetisch empfunden und operativ korrigiert wird. Meist entsteht ein Hautüberschuss und die Brust erschlafft. In diesem Fällen denken Frauen über eine Bruststraffung oder eine Brustvergrößerung nach.

Das Schönheitsideal der weiblichen Brust

Obwohl Form und Größe der Brust von genetischen Faktoren abhängen, ist das Aussehen der Brust von einem bestimmten Schönheitsideal geprägt. Große und feste Brüste gelten als sinnlich und Frauen mit kleineren Brüsten wünschen sich oft mehr Oberweite. Aber auch Unzufriedenheit mit der Straffheit der Brust oder der Form der Brustwarzen ist oft ein Thema. Wenn diese Unzufriedenheit zu einer seelischen Belastung wird oder körperliche Beschwerden entstehen, kann die Brustoperation eine Lösung darstellen.

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