Brustvergrößerung: Welche Brustgröße passt zu mir?

Welche Brustgröße passt zu mir? Dies ist eine der wichtigsten Fragen, die im Rahmen einer Brustvergrößerung zu klären sind. Häufig haben Frauen eine konkrete Vorstellung von dem, was sie sich wünschen. Doch nicht selten wächst die Unsicherheit, je näher der Tag der Operation rückt. Auch deshalb, weil sie mit den Implantatgrößen nur wenig anfangen können, die sie von den Operateuren genannt bekommen. Sind 250 ml ausreichend oder sollen es doch eher 300 ml sein?

Brustvergrößerung Silikon

Welche Größen von Brustimplantaten gibt es?

Die Größen der Brustimplantate reichen von 50 ml bis 3.000 ml. Eine Körbchengröße entspricht dabei ungefähr 200 ml. Belieferten die Hersteller die Kliniken früher noch oft mit sehr großen Implantaten, sind sie heutzutage deutlich vorsichtiger geworden. In der Regel erhalten Fachkräfte Implantate, die nicht größer als 750 ml sind.  Nur sehr erfahrene Chirurgen und Chirurginnen haben Zugang zu größeren Implantaten, da sie die Risiken kennen und abschätzen können. Meist werden Implantate mit einem Volumen zwischen 250 ml und 600 ml eingesetzt. Die durchschnittliche Größe liegt bei etwa 320 ml je Brust. Mehr Informationen zu Brustimplantaten finden Sie in unserem Ratgeber.

Die beliebtesten Körbchengrößen

Die meisten Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, wünschen sich eine natürlich wirkende Brust. Idealerweise soll die Operation nicht auffallen und die neuen Brüste zum Gesamtbild des Körpers passen. Beliebte Körbchengrößen liegen daher für viele Patienten und Patientinnen nach der Vergrößerung zwischen einem gut ausgefüllten B- und einem C-Körbchen. Frauen, die sich einer Brustverkleinerung unterziehen, streben meist ebenfalls diese Größe an. Seit einigen Jahren ist der Trend zu größeren Brüsten zu erkennen. Patientinnen entscheiden sich zunehmen eher für das C-Körbchen und Frauen, mit naturgegebenen großen Brüsten tendieren immer öfter zum D-Körbchen.

Welche Größe ist bei einer Brustvergrößerung die richtige?

Ob für den Patient oder die Patientin ein B- oder C-Körbchen infrage kommt, hängt von den körperlichen Voraussetzungen und den eigenen Bedürfnissen ab. Niemand sollte sich vom Partner oder von Schönheitsidealen leiten lassen. In einem Beratungsgespräch fragen Chirurgen und Chirurginnen zunächst nach den Erwartungen und Vorstellungen. So können sie einschätzen, welche Brustgröße den individuellen Wünschen am besten entspricht. Anschließend können Patienten oder Patientinnen verschiedene Implantat-Modelle ansehen und als Einlage im BH testen.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn Patienten und Patientinnen zum Beratungsgespräch Anschauungsmaterial ihres idealen Ergebnisses mitbringen. So können medizinische Fachkräfte die individuellen Wünsche besser einschätzen. Zusätzlich bieten immer mehr Chirurgen und Chirurginnen die Möglichkeit an, eine 3D-Simulation für eine Brustvergrößerung durchzuführen. Dabei erfasst eine 3D-Kamera den Körper und simuliert am Computer verschiedene Implantat-Größen und -formen. In jedem Fall bietet es sich an, mindestens zwei Beratungstermine bei verschiedenen Kliniken wahrzunehmen und sich zu der richtigen Körbchengröße bzw. Brustgröße beraten zu lassen.

Brustvergrößerung: die richtige BH-Größe

Die BH-Größe setzt sich aus einer Zahl und einem Buchstaben zusammen. Die Zahl gibt den Unterbrustumfang an, während der Buchstabe die Brustgröße bezeichnet.[1] Die Entstehung der Körbchengröße geht einher mit der Entwicklung des Büstenhalters. Als Erfinderin gilt die New Yorkerin Mary Phelps Jacob, die im Jahr 1910 den ersten BH entwarf, der auf große Akzeptanz stieß. Jedoch gibt es auch Quellen, die besagen, die Französin Herminie Cadolle sei die rechtmäßige Erfinderin des BHs. Die Pariser Schneiderin meldete bereits 1889 eine „den Busen haltende Konstruktion“ zum Patent an. [2]

Heutzutage sind die Körbchengrößen von den Buchstaben her genormt. „A“ oder auch „AA“ stehen für sehr kleine Brustgrößen, während die fortlaufenden Buchstaben jeweils den größeren Busen bezeichnen. In Deutschland geht die Aufzählung in der Regel bis zum „H“. Nur sehr selten finden sich Körbchen mit „I“, “J“ oder „K“.

Sie haben weitere Fragen zu Brustimplantaten oder möchten sich allgemein über Brustvergrößerungen informieren? Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern. Natürlich kostenlos, unverbindlich und diskret.

Telefon: 0800 200 50 60

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Quellen:

[1] Hans-Peter Willig: Büstenhalter, https://www.biologie-seite.de/Biologie/B%C3%BCstenhalter (Stand: 13.04.2021)

[2] WDR: Der erste BH: Eine Revolution made in Sachsen, https://www.mdr.de/zeitreise/buestenhalter104.html (Stand: 13.04.2021)


Häufige Fragen

Welche Brustgröße passt zu mir?
Ob für Sie ein B oder C infrage kommt, hängt von den körperlichen Voraussetzungen und den eigenen Wünschen ab. Im Beratungsgespräch wird der Chirurg oder die Chirurgin Sie zunächst nach den Erwartungen und Vorstellungen fragen, damit eingeschätzt werden kann, welche Brustgröße den individuellen Wünschen am meisten entsprechen. Anschließend können verschiedene Implantat-Modelle angesehen und zur Einlage in den BH getestet werden.
Was sind die beliebtesten Körbchengrößen?
Beliebte Körbchengrößen liegen für viele nach der Vergrößerung zwischen einem gut ausgefüllten B- und einem C-Körbchen. Der Trend entwickelt sich hin zu immer größeren Größen. Frauen, die sich einer Brustverkleinerung unterziehen, streben meist ebenfalls ein B- oder C-Körbchen an.
Welche Größen von Brustimplantaten gibt es?
Die Größen der Brustimplantate reichen von 50ml bis 3000ml. Eine Körbchengröße entspricht dabei ungefähr 200ml. Belieferten die Hersteller die Kliniken früher noch oft mit sehr großen Implantaten, sind sie deutlich vorsichtiger und die Implantate sind meist nicht größer als 750ml. Nur sehr erfahrene Chirurgen und Chirurginnen haben Zugang zu größeren Implantaten, da sie die Risiken kennen und abschätzen können. Meist werden Implantate mit einem Volumen zwischen 250 und 600 ml eingesetzt. Die durchschnittliche Größe liegt bei etwa 320 ml je Brust.
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