Brustvergrößerung: Welche Größe ist die richtige?

„Wie groß sollen sie sein?“ Dies ist eine der wichtigsten Fragen, die im Rahmen einer Brustvergrößerung (auch mit Eigenfett) zu klären sind. Häufig haben Frauen eine konkrete Vorstellung von dem, was sie sich wünschen. Doch nicht selten wächst die Unsicherheit, je näher der Tag der Operation rückt. Auch deshalb, weil sie mit den Implantatgrößen nur wenig anfangen können, die sie von den Operateuren genannt bekommen. Sind 250 ml ausreichend oder sollen es doch eher 300 ml sein?

C-Körbchen bei Brustvergrößerung besonders beliebt

Brustvergrößerung SilikonDie meisten Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, wünschen sich eine natürlich wirkende Brust. Idealerweise soll nicht auffallen, dass man sich hat operieren lassen – die neuen Brüste sollen zum Gesamtbild des Körpers passen. Für viele Frauen liegt die ideale Größe der Brüste nach der Vergrößerung zwischen einem gut ausgefüllten B- und einem C-Körbchen. Darüber hinaus ist seit einigen Jahren der Trend zu erkennen, dass sich Patientinnen eher für das C-Körbchen entscheiden. Und für Frauen mit ohnehin großen Brüsten wird zudem das D immer interessanter. Frauen, die sich einer Brustverkleinerung unterziehen, streben meist ebenfalls ein B oder C an.

Welche Brustgröße ist die richtige?

Ob für eine Frau ein B oder C infrage kommt, hängt von den körperlichen Voraussetzungen und den eigenen Wünschen ab. In keinem Fall sollte diese Entscheidung von Außen kommen. Frauen sollten sich weder vom Partner noch von Schönheitsidealen leiten lassen und stattdessen selbst entscheiden, wie sie sich ihren Körper wünschen. Im Beratungsgespräch wird der Operateur zunächst nach den Erwartungen und Vorstellungen der Frau fragen, damit er einschätzen kann, welche Brustgröße die richtige für die Patientin ist. Anschließend wird er verschiedene Implantat-Modelle präsentieren und sie der Patientin zur Einlage in den BH überreichen.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn zum Beratungsgespräch Bilder und anderen Anschauungsmaterial mitgebracht wird. So kann der Operateur die Wünsche der Frau besser einschätzen. Zusätzlich bieten immer mehr Chirurgen die Möglichkeit an, eine 3D-Simulation für eine Brustvergrößerung durchzuführen. Dabei wird der Körper der Frau mit einer 3D-Kamera erfasst und am Computer können direkt verschiedene Implantat-Größen und -formen simuliert werden. In jedem Fall bietet es sich an, mindestens zwei Beratungstermine bei verschiedenen Ärzten wahrzunehmen und sich zu der richtigen Körbchengröße bzw. Brustgröße beraten zu lassen.

Brustvergrößerung: Die richtige BH-Größe

Die BH-Größe setzt sich aus einer Zahl und einem Buchstaben zusammen. Die Zahl gibt den Unterbrustumfang an, während der Buchstabe die Brustgröße bezeichnet. Die Entstehung der Körbchengröße geht einher mit der Entwicklung des Büstenhalters. Als Erfinderin gilt die New Yorkerin Mary Phelps Jacob, die im Jahr 1910 den ersten BH entwarf. Es gibt allerdings auch Fundstücke, die einem BH ähneln und die schon sehr viel früher datiert werden als das Modell von 1910.

Heutzutage sind die Körbchengrößen von den Buchstaben her genormt. „A“ oder auch „AA“ stehen für sehr kleine Brustgrößen, während die fortlaufenden Buchstaben jeweils den größeren Busen bezeichnen. In Deutschland geht die Aufzählung in der Regel bis zum „H“. Nur sehr selten finden sich Körbchen mit „I, J oder K“.
Die Bezeichnung Doppel-D kommt übrigens aus dem US-amerikanischen System und ist bei uns mit der Größe „E“ gleichzusetzen. Und wussten Sie, dass angeblich etwa 70 Prozent der Frauen ihre wahre Körbchengröße nicht kennen? Viele tragen deshalb entweder zu kleine oder zur große BHs – Rückenschmerzen können die Folge sein.


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