Keine Brust – Methoden, Behandlung und Kosten

Eine große Brust steht für Weiblichkeit und Attraktivität. Doch vor allem junge Frauen leider unter einem schwachen Wachstum ihrer Brust und wünschen sich eine größere Oberweite. Häufig ist eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett die einzige Möglichkeit, wenn keine Brust vorhanden ist und die Frau sich einen weiblichen Busen wünscht. Hier erfahren Sie weitere Einzelheiten über Methoden und Kosten, wenn die Brust operativ vergrößert werden soll.

Keine Brust – Welche Operation ist möglich?

BrustvergrößerungBei Patientinnen, die praktisch keine Brust haben, müssen zunächst die Wünsche und Erwartungen geklärt werden. Denn gerade bei sehr kleinen und straffen Brüsten ist eine deutliche Vergrößerung kaum möglich. Entscheidet sich die Patientin für eine Vergrößerung mit Implantaten, muss die Haut in einem ersten Schritt zunächst gedehnt werden. Dies kann mit kleineren Implantaten geschehen, die nach sechs Monaten gegen größere Silikonkissen ausgetauscht werden. Wird die Haut der Brust zu stark gedehnt, kann es sonst zu dauerhaften Rissen im Bindegewebe kommen.

Leidet eine Frau darunter, keine Brust zu haben, kann eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett helfen. Bevor die Entscheidung für eine Behandlung fällt, ist ein Beratungsgespräch mit einem plastisch-ästhetischen Chirurgen notwendig, der über die zur Verfügung stehenden Methoden und die Kosten informiert. Besonderen Wert muss im Gespräch auch auf die Risiken und das zu erwartende Ergebnis gelegt werden. Unbedingt muss verhindert werden, dass die Patientin mit Erwartungen in die Behandlung geht, die nicht erfüllt werden können.

Vergrößerung mit Implantaten

Wenn die Patientin keine Brust hat und über eine Vergrößerung nachdenkt, kommen Implantate infrage. Abhängig von der Beschaffenheit der Brust, der Größe und Form des Implantats und den Erwartungen der Patientin wird das Implantat vor oder hinter den Brustmuskel gesetzt. Einzelheiten dazu werden in der Voruntersuchung besprochen, nachdem der Chirurg sich die Brust genau angeschaut hat. Gemeinsam mit der Patientin wird dann auch entschieden, über welchen Zugang das Implantat eingeführt werden soll. Klassisch stehen die Zugänge in der Unterbrustfalte, in der Achselhöhle oder unterhalb der Brustwarze zur Auswahl.

Ist nur eine kleine oder gar keine Brust vorhanden, raten Operateure meist zu kleineren Implantaten. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Bindegewebe der Haut reißen kann und die Brust nach der Operation künstlich und aufgesetzt wird. Dabei spielt vor allem auch die Position vor oder hinter dem Muskel eine wichtige Rolle. Die Kosten der Behandlung liegen je nach Wahl des Arztes und den Wünschen der Patientin zwischen 3.500 und 7.000 Euro.

Vergrößerung mit Eigenfett

Bei einer kleinen und straffen Brust bietet sich die Vergrößerung mit Eigenfett an. Dabei ist wichtig, dass die Patientin die anatomischen Voraussetzungen erfüllt, also an anderen Körperstellen über Fettareale verfügt, die entfernt werden können. Der Vorgang ist wie bei einer normalen Fettabsaugung, allerdings wird das Material anschließend aufbereitet, damit es mit Spritzen in den gewünschten Bereiche der Brust injiziert werden kann. Bei dieser Methode ist zu beachten, dass maximal eine halbe bis eine ganze Körbchengröße hinzugefügt werden kann. Wenn die Frau keine Brust hat, kann dieser Zuwachs für den Anfang bereits genügen. Nach sechs Monaten lässt sich der Vorgang wiederholen, sodass langfristig eine deutliche Brustvergrößerung erreicht werden kann. Die Kosten der Behandlung liegen zwischen 4.000 und 7.500 Euro.

Keine Brust nach Abstillen und Schwangerschaft

Nicht wenige Frauen stellen nach einer Schwangerschaft oder nach dem Abstillen fest, dass sie keine Brust oder nur noch eine sehr kleine Brust haben. In diesen Fällen war die Brust während der Schwangerschaft und Stillzeit meist deutlich größer, weshalb die Haut bereits vorgedehnt ist. Bei diesen Patientinnen sind auch größere Implantate möglich, ohne dass die Brust künstlich oder aufgesetzt aussieht. Im Beratungsgespräch und in der Voruntersuchung kann ein Arzt genau einschätzen, welche Größe realistisch ist und wo das Implantat eingesetzt werden sollte, damit das gewünschte Ergebnis erreicht wird.

Wie lange wächst die weibliche Brust?

Die Brustentwicklung beginnt meist vor oder in der Pubertät durch den Anstieg des Östrogen-Spiegels. Der Beginn der Entwicklung der weiblichen Brust wird als Thelarche bezeichnet und liegt zwischen dem achten und neunten Lebensjahr. Insgesamt durchläuft die weibliche Brust bei ihrer Entwicklung fünf Stadien:

  1. Flache Brust, leicht erhabene Brustwarze
  2. Fettgewebe und Milchdrüsen werden gebildet
  3. Dunkelfärbung der Brustwarze
  4. Weiteres Wachstum der Brust und Erhebung des Warzenhofes
  5. Weiteres Wachstum der Brust und (meist) Absenken des Warzenhofes

Das tatsächliche Wachstum der Brust beginnt meist um das elfte Lebensjahr und endet mit dem 15. Lebensjahr. Bei manchen Frauen dauert der Vorgang bis zum 19. Lebensjahr. Ältere weibliche Jugendliche und junge Frauen bis Anfang 20 leiden oft darunter, wenn sie wegen fehlendem Wachstum keine Brust haben oder die Brust vergleichsweise klein ist. Dabei ist zu beachten, dass die Form und Größe der Brust weitgehend genetisch bedingt ist, darüber hinaus spielt auch der Körperfettanteil eine wichtige Rolle.

Wenn Sie über eine Brustvergrößerung nachdenken, rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern – kostenlos, diskret und unverbindlich. Bei uns finden Sie zahlreiche Chirurgen in ganz Deutschland, die Sie ausführlich über das Thema beraten können.

Telefon: 0800 200 50 60


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