Brustvergrößerung: Narkose oder Dämmerschlaf?

Gewöhnlich findet eine Brustvergrößerung unter Vollnarkose statt. Alternativ kann auch über eine Brustvergrößerung oder eine Brustvergrößerung mit Eigenfett unter Analgosedierung nachgedacht werden, dabei befindet sich die Patientin in einem Tiefschlaf. Welche Betäubungsmethode bei einer Operation infrage kommt, entscheidet der Arzt gemeinsam mit der Patientin im Rahmen der Voruntersuchung. Hier lesen Sie, welche Unterschiede es zwischen den Verfahren gibt.

Betäubung oder Narkose – Wo liegt der Unterschied?

Beide Methoden gehören zum Fachbereich der Anästhesie. Dabei wird die Narkose als Allgemeinanästhesie und die örtliche Betäubung als Lokalanästhesie bezeichnet. In der Regel wird bei der Brustvergrößerung eine Narkose bzw. Vollnarkose durchgeführt. Wenn die Patientin allerdings eine Medikamentenunverträglichkeit hat oder zu anderen Risikogruppen gehört (Rauchen, Diabetes), kann über eine Betäubung nachgedacht werden. Diese versetzt die Patientin bei der Brustvergrößerung in einen Dämmerschlaf und lässt die Schmerzempfindlichkeit im Brustbereich aussetzen.

Narkose bei Brustvergrößerung: Risiken reduzieren

Auch wenn Risiken bei einer Brustvergrößerung unter Vollnarkose sehr gering sind, sollten Patientinnen vor dem Eingriff einige Dinge beachten, um auf Nummer sicher zu gehen. Diese Hinweise erhalten Sie vor der Operation ebenfalls von Ihrem behandelnden Arzt bzw. der Klinik.

  • Nüchterner Magen: Mindestens sechs Stunden vor der Brustvergrößerung sollten Sie nicht mehr Essen und Trinken. Denn sonst besteht die Gefahr, dass unter der Betäubung Magenflüssigkeit in die Lungen gelangt.
  • Keine Genussmittel: Verzichten Sie vor der Brustvergrößerung bestenfalls zwei Wochen lang auf Alkohol und Nikotin, um eine bessere Wundheilung und Durchblutung des Gewebes zu gewährleisten.
  • Keine Acetylsalicylsäure: Verzichten Sie bestenfalls auch auf Aspirin und Co., damit die Blutgerinnung nicht beeinträchtigt wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Narkose bei einer Brustvergrößerung sehr risikoarm ist. Dennoch sollten Sie alles Mögliche tun, um die Nebenwirkungen zuvor zu minimieren. Dann steht der Operation zu einem neuen Busen nichts mehr im Weg!


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