Brustvergrößerung: Der Ablauf des Eingriffs in der Übersicht

Egal ob Sie Ihren Busen mit Silikonimplantaten, Kochsalzimplantaten oder mit Eigenfett vergrößern möchten: Grob folgt jede Brustvergrößerung stets demselben Ablauf: Sobald Sie einen Chirurgen Ihres Vertrauens gefunden haben, vereinbaren Sie bei seiner Praxis einen Termin zur Erstkonsultation. Bei dieser ersten Sprechstunde legen Sie Ihre Wünsche offen und lassen Ihre Brüste vom Facharzt untersuchen.

Hier ist es wichtig, dass Sie alle gesundheitlichen Einschränkungen, wie etwa Rauchen und Alkoholkonsum, bestimmte Allergien und die Einnahme von Medikamenten, offenlegen, damit der Arzt den Eingriff medizinisch genau abklären kann. Am besten kommen Sie optimal vorbereitet: Drucken Sie Bilder von Ihren Wunschbrüsten aus oder bringen Sie einen BH mit, den sie nach der OP gerne ausfüllen möchten. Ihr Chirurg wird Ihnen genau erklären, welche Methode für Ihre Brustoperation geeignet ist und wie der Ablauf vonstattengehen wird.

Ihre Brustvergrößerung: Der Ablauf beginnt mit der richtigen Vorsorge

Bei jeder Brustvergrößerung gehört zum Ablauf, dass sich die Patientin eingehend auf den Eingriff vorbereitet: Zum Beispiel darf sie bereits Wochen vor der OP keine Blutverdünner (etwa Aspirin) mehr einnehmen und sollte auf Nikotin- und Alkoholkonsum verzichten. Kurz vor der Operation muss die Patientin eine eingehende Körperhygiene betreiben, dazu gehört etwa doppelt zu duschen und in sauberer Bettwäsche zu schlafen. Am Tag der OP erhält sie ein Patientenzimmer, wo sie ihre Operationskleidung sowie eine letzte Beratung vom Chirurgen erhält. Dann folgt im Behandlungssaal der operative Eingriff zur Brustvergrößerung.

Brustoperation: Routinierter Ablauf bei allen Methoden

Im OP-Raum wird alles sterilisiert, bevor mit dem Eingriff begonnen wird und die Patientin an ein medizinisches Überwachungssystem angeschlossen. Dann erhält sie eine Betäubung, in der Regel eine Vollnarkose. Je nach Art des Eingriffs erfolgt ein spezifischer Operationsablauf, bei dem der Chirurg an der Brust bestimmte Schnitte setzt, um ein Implantat einzusetzen oder zusätzlich zuvor eine Fettabsaugung vornimmt, um Eigenfett zu transplantieren. Anschließend werden die Schnitte vernäht und nach etwa ein bis zwei Stunden ist die Brustoperation beendet. Im weiteren Verlauf erhält die Patientin einen Brustverband und unter Umständen Drainagen, damit Wundflüssigkeit gut abfließen kann.

Für das beste Ergebnis der Brustvergrößerung: Die Behandlung nach der OP

Nach der Operation wird die Patientin in einen Aufwachraum gebracht, wo sie unter medizinischer Beobachtung von der Narkose erwacht und sich ausruhen kann. Oft werden Patientinnen eine Nacht stationär beaufsichtigt. Um die gesundheitlichen Risiken bei einer Brustoperation zu minimieren, ist es für die Patientin obligatorisch, eine sorgfältige Nachsorge zu betreiben, also einen Stütz-BH zu tragen und keine schweren körperlichen Arbeiten zu verrichten. Die Patientin wird zunächst leichte Schmerzen haben, da die Brust geschwollen ist und Spannungsgefühle entstehen können. Nach ca. zehn Tagen werden die Fäden gezogen, nun kann mit der Narbenpflege begonnen werden. Im Allgemeinen ist bei einer Brustoperation stets Geduld gefragt, denn das Endergebnis stellt sich immer erst nach ein paar Monaten ein.


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