Brustverkleinerung: Risiken, Schmerzen, Komplikationen

Risiken und Komplikationen bei einer Brustverkleinerung sind sehr selten. Die Operationen sind stark standardisiert, sodass Ärzte notfalls jederzeit reagieren können. Deshalb sollten Patientinnen bei der Wahl des Arztes vor allem auf die Erfahrung und Reputation des Arztes achten – auch wenn dies häufig mit höheren Kosten einer Brustverkleinerung einher geht. Trotz der routinierten Behandlungsweise kann es bei einer Brustverkleinerung zu Komplikationen und Nebenwirkungen kommen, vor allem Schmerzen gehören in den ersten Tagen nach der Operation dazu. Hier erfahren Sie, worauf bei den Risiken einer Brustverkleinerung zu achten ist und wann der Operateur aufgesucht werden sollte.

Mögliche Komplikationen einer Brustverkleinerung

  • Komplikationen bei Vollnarkose
  • Verletzung von Milchgängen und Nerven

Brustverkleinerung OperationDie Brustverkleinerung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Auch wenn bei der Anästhesie und der Operation kaum Risiken auftreten, sollte der behandelnde Arzt die Patientin vor dem Eingriff genau über die möglichen Komplikationen aufklären. Meist wird die Brustwarze bei einer Brustverkleinerung nach der Gewebeentnahme nach oben versetzt. Kommt es dabei zu einer Verletzung der Milchgänge, kann die Stillfähigkeit beeinträchtigt sein. Grundsätzlich gilt: Je umfassender die Brustverkleinerung, desto höher ist das Risiko für Komplikationen. Auch die Empfindungsfähigkeit der Brustwarze kann durch verletzte Nervenbahnen für einige Wochen eingeschränkt sein. Sehr selten geht die Empfindungsfähigkeit gänzlich verloren oder es kommt zu einer Unterversorgung und damit zum Absterben der Brustwarze.

Brustverkleinerung: Narben und Wundheilung

Auch nach der Brustverkleinerung kann es zu Komplikationen kommen. Deshalb sind regelmäßiges Kontrollen sehr wichtig und sollten unbedingt wahrgenommen werden. Nur so kann der Arzt schnell mögliche Probleme erkennen und darauf reagieren. Nach der Brustverkleinerung kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Nachblutungen und Wundheilungsstörungen
  • Infektionen
  • Blutergüsse und Schwellungen
  • Narbenbildung und Fettgewebsnekrosen
  • Ästhetische Probleme

Brustverkleinerungen bergen wie jeder andere operative Eingriff das Risiko von Komplikationen. Vor allem Nachblutungen, Infektionen und Störungen der Wundheilung sind hier zu nennen. Sehr selten treten auch Blutgerinnsel (Thrombosen) und Gefäßverschlüsse (Embolien) auf, die unbedingt zeitnah erkannt und behandelt werden müssen. Dagegen sind Blutergüsse in den ersten Tagen und Wochen nach der Operation normal und stellen kein wesentliches Risiko einer Brustverkleinerung dar.

Wurde die Brustwarze bei der Brustverkleinerung versetzt, verliert sie unter Umständen in den ersten Wochen ihre Sensibilität. Während der Heilung der Brustverkleinerung kommt es meist zu einer Regeneration, wodurch die Brustwarze nach einigen Wochen bis Monaten wieder die normale Sensibilität erhält. In selten Fällen kann die Empfindlichkeit dauerhaft erhöht oder verringert sein, das stellt ein Risiko einer Brustverkleinerung dar.

Hängende Brustwarzen und Asymmetrien

Obwohl bei einer Brustverkleinerung häufig auch eine Bruststraffung durchgeführt wird, können sich durch den normalen Alterungsprozess der Haut oder nach einer Schwangerschaft die Brüste senken und hängen. Diese sog. Hängebrüste lassen sich durch eine erneute Straffung oder eine Brustvergrößerung mit Implantaten allerdings behandeln. Mitunter kann auch schon eine Brustvergrößerung mit Eigenfett helfen, hängende Brüste zu beseitigen.

Zu den weiteren Risiken einer Brustverkleinerung gehören Verformungen und Narben. Asymmetrien können auftreten, wenn die Wundheilung beeinträchtigt wurde – etwa weil der Stütz-BH nicht regelmäßig getragen wurde oder die Patientin öfter auf dem Bauch schlief. Dadurch können auch Komplikationen bei der Narbenbildung entstehen. Das genaue Ergebnis der Brustverkleinerung ist erst nach einigen Monaten zu erkennen. Falls das Ergebnis nicht der persönlichen Vorstellung entspricht, ist eine Nachkorrektur unter örtlicher Betäubung möglich. So wird der Körper weniger belastet als bei einer erneuten Vollnarkose. Bei der Brustverkleinerung können zudem in seltenen Fällen Fettgewebsnekrosen auftreten, wenn Teile des Fettgewebes nicht ausreichend durchblutet werden. Diese müssen meist operativ entfernt werden, obwohl sie zwar gutartig, aber nicht von Tumoren zu unterscheiden sind.

Brustverkleinerung: Risiken bewerten

Für einen erfahrenen Operateur ist eine Brustverkleinerung ein routinemäßiger Eingriff. Das Risiko von Komplikationen ist dadurch sehr gering. Dennoch ist es wichtig, im Rahmen der Voruntersuchung mit dem Arzt über alle möglichen Risiken einer Brustverkleinerung zu sprechen. Die Patientin sollte vorab genau abwägen, ob sie bereit ist, das Risiko auf sich zu nehmen und die Behandlung durchführen zu lassen. Hier spielt vor allem der Leidensdruck eine wichtige Rolle. Denn häufig leiden Frauen mit besonders großen Brüsten unter Schmerzen und psychischen Problemen, die mit der Oberweite einher gehen. Das Beratungsgespräch dient dazu, Vertrauen aufzubauen und Ängste zu nehmen.

 

Wenn Sie weitere Informationen über mögliche Risiken und Komplikationen einer Brustvergrößerung haben möchten, rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie diskret, kostenlos und unverbindlich.

Telefon: 0800 200 50 60


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