Bruststraffung – Risiken und Komplikationen

Eine Bruststraffung ist wie die meisten Operationen eine hohe Belastung für den Körper. Für erfahrene plastisch-ästhetische Chirurgen gehört die Behandlung zur Routine, weshalb die Risiken gering und Komplikationen bei einer Bruststraffung selten sind. Nur in sehr seltenen Fällen treten Komplikationen während (intraoperativ) oder nach der Operation (postoperativ) auf.

Komplikationen während Bruststraffung sind selten

  • Komplikationen bei Vollnarkose
  • Verletzung von Milchgängen und Nerven

BruststraffungEine Strahlung der Brust wird unter Vollnarkose durchgeführt. Bei der Bruststraffung sind die Komplikationen und Nebenwirkungen einer Vollnarkose heutzutage sehr gering, doch der behandelnde Arzt sollte die Patientin über alle Eventualitäten aufklären. In einzelnen Fällen werden während der Operation die Milchgänge der Brüste verletzt. Dies kann die Stillfähigkeit beeinträchtigen. Aufgrund der Verletzung von Nerven kann es zu Empfindungsstörungen rund um die Brustwarze kommen. Diese bleiben selten dauerhaft, sondern normalisieren sich im Heilungsprozess. Nur wenn sehr große Mengen an Haut entfernt werden, ist eine veränderte oder gestörte Sensibilität in diesem Bereich möglich. Bei der Operation zur Bruststraffung sind Risiken und Komplikationen sehr gering.

Bruststraffung: Risiken und Komplikationen verringern

Patientinnen haben die Möglichkeit, selbständig die Risiken und Komplikationen bei Bruststraffungen zu senken. Besonders wichtig ist eine regelmäßige und gewissenhafte Narbenpflege, damit die Wunde gut verheilt und langfristig keine Narben zu erkennen sind. Wie die Narbenpflege genau aussieht, teilt der Arzt in der Voruntersuchung mit und wird in der Nachsorge auf die korrekte Ausführung achten. Folgende Komplikationen können im Rahmen einer Bruststraffung auftreten:

  • Nachblutungen und Wundheilungsstörungen
  • Infektionen
  • Blutergüsse und Schwellungen
  • Narbenbildung
  • Ästhetische Probleme

Weil es sich bei der Bruststraffung um einen operativen Eingriff handelt, sind Risiken und Komplikationen trotz standardisierter Abläufe nicht vollständig auszuschließen. Um Blutergüsse und Nachblutungen zu vermeiden, werden in den ersten Tagen Wundd-Drainagen gelegt. Raucherinnen sollten den Nikotinkonsum auch in der Heilungsphase unbedingt auf ein Minimum reduzieren, um die Durchblutung zu fördern und somit die Wundheilung positiv zu beeinflussen. Infektionen nach der Bruststraffung oder Thrombosen und Embolien treten nur äußerst selten auf. Typische Nebenwirkungen einer Bruststraffung in den ersten Wochen sind Rötungen und Schwellungen im Brustbereich. Um bei der Bruststraffung die Rückbildung der Narben zu verbessern, sollten die Anweisungen und Pflegehinweise des Arztes genau beachtet werden.

Bruststraffung: Endergebnis nach 6 Monaten sichtbar

Nach etwa sechs Monaten ist das endgültige Ergebnis der Bruststraffung zu erkennen. Aufgrund der natürlichen Absenkung der Brust wird die Straffung zunächst etwas stärker angesetzt. So wird erreicht, dass nach einem halben Jahr eine schöne natürliche Form entsteht. Sollte das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein, kann eine Nachkorrektur unter örtlicher Betäubung in der chirurgischen Praxis erfolgen.

Generell lässt sich feststellen, dass bei Bruststraffungen Risiken und Komplikationen nur in seltenen Fällen auftreten. Das Risiko wird mit der Wahl eines erfahrenen Facharztes von vornherein verringert. Der Wunsch nach straffen Brüsten sollte in jedem Fall die Bedenken zu den möglichen Nebenwirkungen überwiegen, bevor die Entscheidung für den Eingriff getroffen wird.

Wenn Sie Fragen zu Risiken und Komplikationen bei Bruststraffungen haben, helfen wir Ihnen gern telefonisch weiter. Wir helfen Ihnen auch gern, einen geeigneten Arzt in der Nähe zu finden. Rufen Sie uns kostenlos an:

Telefon: 0800 200 50 60


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