Bruststraffung: Diese Schmerzen können auftreten

Bruststraffung OperationEs ist normal, dass nach einer Bruststraffung Schmerzen auftreten. Immerhin ist die Operation ein chirurgisch-operativer Eingriff, bei dem Gewebe sowie Hautabschnitte entnommen werden und unter Umständen die Brustwarze versetzt wird. Unmittelbar nach der Operation wird die Brust anschwellen und hochstehen, was sich in den ersten Tagen und Wochen unangenehm anfühlt. Generell sind nach einer Bruststraffung die Schmerzen individuell von der angewandten Operationsmethode abhängig. Als Teil der Nachsorge sollten Patientinnen den Fortschritt der Heilung auch vom Operateur untersuchen lassen und wenn sie übermäßige Schmerzen haben, dies direkt ansprechen. Folgende Unannehmlichkeiten und Schmerzen nach einer Bruststraffung sind normal und in der Regel unbedenklich:

  • Druckgefühl:
    Nach fast jeder Bruststraffung spüren Patientinnen einen mehr oder weniger starken Druck im Brustbereich. Dieser wird von der Straffung der Haut und der einsetzenden Wundheilung verursacht und klingt nach einigen Tagen bis Wochen ab.
  • Blutergüsse, blaue Verfärbungen auf der Haut:
    Durch den operativen Eingriff entstehen Blutergüsse sowie blaue Flecken, die danach deutlich sichtbar sind. Mit zunehmendem Heilprozess gehen diese aber relativ zügig wieder zurück.
  • Schmerzen nach Bruststraffung bei Berührungen:
    Auch nachdem der anfängliche Druckverband abgenommen wurde, sollten Sie den Busen nicht unnötig anfassen. Machen Sie keine ruckartigen Bewegungen und verzichten Sie in den ersten Wochen auf Sport und andere intensive körperliche Aktivitäten, da diese Schmerzen verursachen und die Wundheilung stören können.

Bruststraffung: Das hilft gegen die Schmerzen

Gegen die gängigen Beschwerden wie Schmerzen nach einer Bruststraffung helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen. Blutverdünnende Medikamente wie Aspirin sollten nicht verwendet werden. Wenn Patientinnen im Laufe der Heilungsphase starke Schmerzen in der Brust oder an den Schnittstellen spüren und unter Schwäche leiden, sollten sie ihren Chirurgen konsultieren: Bei eventuellen Wundheilungsstörungen können Antibiotika helfen. Unter Umständen können schon direkt nach der Operation antibakterielle Medikamente verschrieben werden.

Weniger Schmerzen mit der richtigen Nachsorge

Um nach einer Bruststraffung die Schmerzen so gering wie möglich zu halten, ist die richtige Nachsorge wichtig. Je mehr Ruhe die Patientin sich und ihrem Körper gönnt, desto schneller und unkomplizierter verläuft die Heilung. Es wird dringend empfohlen, die ersten Wochen lang einen speziellen Stütz-BH zu tragen: Dieser stabilisiert die Brüste und schützt sie vor äußeren Berührungen. Denn gerade dadurch können nach einer Bruststraffung starke Schmerzen entstehen. Der Facharzt wird genau erklären, wie man selbst zu einer optimalen Heilung beitragen kann. Nach einer Bruststraffung sollten die anfänglichen Schmerzen innerhalb weniger Wochen abgeklungen sein und die Patientin nicht im Alltag behindern.

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