Brustoperation – Welche Behandlungen gibt es?

Die Brustoperation ist der am häufigsten vorgenommene plastisch-ästhetische Eingriff. Bereits seit dem 19. Jahrhundert beschäftigen sich Ärzte und Chirurgen mit der (wieder) Herstellung der weiblichen Brust. Je nach Quelle werden in Deutschland inzwischen jährlich 50.000 bis 60.000 Brustoperationen durchgeführt. Spitzenreiter ist dabei die Brustvergrößerung mit Implantaten. Gefolgt von der Bruststraffung und der Brustverkleinerung bei Frauen. Deutlich an Beliebtheit hat in den letzten Jahren die Brustvergrößerung mit Eigenfett gewonnen. Hierbei wird die Brust mit eigenem Fettgewebe aufgebaut, wodurch allerdings nur eine verhältnismäßig geringe Vergrößerung von einer halben Körbchengröße erreicht werden kann. In einigen Fällen ist nach einer Operation ein Implantat Austausch nötig. Meistens empfinden die Patientinnen das früher gewählte Implantat als zu klein, selten muss ein defektes Implantat ausgetauscht werden.

Die Brustoperation wird immer beliebter

Der Trend, den eigenen Körper seinen Vorstellungen anzupassen hat sich seit den 90er Jahren kontinuierlich verstärkt. In den allermeisten Fällen steht jedoch nicht der Wunsch nach einer übergroßen Brust oder ein zweifelhaftes Schönheitsideal im Vordergrund! Im Gegenteil verspüren die meisten Frauen einen enormen Leidensdruck über mehrere Jahre. Sie empfinden Ihre Brust als zu klein oder unschön geformt. Meist beginnt die negative Wahrnehmung der eigenen Brust dabei schon im Jugendalter.

Hat die Frau beispielsweise von Natur aus eine sehr große Brust, geht dies in einigen Fällen mit starken Rückenschmerzen einher. In diesen Fällen ist eine Brustverkleinerung eventuell der richtige Schritt, um Haltungsschäden vorzubeugen und das wohlbefinden wieder herzustellen. Die Bruststraffung ist beispielsweise nach einer Schwangerschaft ein Weg, das Aussehen der Brust wieder den eigenen Vorstellungen anzupassen. Oftmals wird eine Bruststraffung auch zusammen mit einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung angeboten, um das Ergebnis perfekt zu machen.

Das Beratungsgespräch ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Schönheitsoperation.

Es dient zum

  • Kennenlernen und Aufbauen von Vertrauen zum Arzt
  • Vertraut machen mit der Praxis oder Klinik (ist die Praxis / Klinik sauber und gut organisiert?)
  • Aufklären über Risiken, Methoden, Möglichkeiten und gesetzliche Reglungen
  • Aufnahme der Ist-Situation (was hat die Patientin?)
  • Besprechen des Wunsches (was will die Patientin?)
  • Aufklären über ein realistisches Ergebnis (was ist möglich?)
  • Besprechen von Versicherungsleistungen (Folgekostenversicherung), Operationsvertrag (Kostenvoranschlag) und ggf. Finanzierungsmöglichkeiten

Simulation des Ergebnisses

Ein wichtiger Punkt im Beratungsgespräch ist für viele Frauen die Ergebnis-Simulation. Dadurch kann bereits ein guter Eindruck des zu erwartenden Ergebnisses gewonnen werden. Dabei gibt es verschiendene Möglichkeiten, das gewünschte Ergebnis zu besprechen und zu visualisieren. Welche Möglichkeiten angeboten werden hängt von dem gewählten Arzt ab. Besonders beliebt ist die 3D-Simulation, da sie für die meisten Patientinnen am anschaulichsten ist. Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten, dass Ergebnis einer Brustoperation zu simulieren:

  • BH-Einlagen in Spezial BH um ein Gefühl für Größe und Gewicht zu bekommen
  • 3D-Simulation hilft dem Arzt den Wunsch der Patientin besser zu verstehen
  • Aufzeigen von Vorher-Nachher-Bildern zeigt realistische Ergebnisse vom Arzt und die Patientin zeigt welche Ergebnisse Ihr gefallen

Weitere Informationen zu Brustoperationen

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Behandlungen und Methoden rund um die Brustoperation. Sie finden hier alle Informationen zu den Behandlungsmethoden, den Kosten einer Brustoperation aber auch zu den Risiken.


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